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Der Bus landete nach dem Zusammenstoß im Graben und musste mithilfe eines Autokrans gesichert und geborgen werden.

Unfall auf der B472 bei Irschenberg

Audi prallt frontal gegen Bus mit Kindern

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Irschenberg - Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Reisebus auf der Bundesstraße bei Jedling (Gemeinde Irschenberg) ist am Montag ein Audi-Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt worden. Im Bus saßen fünf Kinder. 

Der Unfall ereignete sich kurz nach 16.30 Uhr. Nach Informationen der Feuerwehr hatte der 21-jährige Fahrer eines Audi A3 auf seinem Weg in Richtung Miesbach aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war zwischen Jedling und Buchbichl frontal mit dem entgegenkommenden Reisebus einer Irschenberger Firma zusammengestoßen. Der Busfahrer verlor nach der Kollision die Kontrolle über sein Gefährt. Der Doppeldecker-Bus landete in bedrohlicher Schräglage im Graben. Der Audi kam total demoliert auf dem gegenüberliegenden Radweg zum Stehen. Der Aufprall war so heftig, dass der Motor herausgerissen wurde und in einem angrenzenden Bach landete.

Die Feuerwehren Irschenberg und Miesbach rückten mit insgesamt 45 Mann und neun Fahrzeugen aus, um den eingeklemmten Autofahrer aus dem Fahrzeugwrack zu befreien und den Verkehr zu regeln. Die Insassen des Reisebusses blieben, bis auf den Fahrer, laut Polizei unverletzt. Dieser, ein 46jähriger Mann aus Bruckmühl, erlitt leichte Verletzungen und einen starken Schock. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Autofahrer nach seiner Befreiung in ein Münchner Krankenhaus.

Der Bus wurde mit Hilfe eines Autokrans zunächst gesichert. Bis die Fahrzeuge allerdings abgeschleppt und die Bundesstraße wieder freigegeben werden konnte, dauerte es bis in den späten Abend. Laut Einsatzleiter Tom Niggl von der Feuerwehr Irschenberg fiel die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, einen Gutachter einzuschalten, erst mit erheblicher Zeitverzögerung. Die Feuerwehr konnte so lange nichts anders tun als abzuwarten und die Straßensperrung für mehrere Stunden aufrechtzuerhalten.

An beiden Fahrzeugen entstand laut Polizei ein Sachschaden von circa 50.000 Euro.

Vor Ort waren auch Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts. Sie untersuchten das Gewässer, in dem der Motor des Unfallwagens gelandet war. Zur Sicherheit hatte die Feuerwehr dort bereits Ölsperren eingerichtet.

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