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Scharfkantig: An den neuen Bordsteinen an der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Niklasreuth und Au haben sich schon mehrere Autofahrer die Reifen zerstört.

Sanierte Straße zwischen Niklasreuth und Au

Wegen aufgeschlitzter Reifen: Gemeinde will eingreifen

Niklasreuth - Nicht nur einmal hat der heuer sanierte Straßenabschnitt zwischen Niklasreuth und Au aufgeschlitzte Reifen hinterlassen. Die Gemeinde will nun Abhilfe schaffen.  

Der heuer sanierte Straßenabschnitt durch die Wasserschutzzone zwischen Niklasreuth und Au stößt manchem Autofahrer sauer auf. Denn die hohen Bordsteine haben nicht nur einmal Reifen aufgeschlitzt. Der Gemeinderat Irschenberg hat nun seine Bereitschaft erklärt, Abhilfe zu schaffen. Nur: Er ist gar nicht zuständig. 

Den Schutz des wertvollen Guts Trinkwasser lassen sich die Versorger einiges kosten. Das weiß man von den Stadtwerken München, und auch das viel kleinere Pendant in Bad Aibling greift zuweilen in die Schatulle, um sein Trinkwasser besser zu schützen. So heuer, indem die Aiblinger die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Niklasreuth und Au sanieren ließen. In diesem Bereich gewinnt Aibling Trinkwasser, und im Bereich des zugehörigen Schutzgebiets hat der Versorger die Straße sanieren lassen, um Einträge von Schadstoffen in den Boden zu vermeiden. Dazu wurde das Bankett mit rund 15 Zentimeter hohen Bordsteinen befestigt. Und die haben es in sich. 

Neun Fälle wurden dem Irschenberger Geschäftsleiter Josef Bögl berichtet, bei denen sich Autofahrer an den scharfkantigen Steinen die Reifen aufgeschlitzt haben. Abhilfe könnte schaffen, wenn die Kanten der Granitblöcke abgeschlagen werden. Die Irschenberger wären bereit, dafür die seitens der Verwaltung geschätzen 2000 Euro zu zahlen, hat der Gemeinderat beschlossen. Allerdings würde das Geld nur für jenen Abschnitt der Strecke reichen, den wirklich auch Irschenberg gebaut hat. Rund 100 Meter hat sich Irschenberg Bögl zufolge an die Aiblinger Baumaßnahme drangehängt, die ein Vielfaches der Länge hat, etwa einen Kilometer. Bögl reicht das Thema nun nach Bad Aibling weiter.

dak

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