Beliebtes Ziel nicht nur für Spaziergänger: Die Aussicht in Irschenberg bietet ein schönes Bergpanorama. Doch immer wieder fahren dort verbotswidrig Autos. Nun soll die Beschilderung angepasst werden. Foto: Andreas Leder
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Beliebtes Ziel nicht nur für Spaziergänger: Die Aussicht in Irschenberg bietet ein schönes Bergpanorama. Doch immer wieder fahren dort verbotswidrig Autos. Nun soll die Beschilderung angepasst werden.

Schilder sollen Weg zur Aussicht autofrei halten

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Der Unmut wächst. Immer öfter werden in Irschenberg Autos auf dem Feldweg zur Aussicht entdeckt.

Irschenberg – Die sogenannte Aussicht ist eines der beliebtesten Ausflugsziele, die der Ort Irschenberg zu bieten hat. Von der Anhöhe aus hat der Betrachter einen wunderbaren Blick in Richtung Süden. Die Wallfahrtskirche in Wilparting ist von dort ebenso zu sehen wie die Berggipfel des Schlierach-/Leitzachtals und des Chiemgaus.

Doch diese Beliebtheit hat auch Schattenseiten, wie Florian Kirchberger (FDP/Aktive Bürger) am Montagabend im Gemeinderat schilderte. Der Feldweg zur Aussicht, der von der Ortsmitte direkt dorthin führt, werde immer wieder von Autos befahren, obwohl dies nur landwirtschaftlichen Fahrzeugen vorbehalten sein soll. Sein Vorschlag: Die Gemeinde solle die Beschilderung so ändern, dass man solche Verstöße ahnden kann – sei es durch die Polizei oder durch den Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum. Für Fußgänger, Radfahrer und Landwirtschaft soll der Weg weiterhin offenbleiben.

Die Ratskollegen befürworteten diesen Vorstoß, zumal Bürgermeister Klaus Meixner (CSU) ähnliche Beobachtungen gemacht hat. Beim Heimrennen des RSV Irschenberg erwischte er kürzlich ein Auto mit holländischem Kennzeichen auf dem Weg von der Aussicht kommend. Auf seine Frage, warum es dort fahre, bekam er als Antwort, dass dort kein Verbotsschild stehe. Dabei sind Autos direkt an der Aussicht eh untersagt. Sie können aber an der Stegangerstraße abgestellt werden.

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