Abschied vom Baugerüst: Die Sanierung von Irschenbergs Kirchturm ist abgeschlossen - die Glocken dürfen bald wieder läuten.
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Abschied vom Baugerüst: Die Sanierung von Irschenbergs Kirchturm ist abgeschlossen - die Glocken dürfen bald wieder läuten.

Turmsanierung abgeschlossen

Die Glocken von Irschenberg dürfen wieder läuten

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Über drei Jahre durften Irschenbergs Kirchenglocken nicht mehr läuten. Der Grund: Der Turm hätte von den Schwingungen schweren Schaden nehmen können. Doch bald wird schon wieder geläutet.

Lange haben die Glocken von Irschenbergs Pfarrkirche St. Johann nicht mehr geläutet. Seit August 2017 dürfen sie nicht mehr schwingen, weil der Kirchturm zu bröseln begann. Es dauerte bis Mai dieses Jahres, ehe die Sanierung geplant war und beginnen konnte. Nun ist die Arbeit am Turm abgeschlossen.

Besonderer Termin für das Premiere-Läuten

An diesem Dienstag begann der Abbau des Gerüstes. Zuerst wurden die Planen abgenommen, die die feuchten Fugen am Turm vor weiterer Feuchtigkeit schützen sollten. Wie Kirchenpfleger Franz Nirschl berichtet, sollen die Kirchenglocken in Kürze wieder läuten. Als besonderes Datum dafür wurde der Kirchweihsonntag, 18. Oktober, gewählt. Bei dem Fest soll das Gotteshaus laut Nirschl gut gefüllt sein – natürlich im Rahmen der Corona-Regeln.

Probleme mit der Feuchtigkeit

Wie berichtet, hatte der Kalktuffstein vor allem auf der Wetterseite im Westen Feuchtigkeit gezogen. Die Folge: Die Fugen wurden weich und bröselig - vereinzelt fielen sogar Steine herab. Die Pfarrei reagierte umgehend, als sie 2017 den Schaden entdeckte und sicherte den Turm unten mit einem Bauzaun. Zudem wurde ein Gerüst aufgebaut, um die angegriffenen Flächen vor Feuchtigkeit zu schützen. Das funktionierte. In der Folge wurde die Sanierung angepackt.

ddy

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