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Werden bald mehr in Irschenberg unterwegs sein: Kontrolleure. 

Verkehrsüberwachung soll massiv intensiviert werden

Gemeinde sagt Park-Rowdies den Kampf an

Irschenberg – Die Gemeinde sagt dem wilden Parken den Kampf an. Künftig sollen Kontrolleure im Ort patrouillieren und für Ordnung sorgen. Ein Angebot wird gerade erarbeit.

„Die parken kreuz und quer“, erboste sich Bürgermeister Hans Schönauer (FWG Niklasreuth), als er das Vorhaben nun im Gemeinderat vorstellte. Ob in den Gewerbegebieten Salzhub, Wendling, an der Straße zur Schönen Aussicht oder auch im Ort: Wild abgestellte Autos, gerne auch Lkw, scheinen in Irschenberg immer mehr zu Problem zu werden – zumal laut Schönauer mancher auch noch seinen Müll hinterlässt oder mit seinem Fahrzeug Gartenzäune rammt. Insbesondere Lastwagen scheinen ein Ärgernis zu sein. Die Parkplätze an der Autobahn sind oft voll, die Fahrer müssen dennoch ihre Ruhezeiten einhalten. Also stellen sie sich hin, wo Platz ist. Selbst im Gewerbegebiet Salzhub, das abends eigentlich mit einer Schranke abgesperrt ist, nächtigen die Brummifahrer Schönauer zufolge. Sie nehmen einfach die Ausfahrt in umgekehrte Richtung.

Mit dem wilden Parken soll aber bald Schluss sein. Oder zumindest sollen die Sünder nicht ungeschoren davonkommen. Írschenberg hat den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit kontaktiert, und der hat sich diese Woche die Brennpunkte an Ort und Stelle angesehen. Das erste Ergebnis laut Schönauer: „Die Beschilderung passt.“ Irschenberg muss in diesem Punkt also nicht selbst aktiv werden. Nun erarbeitet der Zweckverband ein Angebot zur Überwachung des ruhenden Verkehrs. Liegt es vor, soll sich der Gemeinderat wieder mit dem Thema befassen.  

dak

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