1. Startseite
  2. Lokales
  3. Miesbach
  4. Irschenberg

Siegessicher mit fast 200 km/h am Irschenberg geblitzt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Die Polizei veröffentlichte dieses Foto. © Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Irschenberg - Anfang August bretterten vier junge Männer mit ihrem Mietwagen viel zu schnell durch die Radaranlage. Doch das Ganze hatte ein teures Nachspiel.

Als die Radaranlage auf der A8 am Irschenberg am Abend des 1. August auslöste, dachten sich die vier Insassen eines Mietautos sicher noch, der „Spaß“ würde für sie ohne Konsequenzen bleiben. Ein 20-Jähriger aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und seine drei Mitfahrer und Landsmänner mussten gewusst haben, dass auf der Autobahn am Irschenberg eine stationäre Radaranlage verbaut ist. So schreibt es die Polizei.

Anders ist nicht zu erklären, dass die Vier mit dem gemieteten Opel Astra mit satten 193 km/h statt der erlaubten 100 km/h und fröhlich feixend auf dem Radarfoto zu sehen sind. Der Beifahrer zeigt sogar „siegessicher“ das Victory-Zeichen. 

Dass sich am Ende der Geschichte aber die Polizei als „Gewinner“ sieht, kam so: Schnell gelang es den Beamten der Autobahnpolizeistation Holzkirchen zu ermitteln, wann das „Tatfahrzeug“ zurückgebracht werden würde. 

Und so standen pünktlich bei der Rückgabe des Wagens Kollegen der Flughafenpolizei am Schalter der Mietwagenfirma und verlangten von dem 20-jährigen Fahrer die stattliche Summe von 1.263,50 Euro als Sicherheitsleistung für die begangene Geschwindigkeitsübertretung. 

Nachdem der Fahrer selbst allerdings nicht mehr genügend Geld dabei hatte, stellte sich das Quartett am Geldautomat an und „kratzte“ die fällige Geldbuße zusammen. Erst im Anschluss durften die Herren einchecken und das Land in Richtung Heimat verlassen.

mm/tz

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion