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Trachtenverein Groußstoana Eyrain/Jedling feiert 100. Geburtstag mit neuer Fahne

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Bei der Festmesse an der Josefs-Kapelle in Eyrain wurde die neue Fahne des Trachtenvereins Groußstoana von Dekan Michael Mannhardt geweiht.
Bei der Festmesse an der Josefs-Kapelle in Eyrain wurde die neue Fahne des Trachtenvereins Groußstoana von Dekan Michael Mannhardt geweiht. © Max Kalup

100 Jahre liegt die Gründung des Trachtenvereins Groußstoana Eyrain/Jedling zurück. Wie lebendig der Verein bis heute ist, wurde beim Jubiläumsfest offenkundig. Als Präsent gönnten sich die Trachtler eine neue Fahne.

Eyrain/Jedling – Zum 100. Geburtstag eine neue Fahne: ein Präsent mit Symbolkraft. Der Trachtenverein Groußstoana Eyrain/Jedling steht für Werte, die die Zeit überdauern. Die junge Fahne kündet von Zusammenhalt, Treue zur Heimat und Vertrauen zu Gott. Geweiht wurde sie bei einem Fest, das in aller Frühe, um sechs Uhr, mit dem Weckruf der Böllerschützen begann. Die Männer der SG Altenwaldeck Niklasreuth-Wörnsmühl sorgten an der Kapelle in Eyrain für einen weit hallenden Morgengruß.

Die neue Fahne hatte sich der Verein zum 100. Bestehen geschenkt.
Die neue Fahne hatte sich der Verein zum 100. Bestehen geschenkt. © Max Kalup

Trachtenverein Groußstoana Eyrain/Jedling feiert 100. Geburtstag mit neuer Fahne

Fahnenmutter Andrea Summerer war da längst wach. Sie wurde um 6.30 Uhr in Jedling vom Vereinsvorsitzenden Josef Summerer, Bürgermeister Klaus Meixner – Schirmherr der Feier – und der Musikkapelle Niklasreuth abgeholt. Mit der Kutsche ging es weiter nach Großhub, wo Fahnenbraut Julia Drexl zustieg. Um 8 Uhr schließlich traf man sich zum Empfang der Vereine, insgesamt 16 an der Zahl.

Ein prächtige Festzug bewegte sich zur Josefs-Kapelle und wieder zum Festzelt.
Ein prächtige Festzug bewegte sich zur Josefs-Kapelle und wieder zum Festzelt. © Max Kalup

Neben den Ortsvereinen formierten sich befreundete Vereine und sieben Musikkapellen aus Niklasreuth, Au, Dettendorf, Elbach, Irschenberg, Miesbach und Warngau zu einem prachtvollen Kirchenzug. Er führte vom Festzelt zur Josefs-Kapelle mit der Marien-Grotte in Eyrain. Dieses fast zierliche Gotteshaus haben die Trachtler vor 13 Jahren überwiegend in Eigenleistung errichtet. Jetzt ziert diese Kirche eine Seite der neuen Fahne. Auf der anderen Seite ist der „grouße Stoa“ zu sehen.

Nach der Weihe durch Dekan Michael Mannhardt und vier Konzelebranten wurde das neue Wahrzeichen des Trachtenvereins um samtene Erinnerungsbänder erweitert. Mit allerlei Wünschen brachten Fahnenmutter Summerer und Fahnenbraut Drexl die Bänder an, für die Festjungfrauen übernahm dies Theresia Veigel, Klara Klotz für den Patenverein D’Leitzachtaler Niklasreuth-Wörnsmühl und Ursula Bernöcker für die Verstorbenen des Vereins. Das Dankband an den Patenverein überreichte Elisabeth Stadler.

Die Böllerschützen hatten schon für den Weckruf am Morgen gesorgt.
Die Böllerschützen hatten schon für den Weckruf am Morgen gesorgt. © Max Kalup

Fähnrich Markus Lettenbichler nahm die Fahne nach der Kirche in Empfang, bevor der Festzug zum Zelt zurückmarschierte. Die Groußstoana Trachtler standen beim Zelt für ihre Gäste Spalier. Dort fand das Fest einen schönen Ausklang. Es traten Plattlergruppen auf, mit Tänzen erwiesen die Vereine den Jubilaren ihre Ehre, es herrschte gute Stimmung. Abends spielte der Oberland-Express beim Weinfest auf.

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