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„Wir bringen zusammen, was zusammen gehört“ (v.l.) Johann Holzinger (SMG), Michael Pelzer (Bildungskoordinator), Sandra Feige (Autobus Oberbayern), Alexander Schmid (SMG), Landrat und Schirmherr Wolfgang Rzehak, Christopher Raabe (BOB) und Ulrich Throner (AK Schule-Wirtschaft). 

450 Schüler und 67 Unternehmen

Karriere-Chancen im Landkreis: Ausbildungstour geht in die vierte Runde

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Schüler können bei der Ausbildungstour heimische Unternehmen kennenlernen. Umgekehrt nehmen Firmen mögliche Azubis unter die Lupe. 

Landkreis – 450 Schüler, 67 Unternehmen, 15 Schulen und fünf Innungen. Die vierte Ausbildungstour der Standortmarketing-Gesellschaft (SMG) verspricht einen regen Austausch. Am Donnerstag, 22. März, begeben sich die Teilnehmer wieder auf Entdeckungsreise für den passenden heimischen Ausbildungsbetrieb nach dem Schulabschluss oder einem geeigneten dualen Studiengang.

Die Ausbildungstour bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Firmen im ganzen Landkreis kennenzulernen. Umgekehrt haben Arbeitgeber eine Chance, mögliche Azubis in Augenschein zu nehmen. „Wir bringen zusammen, was zusammen gehört“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak, der als Schirmherr des Projekts fungiert, bei einem Pressegespräch. „Wir brauchen händeringend Fachkräfte im Oberland.“

Und deshalb gibt es bei dem Projekt auch wieder eine Vielfalt an Unternehmen und Berufen zu entdecken. Ob im sozialen, kaufmännischen oder technischen Bereich. „Es ist unser Ziel, dass man Schülern zeigt, welche tollen Karriere-Chancen es im Landkreis gibt“, sagt Johann Holzinger, bei der SMG als Projektleiter für die Ausbildungstour zuständig.

Aus 35 Touren mit jeweils drei Unternehmen konnten die Jugendlichen wählen. Heuer neu: Bei einigen Firmen gibt es auch die Möglichkeit, sich über einen dualen Studiengang zu informieren. „Das war ein Wunsch der Gymnasien“, erklärt Holzinger. Teilnehmen an dem Projekt werden derweil Mädchen und Buben aus allen Schularten.

Fünf Euro Teilnahmegebühr müssen die Schüler selbst tragen, die An- und Abreise mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) ist dagegen kostenlos. Ein Button zum Anstecken markiert die Teilnehmer und Betreuer der Ausbildungstour und ermöglicht ihnen südlich von Holzkirchen das kostenfreie Fahren an diesem Tag. Außerdem werden 14 Busse von Autobus Oberbayern für die Wege von diversen Startpunkten zu den Unternehmen und wieder zurück eingesetzt.

Neu ist bei der vierten Auflage der Ausbildungstour auch, dass jeder Teilnehmer ein Zertifikat erhält. Dieses ist personalisiert und wird dann von der jeweiligen Firma nach dem Kennenlernen des Betriebs mit einem Stempel versehen. Holzinger findet: „So etwas kann man natürlich gut einer Bewerbung beilegen.“

Mehr zu erfahren gibt es auch auf www.ausbildungstour-miesbach.de.

tas

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