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Gemeinderat stimmt Postwirt-Bauplänen zu

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Von: Dieter Dorby

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Moderne Fassaden: Die drei Häuser sind mit schiebbaren Holzläden ausgestattet. Unsere Ansicht zeigt die Südseite der Gebäudegruppe.
Moderne Fassaden: Die drei Häuser sind mit schiebbaren Holzläden ausgestattet. Unsere Ansicht zeigt die Südseite der Gebäudegruppe. © Bayern Wohnen GmbH

Bei der Bebauung des Postwirt-Areals in Irschenberg geht es zügig weiter. Nachdem die Gemeinde im Oktober ihren Bebauungsplan für den Bereich festgezurrt hatte, folgte kürzlich der Bauantrag der Bayern Wohnen GmbH aus Stephanskirchen.

Wie berichtet, will das Unternehmen dort drei Baukörper mit insgesamt 32 Wohnungen errichten. Dabei setzt die Bauherrin auf unterschiedliche Wohnungsgrößen. Einheiten von 60 bis 120 Quadratmetern sind geplant.

Im Gemeinderat kam die Planung, die Projektleiterin Ines Adamik vorgestellt hatte, gut an. Einwände gab es keine, was auch daran liegt, dass sich die Pläne eng an den Rahmen des Bebauungsplans halten. Diskussionen gab es lediglich zu den Balkongeländern. Hier appellierte der Gemeinderat an die Bauherrin, keine zu großen Abstände zwischen den einzelnen Brettern vorzusehen. Der Grund: Man befürchtet sonst, dass privat angebrachte Sichtschutzmatten oder -folien das Haus zu bunt und uneinheitlich erscheinen lassen könnten. Die Forderung aus den Reihen des Gemeinderats, wonach Tiefgaragenstellplätze nicht losgelöst von Wohnungen verkauft werden dürfen, bestätigte Adamik.

Nachdem die Ratsmitglieder fast einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt haben – lediglich Martin Eberhard und Hans Maier (beide FDP/aktive Bürger) waren dagegen –, ist nun das Landratsamt am Zug. Wenn alles planmäßig läuft, soll es im Mai 2020 mit den Arbeiten losgehen. Als Bauzeit rechnet der Bauträger mit rund eineinhalb Jahren.

ddy

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