Elferratssitzung Hausham 13.11.2015 Foto Andreas Leder
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.
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Katharina Weber und Stefan Rösch regieren als Haushamer Prinzenpaar bis zum Februar. Bei Elferratssitzung im Alpengasthof Glück gab es zu Beginn der Faschingssaison eine Riesen-Show.

Prinzenpaar vorgestellt

So lief die Elferratssitzung der Faschingsgesellschaft Crachia

Hausham - Tänzerinnen, Lichteffekte, dazu die rhythmischen Töne der Trommler und Bläser des Fanfarenzuges: Bei der Elferratssitzung in Hausham ging es hoch her.

„Seit Wochen proben wir für ein perfektes Programm“, berichtete Sitzungspräsident Matthias Müller, der charmant und redegewandt durch den fünfstündigen Abend führte. Das Publikum ließ sich von dem professionell durchinszenierten Programm mitreißen – Beifall gab’s beinahe im Minutentakt.

Dabei erinnerten Moderation und Vorstellung des neuen Prinzenpaars fast an eine Oscar-Verleihung. Neben glamourösen Kostümen, die im Spot der Scheinwerfer funkelten, trug auch das majestätische Bühnenbild dazu bei: Vor der Kulisse des Versailler Spiegelsaals residierten die Elferräte, um dem närrischen Treiben beizuwohnen.

Mit den Gardemäusen gaben die jüngsten Teilnehmerinnen den Auftakt der Show. Bei „Monsterparty“ tanzten die kleinen Gespenster zu verschiedenen Grusel-Hits. Im Anschluss zeigten die Teenies mit „Dancing Flames“ ihr Potenzial. Wie Flammen züngelten die Tänzerinnen in gelb-orangen Glitzerkleidern über die Bühne und gaben Hebefiguren und Spagatsprünge zum Besten – ein Vorgeschmack auf den tänzerischen Höhepunkt des Abends.

Mit ihrem Stück „Donnatella“ raubte die Tanz- und Showgarde den Zuschauern den Atem: Die Tänzer wirbelten mit zahlreichen Überschlägen über die Bühne und stapelten sich dabei – vier Mann hoch – zu schwindelerregenden Hebefiguren auf.

Eine weitere Glanznummer war die Büttenrede von Caroline Schmid. Als „Die Förderturm“ erinnerte ihr Auftritt an „Mama Bavaria“ vom Nockherberg. Nachdem sie per Hubwagen auf die Bühne gefahren worden war, erläuterte Schmid das „Die“: Frauen könnten eben zwei Dinge auf einmal erledigen – „rumstehen und gleichzeitig was zu Tage fördern“. In ihrer Rede schwadronierte sie über ein anderes Haushamer Wahrzeichen – die Bahnschranken: „Wie lange muss ich hier stehen – bitte öffne dich – du bläde Kua“, sang Schmid in einem launigen Lied.

Für weitere Lacher sorgten kleine Theaterstücke, die einen Banküberfall mit zwei etwas beschränkten Räubern darstellten sowie eine Dinner-For-One-Einlage mit der 100-jährigen Jubilarin Angela Merkel. Das Essen bekam sie dabei von Kellner Franz Beckenbauer serviert. Anders als im Original kam der Kaiser aber nicht wegen eines ausgestopften Tigerfells ins Straucheln, sondern stolperte über einen festgeschraubten Fußball. Weiterhin sorgten eine unkonventionelle bayerische Eheberatung sowie drei singende und sich dabei in alle Richtungen extrem verbiegende Tenöre für Heiterkeit.

Trickreich in Szene gesetzt wurde die Schwarzlicht-Darbietung „Arielles Albtraum“ sowie ein „Tischtennis-Turnier auf allerhöchstem Niveau“. Dabei hauten sich zwei Sportler je nach Musiktempo – in Zeitlupe oder stark beschleunigt – den kleinen Ball um die Ohren. Aber auch sozialkritische Themen wurden augenzwinkernd in Crachia-Manier thematisiert. Bei „Sparmaßnahmen im Altersheim“ mussten sich beispielsweise alle Senioren das Zahnputzwasser teilen. Das sie noch nicht zum alten Eisen gehören, bewies die „Alte Garde“: Zum 20. Bühnenjubiläum spielten die Damen Chorszenen aus dem Nonnen-Film „Sister Act“ nach.

Daniel Wegscheider

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