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Hier machen sogar Hausgaben Spaß: Zwei Zimmer sind für die Schularbeiten vorgesehen – einer sogar mit einer großen Tafel, die Brigitte Stadler (r.) und Martina Niggl zum Erklären nutzen werden.

Kindergarten Irschenberg

So toll wird der neue Bau für die Kinder

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Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten am Erweiterungsbau des Irschenberger Kindergartens noch nicht, aber für eine Besichtigung gibt es genug zu sehen. Die Hortgruppe der Caritas-Kindertagesstätte Farbenfroh durfte nun zuerst die neuen Räume ansehen, in die sie zum Schuljahr 2018/19 einziehen wird.

Die Neugier war groß. Die Hortgruppe der Caritas-Kindertagesstätte Farbenfroh hatte die große Ehre, als erste Kinder die neuen Räume des Erweiterungsbaus zu besichtigen, den die Gemeinde Irschenberg auf dem Nachbargrundstück der Einrichtung errichtet hat. Zusammen mit Bauleiter Stefan Schwan vom Architekturbüro Staudinger erkundeten die Hortbetreuerinnen Brigitte Stadler und Martina Niggl die neuen Räume. Und die Freude war riesig.

Das neue Haus ist schwerpunktmäßig für Krippe, Hort und Sechser-Klub – die Vorschulgruppe – vorgesehen. Hinzu kommen Besprechungsräume für die Mitarbeiter und für die Zusatzangebote der Einrichtung, die zwei Heilpädagogen, eine Ergotherapeutin und eine Logopädin umfassen. Mit Hort und Sechser-Klub kehren zwei Gruppen zurück, die derzeit mangels Platz im Hauptgebäude ausgelagert sind. Die 22 Vorschüler sind im Kinderdorf gegenüber untergebracht, die 23 Hortkinder werden im Schulgebäude betreut.

Gerade die Schulkinder waren vom neuen Platzangebot begeistert. Fürs Mittagessen gibt es einen Essensraum – die Mensa – mit kleiner Küche, Werkraum und für die Hausaufgaben zwei Arbeitsräume, von denen einer mit einer großen Tafel ausgestattet ist – wenn mal was für mehrere erklärt werden muss. Die Krippe wurde in einem großen Raum mit kleiner Küche untergebracht. In deren ehemalige Räume zieht die neue Übergangsgruppe für die Kleinen, die zwischen Krippe und Kindergarten stehen.

Rund drei Millionen Euro kostet der Neubau, den die Gemeinde bezahlt und die Caritas betreibt. Erdgeschoss und erster Stock bieten jeweils 450 Quadratmeter, hinzu kommen im Keller nebst Turnraum 200 Quadratmeter – also insgesamt 1100 Quadratmeter. Ein Jahr wurde gebaut, nachdem mehrere Widrigkeiten die Fertigstellung verzögert hatten. Zum neuen Kindergarten-/Schuljahr im September ist das Gebäude, das mit einem Gang mit dem Haupthaus verbunden wird, einsatzbereit. Bei den Außenanlagen wird es wohl noch etwas länger dauern.

Die Kinder dürfte das wenig stören, denn sie haben innen genug zu entdecken. „Das ist megagut geworden“, lobt Florian aus der 3. Klasse. Zweitklässlerin Mia gefällt vor allem der Turnraum: „Ich freu mich schon, wenn’s losgeht.“ Und ihr Klassenkamerad Leo bringt es so auf den Punkt: „Das ist ja eine Luxusvilla!“

Und die ist nicht nur ausschließlich für Kinder gedacht. Denn sollte der Bedarf bei der Kinderbetreuung nachlassen – aktuell sind 113 Kinder in der Kita untergebracht –, lässt sich der Neubau auch für Senioren nutzen. Darauf wurde bei der Planung bereits geachtet, erklärt Irschenbergs Geschäftsleiterin Irmgard Dinges: „Der Gemeinde liegt eine nachhaltige Nutzung sehr am Herzen.“ Doch dass der Bedarf in den kommenden Jahren weniger werden könnte, ist aktuell wohl eher unwahrscheinlich.

ddy

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