Beate Uhse stellt Insolvenzantrag

Beate Uhse stellt Insolvenzantrag
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Mehr Platz für Boards: Quiksilver hat seine Verkaufsfläche auf den ehemaligen Servus-Shop in Wendling erweitert.

Vergrößertes Sortiment für SUP und Kiteboard

Nachmieter steht fest: Quiksilver übernimmt Servus-Shop

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Der Neue ist ein alter Bekannter: Mit Quiksilver Irschenberg wird der Nachbar des leer stehenden Servus-Shops der ATS dessen frühere Räume im Gewerbegebiet Wendling übernehmen.

Irschenberg – Die Eröffnung der neuen Verkaufsfläche ist für Samstag, 2. Dezember, geplant, gibt Eva Rambla, Inhaberin von Quiksilver Irschenberg, unserer Zeitung bekannt. Knapp zwei Jahre, nachdem die ATS ihr Schaufenster an der Autobahn aufgegeben hat, ist die Lücke im Haus des Sport- und Tourismuscenters Irschenberg (STI) damit wieder geschlossen.

Wie berichtet, hatten sich mehrere Interessenten bei Kreissparkasse und Gemeinde als Eigentümer der Ladenflächen gemeldet. „Unsere Zuverlässigkeit und ein stimmiges Konzept haben wohl den Zuschlag zu unseren Gunsten bewirkt“, sagt Rambla, die den Quiksilver-Shop seit vier Jahren mit ihrem Mann Yann betreibt. Mit dem neuen Mietvertrag erhöhe sich die Verkaufsfläche von aktuell 250 auf gut 300 Quadratmeter.

Der Umbau sei so gut wie abgeschlossen. Die Kunden betreten den Laden nach wie vor über den Quiksilver-Eingang und gelangen dann über einen Durchgang in die neuen Räume. Die Türen des Ex-Servus-Shops wurden in Schaufenster umgewandelt.

Ausstellen wollen die Ramblas hier ein erweitertes Angebot an Stand Up Paddling-Produkten sowie – ganz neu – auch ein Sortiment aus dem Bereich Kitesurfen. Mit den Marken Fanatic, ION und North Kiteboarding wurden entsprechende Partnerschaften geschlossen. Für Rambla die Fortsetzung einer erfolgreichen Strategie: „Wir haben uns in Sportarten etabliert, die von den Händlern in der Region nicht so stark bedient werden.“ Deshalb habe man auch ganz bewusst auf Snowboards verzichtet. „Wir wollten keine Konkurrenz schaffen“, betont die Inhaberin.

Mit ein Ziel sei es aber gewesen, den Leerstand neben dem eigenen Laden zu beenden. „Das war schädlich für uns“, sagt Rambla. Weil sich Quiksilver im hinteren Teil des Hauses befinde, hätten viele Kunden nach einem Besuch des FC Bayern-Shop wieder kehrt gemacht.

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