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Die ersten Pflöcke für den Neubau des Kindergartens neben der Caritas Kita (hinten) sind gesetzt. 

Neben der Kita Farbenfroh in Irschenberg

Die Bagger für den dringend benötigten Kindergarten rollen an

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Endlich ist es soweit: Die Arbeiten für den Neubau des Kindergartens in Irschenberg starten in der kommenden Woche. Eine Fertigstellung vor Weihnachten ist laut der Gemeinde noch realistisch.

Irschenberg – Noch ist es der Lärm spielender Kinder, der einem am Ortseingang von Irschenberg entgegenweht. Das dürfte sich in diesen Tagen ändern. Baulärm wird die Kinderstimmen übertönen. Der Bau des neuen Kindergartens steht in den Startlöchern. Diese Woche wird die Baustelle vorbereitet, nächste Woche das Fundament ausgehoben. Dann bleiben sechs Monate, um den 2,5 Millionen teuren Anbau fertig zu bekommen. Weihnachten ist das erklärte Ziel.

Elektrotechnik, Malerarbeiten, Sanitär – die Aufgaben rund um den Neubau sind vergeben, wie Geschäftsleiter Josef Bögl im Gemeinderat nun mitteilte. Bis auf einen Fliesenleger konnte in jedem Bereich ein gutes Angebot erzielt werden – meist bei Firmen aus dem Landkreis. „In den nächsten Tagen wird die Baustelle eingerichtet“, kündigte Bögl an. Da das Gebäude nicht direkt an der Straße liegen wird, sei nicht mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Dass die Kinder vom Baulärm etwas mitbekommen, lasse sich nicht vermeiden. „Aber vielleicht überwiegt ja die Vorfreude“, sagt Bögl auf Nachfrage und lacht. In ihrem Platz müssen sich die Kindergartenkinder aber Keinesfalls einschränken – der ist von der Baustelle nicht betroffen. Tatsächlich gebaggert wird dann wohl ab Montag, 26. Juni. Da ein Drittel des Gebäudes unterkellert wird, ist das Ausheben des Lochs der erste Schritt.

Fertig sein soll der Neubau nach wie vor bis Ende 2017. „Weihnachten ist das Ziel“, sagt Bögl. Noch seien die Architekten überzeugt, das zu schaffen. Bis das neue Gebäude steht, muss eine Übergangslösung her. Eine Gruppe des Kindergartens bleibt wie bisher schon im angrenzenden Kinderdorf.

Die Mittagsbetreuung behält ihren Platz in der Grundschule. Den Raum teilt sie sich mit 15 Kindern der dritten Klasse. Denn eine dritte Klasse der Grundschule wird geteilt. „Mit der Lösung bin ich zufrieden“, sagt Rektor Christian Hahn. Mit der Gemeinde sei er dennoch im Gespräch über einen zusätzlichen Raum. „Vielleicht finden wir ja noch eine bessere Lösung.“ Im Gemeinderat brachte Bürgermeister Hans Schönauer (FWG) das Gemeindehaus in Niklasreuth ins Spiel, wo der dortige Kindergarten untergebracht ist.

Platzprobleme sollten weder Schule noch Kindergärten bekommen – schließlich steht im September ja wieder der jährliche Wechsel bevor. Dann werden nach derzeitigem Stand etwa 20 Kindergartenkinder zu Erstklässlern, und 24 Viertklässler verlassen die Grundschule.

nip

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