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Offene Tür für alle Musikfans: Das Zirkuszelt des IrschenBergFestival auf der Wiese bei der Kaffeerösterei Dinzler fasst bis zu 1000 Besucher. 

Vorverkauf läuft gut

Nach Parkplatz-Ärger im Vorjahr: IrschenBergFestival bessert nach

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Vogelwild parkten manche Besucher des IrschenBergFestival im vergangenen Jahr. Sehr zum Ärger der Nachbarn. Heuer soll alles besser werden, versprechen die Veranstalter.

Irschenberg– Auch ohne Festival ist die Kaffeerösterei Dinzler am Irschenberg ein Besuchermagnet. Das kulinarische Angebot und etliche Veranstaltungen ziehen die Gäste in Scharen an – und damit auch die Autos. Kommt dann noch ein Zirkuszelt mit 1000 Plätzen dazu, wird es schnell eng auf den Parkplätzen. Die Folgen haben im vergangenen Jahr auch die Anwohner zu spüren bekommen, räumt Thomas Janko vom IrschenBergFestival-Veranstalter Crossgammy Music ein. „Es hat Ärger gegeben, weil viel wild geparkt wurde.“ Auch in den Wiesen benachbarter Landwirte seien Autos gestanden.

Die Beschwerden erreichten die Veranstalter aber nicht. „Bis zu uns ist jedenfalls nichts durchgedrungen“, sagt Janko. Von Seiten der Gemeinde habe sich auch niemand gemeldet. Gleiches gilt für die Terminüberschneidung mit einer anderen musikalischen Großveranstaltung in Irschenberg, dem iRock. Am Mittwoch, 9. Mai, rockt die Band Xtreme im Zelt am Sportplatz, am Samstag, 12. Mai, heizt Shark den Besuchern ein. Im Zirkuszelt beim Dinzler treten fast zeitgleich Max Mutzke (Mittwoch) und Dreiviertelblut (Samstag) auf. Dieses Aufeinandertreffen sei nicht überall auf Gegenliebe gestoßen, berichtet Janko. Eine Konkurrenz sieht er aber nicht. „Das ist ein komplett anderes Publikum, wir nehmen uns da nichts weg.“ Mittlerweile habe man mit den iRock-Veranstaltern gesprochen, die Wogen hätten sich geglättet.

Lesen Sie auch: So war das Festival 2017

Janko geht davon aus, dass das auch für das Parkplatz-Thema gilt. Dank der Tiefgarage des Dinzler-Neubaus hätten heuer 90 Autos mehr Platz, auch die Flächen des FC Bayern-Fanshop könnten die Besucher ihre Fahrzeuge abstellen. Ferner habe Crossgammy mit dem Eigentümern der benachbarten Wiesen Vereinbarungen getroffen, dass bestimmte Grünflächen ebenfalls als Parkplätze genutzt werden können. Zusätzliche Einweiser und Absperrungen sollen für ein „entspanntes Ankommen“ sowie einer friedlichen Stimmung auch außerhalb des Festivalgeländes sorgen.

Spekulationen, wonach die Veranstaltung wegen Genehmigungsproblemen zwischenzeitlich auf der Kippe gestanden habe, erteilt Janko eine klare Absage. Gemäß offiziellem Richtwert müsse Crossgammy pro sieben Besucher einen Parkplatz zur Verfügung stellen. „So gesehen sind wir total überdimensioniert ausgestattet“, sagt Janko. Puffer gebe es in jedem Fall genug. Rathausmitarbeiterin Tatjana Mahr bestätigt auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die Genehmigung des IrschenBergFestival erfolgt ist. Der Veranstalter habe die Vorgaben zu Stellplätzen und Rettungswegen allesamt erfüllt.

Nun hofft Janko, dass die Parkplätze auch tatsächlich gebraucht werden. Der Vorverkauf laufe aber gut. Dennoch seien für alle Konzerte noch Karten zu haben. Auch für die großen Namen wie Culcha Candela (Donnerstag, 10. Mai), Quadro Nuevo (Freitag, 11. Mai) und Christina Stürmer (Sonntag, 13. Mai). Vor und nach den Auftritten sowie in den Pausen können sich die Besucher bei Essens- und Getränkeständen versorgen oder in Liegestühlen und an der Feuerschale bei Loungemusik entspannen.

Schmunzelnd weist Janko noch darauf hin, dass man trotz der heuer ausreichenden Parkplätze auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum IrschenBergFestival kommen kann. „Der Umwelt zuliebe.“

Karten für das Festival

gibt es noch an allen Vorverkaufsstellen von München Ticket, bei der Kaffeerösterei Dinzler und auf www.crossgammy.de.

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