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Lohnenswertes Wanderziel: Die Wege zur Wallfahrtskirche in Wilparting und zur Aussicht sollen für Spaziergänger beschildert werden. 

Gäste sollen lohnenswerte Ziele entdecken können

Irschenberg will Spazierwege ausschildern lassen

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Wer in Irschenberg einen Abendspaziergang machen möchte und sich nicht auskennt, marschiert meist ins nächstbeste Feld. Deshalb will die Gemeinde nun ein Beschilderungskonzept entwickeln lassen.

Irschenberg – Nach einer langen Autofahrt zieht es die wenigsten Reisenden gleich ins Bett. Erst recht nicht, wenn am Morgen danach die nächste Etappe ansteht. „Viele Gäste, die bei uns übernachten, möchten noch einen Abendspaziergang machen“, berichtete Irschenbergs Bürgermeister Hans Schönauer (FWG Niklasreuth) nun im Gemeinderat. Auf der Suche nach einer Abwechslung vom öden Grau der Autobahn würden viele einen Abstecher ins Grüne machen. Der führt die Urlauber aber mangels ausgewiesener Wanderwege meist ins erstbeste Feld.

Um die Erholungssuchenden künftig lieber an die lohnenswerten Ziele der Gemeinde zu lotsen, schlug Schönauer vor, das Kompetenzzentrum des Kommunalunternehmens Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) mit der Erarbeitung eines Wegekonzepts samt Beschilderung zu beauftragten. Zwei bei Spaziergängern beliebte Punkte gelte es zu erschließen: die Wallfahrtskirche in Wilparting und die sogenannte Aussicht. Während Schönauer bei ersterer eine Verbreiterung der Gemeindestraße von Wendling um einen Fußgängerweg vorschlug, schwebte ihm bei der Aussicht ein Rundweg ins Zentrum von Irschenberg vor. „Wir können dafür ja mal ein Angebot der ATS einholen“, sagte der Rathaus-Chef.

Zweiter Bürgermeister Klaus Meixner (CSU) blieb skeptisch. Nicht wegen der Wanderwege, sondern wegen der ATS. „Für so was braucht man jemanden, der sich im Ort auskennt“, sagte er. Aufgeschlossener zeigte sich sein Fraktionskollege Klaus Waldschütz jun.. Er habe schon des öfteren Spaziergänger aus seinem Feld jagen müssen, berichtete der Landwirt aus Wendling. „Es geht ja erstmal nur um ein Angebot“, fügte Schönauer hinzu. Diese Chance sollte man der ATS schon geben. Das überzeugte letztlich auch das Gremium, der Beschluss fiel einstimmig.

Geht es nach dem Bürgermeister, könnte das Projekt schon 2018 abgeschlossen werden. Sehr zur Freude der vom Stau auf der A8 geplagten Autofahrer. 

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