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Reger Austausch: Kinderdorf-Leiter Wolfgang Hodbod (v.l.), Margit Melzig (Bildungsbeauftragte im Pfarrverband Irschenberg), Hausmutter Evi Lanz, Pater Frederick D’Souza (Direktor der Caritas Indien), Schwester Dorothy Fernandes (Leiterin einer Misereor-Organisation in Indien), Kinderdorf-Bereichsleiterin Annette Ehnes, Christof Langer (theologischer Referent beim Katholischen Bildungswerk Miesbach) und Sylvia Nazet (Diözesanvorsitzende München und Freising des Katholischen Deutschen Frauenbunds) bei ihrem Treffen im Caritas Kinderdorf in Irschenberg.

Zu Gast im Caritas Kinderdorf 

Besuch aus Indien berichtet von seiner Sozialarbeit

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Hohen Besuch aus Indien hat das Caritas Kinderdorf in Irschenberg empfangen. Pater Frederick D’Souza und Schwester Dorothy Fernandes waren der Einladung des Pfarrverbands Irschenberg gefolgt.

Pater Frederick D’Souza ist der Direktor der Caritas in Indien, und Schwester Dorothy Fernandes leitet in der Stadt Patna im Nordosten des Landes eine Misereor-Hilfsorganisation.  Mit dem Pfarrverband Irschenberg berichteten sie anlässlich der Misereor-Fastenaktion unter dem Motto „Heute schon die Welt verändert?“ über ihr Land.

Bei einem Rundgang durch das Kinderdorf gaben Leiter Wolfgang Hodbod und Bereichsleiterin Annette Ehnes der Delegation einen Einblick in das pädagogische Konzept und das Leben in der Einrichtung. Mit welchen Problemen Schwester Fernandes in ihrer Heimat zu kämpfen hat, erfuhren die Zuhörer des abendlichen Vortrags im Kinderdorf. Dabei berichtete die Schwester, wie sie sich für die Rechte der Ärmsten einsetzt und die Regierung zur Einhaltung der Gesetze auffordert, um Arbeitern, Frauen und Obdachlosen eine Existenz zu schaffen.

Besonders die Rechte der Frauen und die Bildung der Kinder seien der Schwester wichtig, erzählt Margit Melzig, Bildungsbeauftragte im Pfarrverband. „Sie verteilt kein Geld, sondern zeigt, wie man selbst und in der Gemeinschaft viel erreichen und seinen Lebensunterhalt sichern kann.“ Besonders beeindruckt hat Melzig das Schlusswort der Schwester: „Wir sind die Stimmen der Stimmlosen.“

sg

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