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Lkw-Unfall auf A8 und Skifahrer lösen Verkehrschaos in ganzer Region aus

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Von: Sebastian Grauvogl

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Die Polizei leitet den Verkehr bereits an der Anschlussstelle Irschenberg von der Autobahn ab. Die Folge: Stau.
Die Polizei leitet den Verkehr bereits an der Anschlussstelle Irschenberg von der Autobahn ab. Die Folge: Stau. © Webcam Bayern Info

An einem Stauende auf der A8 südlich von Irschenberg hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Laut Polizei waren mehrere Lkw und Pkw beteiligt. Neun Personen wurden verletzt.

Update Freitag, 7. Januar, 18 Uhr: Jetzt liegt der Abschlussbericht der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim vor. Hier der Text im Wortlaut: Am 7. Januar ereignete sich auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg, etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Bad Aibling, ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung von drei Sattelzügen und fünf Pkw.

Gegen 10.05 Uhr übersah der 32-jährige serbische Fahrer eines Sattelzuges das Ende des Staus, der sich infolge der heutigen Dosierungsmaßnahmen gebildet hatte. Er prallte nahezu ungebremst in den Sattelzug eines Ungarn auf dem rechten Fahrstreifen. Diesen schob er in weiterer Folge auf zwei deutsche Pkw und den Sattelzug eines Moldauers auf. Der Sattelzug des Ungarn drehte sich hierbei nach rechts weg und durchschlug die rechte Schutzplanke. Drei weitere deutsche Pkw wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Von den insgesamt 14 beteiligten Personen wurden neun verletzt, hiervon zwei schwer. Acht der Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht. Eine Frau musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden.

Wegen Abschlepparbeiten musste die Fahrbahn mehrere Stunden gesperrt werden

Die drei Sattelzüge, sowie drei der Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Aufgrund dessen war die Fahrbahn bis etwa 14.15 Uhr komplett gesperrt, der Pkw-Verkehr wurde an den Anschlussstellen Weyarn und Irschenberg ausgeleitet. Ab 14.15 bis etwa 17 Uhr konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden, im Anschluss war die Unfallstelle vollständig geräumt.
Im Einsatz waren neben Kräften der VPI Rosenheim mehrere Polizeistreifen umliegender Dienststellen, der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei, sowie ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungskräften und der Autobahnmeistereien Rosenheim und Holzkirchen. Zudem waren mehrere Pressevertreter zugegen.

Auf der Gegenfahrbahn kam es ebenfalls zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw, nachdem sich wegen zahlreicher Schaulustiger ein Stau gebildet hatte. Hierbei wurden zwei Personen leicht verletzt und mussten in ein Krankenhaus verbracht werden. Beide Fahrzeuge mussten zudem abgeschleppt werden, wodurch ein Fahrstreifen etwa eine Stunde blockiert war.

Update Freitag, 7. Januar, 16.30 Uhr: Die Zahl der bei dem Unfall verletzten Personen steigt. Mittlerweile ist von neun Leicht- bis Schwerverletzten die Rede. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten ziehen sich angesichts drei beteiligter Lkw und fünf Pkw hin. Eine offizielle Unfallbilanz der Polizei steht noch aus.

Skifahrer auf Heimreise verstärken Verkehrschaos im Landkreis Miesbach

Update Freitag, 7. Januar, 16 Uhr: Jetzt geht‘s auch in Richtung Norden nur mehr zäh voran im Landkreis Miesbach. Das liegt vor allem an den Ausflüglern, die aus den Skigebieten heimfahren. Die Verkehrskarten zeigen Stau von Schliersee bis Miesbach und von Rottach-Egern bis Kreuzstraße.

Schwerer Unfall auf A8: Stau inzwischen 24 km lang

Update Freitag, 7. Januar, 14 Uhr: 24 Kilometer lang ist der Stau auf der A8 mittlerweile. Laut Verkehrsfunk werden Autos und kleine Lkw bereits in Weyarn von der Autobahn abgeleitet. Die Bergung der verunfallten Fahrzeuge zwischen Irschenberg und Bad Aibling dauert an.

Update Freitag, 7. Januar, 13.00 Uhr: Der Verkehr auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg wird mittlerweile von der Polizei bereits an der Ausfahrt Weyarn abgeleitet. Die Auffahrt in Richtung Salzburg ist gesperrt.

Verkehr auf der A8 wird an der Ausfahrt Weyarn abgeleitet
Der Verkehr auf der A8 wird an der Ausfahrt Weyarn abgeleitet. Die Auffahrt in Richtung Salzburg ist gesperrt. © mm

Update Freitag, 7. Januar, 11.45 Uhr: Der Stau auf der A8 reicht mittlerweile bis zur Leitzachsenke zurück. Auch vor der Ausfahrt Weyarn stockt der Verkehr, da vermutlich schon hier viele Autofahrer dem Stau ausweichen wollen.

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Update Freitag, 7. Januar, 11.30 Uhr: Wie die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mitteilt, waren nach aktuellem Stand zwei Lkw und zwei Autos an dem Unfall beteiligt. Mindestens zwei Personen wurden dabei vermutlich schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber ist an der Unfallstelle gelandet. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Autobahnmeisterei sind mit einem Großaufgebot vor Ort. „Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Unfallstelle großräumig zu umfahren“, schreibt die Polizei.

Erstmeldung Freitag, 7. Januar, 10.30 Uhr: Irschenberg/Bad Aibling - Ausflugsverkehr am Brückentag, Rückstau durch die Blockabfertigung für Lkw bei der Einreise nach Österreich: Die Autobahn A8 ist am Freitag, 7. Januar, stark belastet. Wohl auch deshalb hat sich nun gegen 10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Irschenberg und Bad Aibling in Fahrtrichtung Salzburg ein schwerer Unfall ereignet. Laut Google Maps liegt die Unfallstelle auf Höhe des Parkplatzes Im Moos kurz vor der Anschlussstelle Bad Aibling.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Vorausinformation berichtet, sind im Bereich des Stauendes mehrere Autos und Lkw zusammengekracht. „Über die Anzahl und die Schwere von verletzten Personen gibt es noch keine genauen Angaben“, so die Polizei. Neben Rettungsdienst und der Feuerwehr seien auch mehrere Streifenwagenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim im Einsatz. Die zuständige Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim werde im Laufe des Tages nachberichten.

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Wegen der Vollsperrung Richtung Süden leitet die Polizei den Verkehr an der Anschlussstelle Irschenberg aus. Damit dürfte es bald auch auf den Landstraßen im Landkreis Miesbach voll werden, zumal auch hier bereits großer Andrang auf die Skigebiete herrscht. sg

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