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Geld fürs Kinderdorf: Haching-Präsident Manfred Schwabl (3.v.r.) übergibt 500 Euro an Kinder des Kinderdorfs, eingerahmt von den Unterhachinger Sozialpartnerschafts-Verantwortlichen Martin (l.) und Heike Dietzinger(r.).

Kinderdorf Irschenberg

Schulterschluss mit den Fußballprofis

Irschenberg - Das Caritas Kinderdorf Irschenberg und die SpVgg Unterhaching besiegeln eine Sozialpartnerschaft. Auf der Weihnachtsfeier des Vereins kam es zu einer spontanen Spende der Kicker.

Jetzt ist es offiziell: Das Caritas Kinderdorf Irschenberg und die Spielvereinigung Unterhaching sind Sozialpartner. Dorfleiter Wolfgang Hodbod und Haching-Präsident Manfred Schwabl, Ex-Fußball-Nationalspieler aus Holzkirchen, haben die Verträge unterzeichnet. Schwabl überreichte bei der Gelegenheit gleich noch einen Scheck in Höhe von 500 Euro an das Kinderdorf.

Die Spende war eine Spontanaktion der SpVgg-Profis. „Das war komplette Eigeninitiative“, berichtet Kinderdorf-Sprecher Florian Lintz. Schwabl habe auf der Weihnachtsfeier des Vereins von der Kooperation erzählt, was die Spieler dazu veranlasste, an Ort und Stelle Geld für das Kinderdorf zu sammeln.

Auch die Zusammenarbeit mit der Irschenberger Einrichtung ging von der SpVgg aus, berichtet Lintz. „Es war der Wunsch des Vereins, dass die jungen Spieler sehen, dass sich nicht alle Menschen auf der Sonnenseite des Lebens bewegen.“ Die Spieler sollen nun regelmäßig ins Kinderdorf kommen. Dort können sie auch ein soziales Jahr absolvieren.

Die Mädchen und Buben aus dem Kinderdorf dürfen im Gegenzug kostenlos an den Camps der Hachinger Fußballschule teilnehmen. „Das ist normalerweise kostenpflichtig“, betont Lintz. Die Camps finden auch im Landkreis - im Sportpark Miesbach sowie in der Soccer Arena Holzkirchen statt (Termine auf www.spvggunterhaching.de, Junioren). Immer ein kleiner Höhepunkt für die jungen Kicker: Der Besuch einiger Profis des Hachinger Teams, das mit prominenten Namen wie Götze oder Hummels aufwarten kann - auch wenn es sich „nur“ um die Brüder der bekannten Nationalspieler Mario und Matz, Fabian und Jonas, handelt. Obendrein bekommt das Kinderdorf 100 Freikarten pro Saison für die Drittligaspiele der Profi-Mannschaft. „Und das Kinderdorf darf sich offiziell Sozialpartner nennen.“ Beide Partner verlinken ihre Internetseiten, was für das Kinderdorf einen Werbeeffekt bedeuten dürfte.

Nach Irschenberg sollen die Spieler auf jeden Fall zum Sommerfest kommen. Zudem ist das Dorf in diesem Jahr Gastgeber des „Kido-Cups“. An dem Fußballturnier nehmen Kinderdörfer aus ganz Deutschland teil. Da wäre es natürlich schön, wenn auch die SpVgg Unterhaching ein Nachwuchs-Team entsendet, meint Lintz. „Aber es muss in den Spielplan reinpassen“, schränkt er ein. Der Vertrag zur Sozialpartnerschaft hat eine Laufzeit von einem Jahr und verlängert sich automatisch, so er nicht aufgekündigt wird. „Es ist eine Willenserklärung“, sagt Lintz. „Die Partnerschaft soll über die Zeit mit Leben gefüllt werden.“

Julia Pawlovsky

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