Vorsicht! Henkel ruft Putzmittel zurück - Gesundheitsgefahr

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In fünf Metern Höhe hängt im Zwetschgenbaum der Familie Schwaiger ein Kürbiskopf – sehr zur Freude von (v.l.) Julia Schwaiger, Franziska Waldschütz und Helena Schwaiger. 

Da staunt auch der Gartenfachmann

Kürbiswuchs in fünf Meter Höhe

Das sieht man auch nicht alle Tage: Nicht am Boden, sondern mitten in einem Baum wächst bei den Schwaigers in Irschenberg ein Kürbis.

Irschenberg – Eine echte Überraschung hat das Ehepaar Schwaiger aus Irschenberg in ihrem Zwetschgenbaum entdeckt. Zwischen den blauen Zwetschgen entdeckten die Eheleute Ranken, die man zunächst nicht in einem Baum vermuten würde: Kürbisse haben sich zwischen die Äste verirrt. Zwar züchten die Schwaigers Obst und Gemüse in ihrem Garten, jedoch keine Kürbisse. Wie das Gewächs in ihren Garten, geschweige denn in den Zwetschgenbaum gelangt ist, können sie sich nicht erklären.

Auch bei den Experten des Kreis-Gartenbauvereins Miesbach sorgt der ungewöhnliche Fund zunächst für Staunen. „Von so etwas habe ich noch nie gehört“, sagt Maria Jost-Simbeck, Zweite Vorsitzende des Vereins.

Eine Vermutung für den Wildwuchs hat Marianne Briller, Vorsitzende des Gartenbauvereins Auerberg (Fischbachau): Kürbisse seien Früchte, die das Sonnenlicht lieben und deshalb an anderen Pflanzen hochwachsen könnten. „Der Kürbis ist einfach ein Kletterer“, sagt Briller. Sie vermutet, die Erde unter dem Zwetschgenbaum sei recht locker und feucht. Dieser Umstand bot dem Kürbis, in Kombination mit reichlich Sonne, ideale Bedingungen um zu gedeihen. „Deswegen wird er sich wohl den Zwetschgenbaum als Kletterhilfe ausgesucht haben“, sagt Briller. Dass die Ranken bis in fünf Meter Höhe wachsen, sei allerdings erstaunlich.

Wie der Samen des orangefarbenen Gemüses in den Garten gelangte, bleibt unklar. Briller vermutet, dass ihn ein Vogel verloren hat. Durch Zufall begann der Kürbis zu keimen. Für Christine Schwaiger und ihren Mann steht aber fest: Sie lassen den Kürbis weiter in ihrem Zwetschgenbaum wachsen. „Schließlich sieht man so etwas ja nicht alle Tage“. 

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