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Team an der Spitze: Maschinenring-Vorsitzender Martin Weber mit den Bäuerinnenvertreterinnen (v.l.) Marianne Heiß, Monika Stadler, Bettina Hanfstingl und Maria Ettstaller.

Rekordergebnis, Zuwachs von 1,3 Millionen

Maschinenring Aibling-Miesbach-München: Gutes Jahr, neuer Nachbar

Der Maschinenring Aibling-Miesbach-München hat ein gutes Geschäftsjahr hinter sich. Mit dem neuen Nachbarn, dem Landschaftspflegeverband, soll alles noch besser werden.

Irschenberg/Landkreis – Der Maschinen- und Betriebshilfsring Aibling-Miesbach-München blickt auf ein hervorragendes Geschäftsjahr 2018 zurück – und freut sich über einen neuen Nachbarn im eigenen Haus. Anfang des Jahres hat der neu gegründete Landschaftspflegeverband Landkreis Miesbach sein Domizil beim Maschinenring (MR) im Gewerbegebiet Salzhub bei Irschenberg bezogen. „Wir versprechen uns eine Win-Win-Situation für beide Organisationen“, erklärte MR-Vorsitzender Martin Weber nun bei der Jahresversammlung im Irschenberger Trachtenheim.

Weber selbst, Landwirt aus Feldkirchen-Westerham, wurde bei den Neuwahlen in seinem Amt bestätigt. Die Bäuerinnenvertreterin Bettina Hanfstingl aus Bruckmühl wird künftig unterstützt von Monika Stadler (Aying), Maria Ettstaller (Gmund) und Marianne Heiß (Fischbachau).

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Maschinenring Aibling-Miesbach-München: Gutes Jahr, neuer Nachbar

In Webers Rückblick wurde die große Bandbreite des Engagements des Maschinenrings deutlich. So gab es 2018 Gespräche mit Politikern wie der Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, dem früheren Umweltminister Marcel Huber, mit Hubert Aiwanger und Gisela Sengl, agrarpolitische Sprecherin der Grünen. Der Maschinenring organisierte für seine Mitglieder Fortbildungen, Beratungen, einen Praxistag zur Grünlandverbesserung und einen Motorsägenkurs für Frauen. Derlei Angebote sollen fortgeführt werden. Außerdem will der Maschinenring in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren.

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Von einem „Rekordergebnis“ mit einem „Zuwachs von 1,3 Millionen Euro“ berichtete Geschäftsführer Klaus Schiller. Der Verrechnungswert lag 2018 bei 10,3 Millionen Euro (plus 14 Prozent). Die vier größten Posten: Futterbau und Strohernte (3,57 Millionen Euro), Futter-, Hilfsmittel und Sonstiges (2,08), Schlepper und Transport (1,3) sowie Organische Düngung
(1,06). Leichte Verluste verzeichnete die MR-Tochter pro communo AG mit 3,69 Millionen Euro Einnahmen in 2018 (2017: 3,77 Millionen Euro). Deren Partner, die Maschinenring Personaldienste, erwirtschaftete 359 000 Euro. Die Zahl der Mitglieder ist um vier auf 1723 leicht angestiegen. Die Einsätze in der Betriebshilfe gingen in der sozialen Sparte um 0,9 Prozent auf 43 838 Stunden zurück, stiegen dagegen im Wirtschaftlichen um 14,3 Prozent auf 35 390 Stunden.

Bei der Versammlung wurde Lenz Eham verabschiedet. Er arbeitete 42 Jahre als Betriebshelfer. Geehrt wurden außerdem: Elisabeth Hager und Lisbeth Schütz (je zehn Jahre Dorfhelferin), Dominika Dörrer und Josef Schweiger (je zehn Jahre nebenberufliche Betriebshilfe), stellvertretender Geschäftsführer Josef Riedl (zehn Jahre Betriebszugehörigkeit) und Geschäftsführer Klaus Schiller (30 Jahre MR-Geschäftsführung, davon über 16 Jahre beim Ring Aibling-Miesbach-München). Die Gäste nutzten den Abend auch für viele Gespräche, und mit dem Auftritt von Musikkabarettist Erich Kogler kam auch der Spaß nicht zu kurz. 

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von Christine Merk

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