Leonhardifahrt in Reichersdorf
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Rösser, Reiter, Fuhrleute und ganz viele Zuschauer: Die Leonhardifahrt in Reichersdorf fand heuer bei traumhaftem Wetter statt.
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Glückliche Rosserer und viele Zuschauer

Traumhafter Auftakt: Reichersdorf erlebt Leonhardi bei Bilderbuchwetter

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Es war ein Auftakt nach Maß: Die erste Leonhardifahrt des Landkreises in Reichersdorf in diesem Jahr geriet dank des Wetters zu einer Bilderbuch-Veranstaltung. 

Reichersdorf – Dem Heiligen Leonhard wird in Bayern in besonderer Weise gedankt, sobald die Ernte eingebracht ist. An Kirchen und Kapellen, die dem im Volksmund auch Bauernherrgott genannten Heiligen geweiht sind, kommen Rosserer zur Leonhardifahrt zusammen. Der erste im Landkreis lockte am gestrigen Sonntag viele hundert Besucher nach Reichersdorf.

Der kleine, schmucke Ort mit seinen blumengeschmückten Höfen in der Gemeinde Irschenberg bot bei herrlichem Herbstwetter eine prachtvolle Kulisse für die mehr als 30 Wagen, gut zwei Drittel davon Vierspänner, und die mehr als 100 Reiter.

In Reichersdorf ist Leonhardi kein Touristen-Spektakel. Obwohl viele Teilnehmer und Besucher von außerhalb kommen, hat sich der Ritt hier seinen ländlichen Charakter bewahrt. Die Trachtlerkinder verkauften die Marken und begrüßten jeden mit einem strahlenden „Griasdi“, die Feuerwehr kümmerte sich darum, dass nur noch die Wagen mit maximal vier PS in den Ort fuhren. Für die Rosserer sind die Leonhardifahrten alljährlich Treffpunkte zum Fachsimpeln und Austausch darüber, wer welches Ross zu verkaufen hat oder sucht. In Reichersdorf treffen sie sich beim Wirt, wenn der offizielle Teil vorüber ist und die Pferde versorgt sind.

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Vorher aber durften sich auch gestern die Besucher an prächtigen Pferden sattsehen und alte Truhenwagen bewundern, in denen die Trachtler im Festtagsgewand Platz genommen hatten. Eine halbe Stunde vor dem Umzug stellten sich die Gespanne auf. Fast ausnahmslos waren es Kaltblüter oder Haflinger vor den Kutschen oder unterm Sattel. Die meisten nahmen den Trubel gelassen, kauten auf ihren Gebissen und ließen sich die Sonne auf das Fell scheinen, während sich die Kutscher noch mit Würsteln stärkten. Den Zug selbst führten drei Reiter mit der St. Leonhard-Standarte an, dahinter fuhren im Haflinger-Vierspänner die Geistlichkeit und die Ministranten. Blaskapellen auf den Wagen begleiteten den Zug mit Musik, in Ehrenkutschen hatten die lokalen Politiker Platz genommen.

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Der Festgottesdienst wurde auf der Berchtoldwiese gefeiert, begleitet vom Gebimmel der Glocken an den Pferdegeschirren. Abschließend ging es noch einmal durch das Dorf, Rösser und Menschen bekamen den kirchlichen Segen, bevor es im Trab oder zu Fuß auf den Heimweg ging – oder eben zum Wirt.

Zwölf Jahre lang waren Anahid Klotz und ihre Esel Teil der Murnauer Leonhardifahrt. Beim Segen des „Bauernherrgotts“ am Mittwoch werden sie jedoch nicht mit dabei sein.

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