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Über rund 500 Gäste und 180 Aktive freuten sich die Niklasreuther Goaßlschnalzer.

Feuerwehr und Goaslschnalzer feiern Jubiläum

Niklasreuth: Verregneter Start in den Feier-Marathon

Die Regenfälle brachten das Programm der Jubiläums-Feierlichkeiten der Niklasreuther Feuerwehr etwas durcheinander. Die Resonanz lag mit rund 750 Gästen trotzdem im Rahmen der Erwartungen.

Niklasreuth – Die Messe konnte am Sonntag nicht wie geplant im Freien stattfinden, sondern musste in das Festzelt verlegt werden. Der Festzug entfiel komplett.

Ähnlich gut gefüllt war das Festzelt tags zuvor bei der Zehn-Jahres-Feier der Goaßlschnalzer, zu der 180 Aktive und 500 Besucher kamen. Für die Feierlichkeiten an der Bar galt „open end“. Und das nahmen einige Besucher wörtlich. Sie gingen in der Nacht nicht nach Hause, sondern feierten gleich mit den Feuerwehr-Leuten weiter. „Ein paar Gäste vom Samstag sind immer noch da“, berichtete am Sonntagnachmittag Sixtus Juffinger, Kassier bei den Goaßlschnalzern und Ausschuss-Mitglied bei der Feuerwehr – die auf eine 125-jährige Geschichte zurückblickt.

Dass die Freiwillige Feuerwehr ihren Sitz heute in Niklasreuth hat und nicht in Eyrain, das ist dem Königlichen Bezirksamt zu verdanken. Mit ihrem Entschluss zur Gründung einer eigenen Feuerwehr hatten die Niklasreuther nämlich die Idee der Eyrainer aufgegriffen – und hatten Glück, dass die Entscheidung zugunsten der Jubiläumswehr ausfiel. Eyrain bekam dafür eine eigene Abteilung innerhalb der Niklasreuther Feuerwehr zugesprochen.

Über rund 500 Gäste und 180 Aktive freuten sich die Niklasreuther Goaßlschnalzer.

Besonders verdient gemacht hatten sich Joseph Gasteiger, fortan Vorsitzender, und Adjutant Johann Anzinger, die schon am Gründungstag, dem 1. Mai 1892, 55 Männer um sich scharen konnten. Zwölf Tage später waren es bereits 75. Nach einem Jahr zählte die Feuerwehr dann 88 Mitglieder.

Heute, im Gründungsjahr, gehören den Floriansjüngern inklusive der Hausbesitzer, die ebenfalls einen Beitrag entrichten, rund 120 Mitglieder an – davon 30 Aktive. Durch vier jährliche Übungen bringen diese einen hohen Ausbildungsstand mit.

Und auch was die Gerätschaften angeht, hat sich die Wehr weiterentwickelt. Zwar nicht unbedingt, was die Quantität angeht – mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug ist die Wehr aber für den Ernstfall gerüstet.

Am heutigen Montag gehen die Feierlichkeiten in Niklasreuth mit einem Kesselfleischessen weiter. Beginn ist um 19 Uhr.  pr / hb

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