Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Beste Stimmung herrschte beim Heimatabend am Samstag im Festzelt. Kaum ein Platz war frei geblieben.
Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Stolzer Festverein: Den Niklasreuther Trachtlern war zu ihrem Jubiläum Sonnenschein vergönnt.
Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Stolzer Festverein: Den Niklasreuther Trachtlern war zu ihrem Jubiläum Sonnenschein vergönnt.
Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Die Feier zum 120-jährigen Bestehen beim Trachtenverein Niklasreuth-Wörnsmühl.
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Die Feier zum 120-jährigen Bestehen beim Trachtenverein Niklasreuth-Wörnsmühl.
Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Die Feier zum 120-jährigen Bestehen beim Trachtenverein Niklasreuth-Wörnsmühl.
Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Die Feier zum 120-jährigen Bestehen beim Trachtenverein Niklasreuth-Wörnsmühl.
Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier
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Die Feier zum 120-jährigen Bestehen beim Trachtenverein Niklasreuth-Wörnsmühl.

Zum 120-jährigen Bestehen

Jubiläum beim Trachtenverein Niklasreuth: So schön war die Feier

Die örtlichen Feuerwehren rückten ebenso in Uniform aus wie zwölf Trachten- und Schützenvereine aus der Umgebung. Und vier Gespanne. All das zu Ehren des Trachtenvereins Niklasreuth-Wörnsmühl.

Niklasreuth – Alles lief nach Plan, freut sich Vorsitzender Bartholomäus Bögl. Der Niklasreuther Festmarathon, der vor einer Woche mit dem Jubiläum der Feuerwehr begonnen hatte (wir berichteten), zog reichlich Besucher an. „Pro Abend mindestens 400 Leute“, schätzt Bögl. Als die Vereine die Pläne schmiedeten, hatten sie sich freilich weißblauen Himmel und Sonnenschein für ihr Jubiläum gewünscht. Tatsächlich klappte es für die Trachtler noch. Unverhofft riss am Sonntagmorgen die Wolkendecke auf, und die Temperatur stieg. Fast ein bisschen zu sehr, findet Bögl. Denn bei einigen Trachtlern spielte nach stundenlangem Stehen und Gehen in der prallen Sonne der Kreislauf verrückt.

Drei Böllerschüsse schallten. Auf dem Dorfplatz vor der Raiffeisenbank statt auf dem Feld im Ortskern zelebrierte Pfarrer Michael Nagel mit Irschenbergs Pfarrverbandsleiter Tadeusz Kmiec-Forstner den Festgottesdienst. Auf dem Feld wäre es nach tagelangem Regen zu matschig gewesen. Ein Gottesdienst im Zelt? „Das haben wir schon überlegt“, sagt Bögl. Er sei aber froh, dass dieser Kelch an den Trachtlern vorübergegangen sei. Dass tatsächlich unter freiem Himmel gefeiert werden kann, sei in den Tagen davor aber fraglich gewesen. Umso mehr schätzten alle die sommerliche Kulisse.

Eine bedächtig interpretierte Bayernhymne markierte den Übergang vom Gottesdienst zum Festzug. Dazu wurden die zahlreichen Fahnenstangen aufgerichtet. Angeführt von der schneidig aufspielenden Musikkapelle Niklasreuth, setzte sich der Festzug in Gang. Vom Dorfplatz ging es ortsauswärts Richtung Irschenberg. Schaulustige säumten nur vereinzelt den Weg. Schließlich sind die meisten aus der Umgebung in wenigstens einem der teilnehmenden Vereine aktiv und waren mit von der Partie. So entstand ein respektabler Zug aus über 1300 Menschen in festlicher Tracht.

Pünktlich um 12 Uhr marschierten sie musizierend ins Festzelt ein, wo schon die Grillhendl auf sie warteten. Am Abend zuvor hatte das Zelt auf freier Wiese auch schon gebebt. Zugekauft wurde kein Künstler. Alle Teilnehmer rekrutierten sich aus den Reihen des Trachtenvereins. Es kam ein abwechslungsreicher Heimatabend zustande, mit Goaßlschnalzern, Blasmusik, Stubnmusi, Sängergruppen – eben „alles, was zur Tradition dazugehört“, so Bögl. Ein wenig laut sei es im Zelt geworden, findet er. Wenn 400 Leute zusammentreffen, werde eben geratscht. Dadurch seien die leisen Töne ein wenig untergegangen. Dennoch: Bögl strahlt. „Ein superschönes Fest“, sagt er mit Blick auf das Festzelt, aus dem schmissige Blasmusik dringt.

Von Johanna Wieshammer

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