+
Sebastian Grauvogl, Redakteur beim Miesbacher Merkur.

Sebastian Grauvogl kommentiert

Kommentar zur Brückensperrung: Düstere Prognosen bringen gar nichts

Miesbach - Die Brückensperrung hat abermals für laute Kritik im Stadtrat gesorgt. Das macht die Situation nicht besser, findet unser Autor. Die Kritiker sollten lieber nach machbaren Lösungen suchen.

Ja, die vergangenen Wochen waren kein Zuckerschlecken. Nicht nur die Geschäftsleute, sondern alle, die in Miesbach etwas zu erledigen hatten, waren von den Einschränkungen durch die Brückensperrung betroffen. So sehr das manche verständlicherweise frustriert: Mit düsteren Prognosen die Leute noch mehr zu verunsichern, macht die Lage erst recht nicht besser. 

Anstatt die Stadt oder die Baufirma zu beschuldigen, sollten sich die Kritiker lieber selbst auf die Suche nach umsetzbaren Maßnahmen machen. Wie das gelingen kann, hat nicht zuletzt die Initiative „Wir für Miesbach“ gezeigt. Die jetzige Sperrung ist ein Testlauf, den es in Ruhe zu analysieren gilt. An einem Tisch und mit dem Ziel, das Unvermeidbare im kommenden Jahr ein Stück weit erträglicher zu machen. Nicht nur für die Ladeninhaber, sondern für alle Miesbacher.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Feuerwehr-Großeinsatz in Irschenberg: Das steckte dahinter
„Rauchentwicklung aus Gebäude“: Diese Meldung hat am Mittwochmittag für einen Großeinsatz in Irschenberg gesorgt. Doch dahinter steckte etwas ganz anderes.
Feuerwehr-Großeinsatz in Irschenberg: Das steckte dahinter
Rettungshubschrauber im Einsatz - 75-jähriger Radfahrer schwer gestürzt
In Hausham kam der Rettungshubschrauber zum Einsatz. Ein 75-Radfahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er wird wohl überleben.
Rettungshubschrauber im Einsatz - 75-jähriger Radfahrer schwer gestürzt
Sponsoring-Affäre:  Disziplinarverfahren gegen Kreidl und Rzehak eingeleitet
Nachdem die Staatsanwaltschaft in der Causa Kreidl Anklage erhoben hat, leitet die oberste Beamten-Aufsicht Bayerns ein Disziplinarverfahren ein - gegen den ehemaligen …
Sponsoring-Affäre:  Disziplinarverfahren gegen Kreidl und Rzehak eingeleitet
Großbrand in Weyarn: Polizei nennt mögliche Brandursache - 200.000 Euro Schaden
Ein Großbrand rief in der Nacht auf Mittwoch mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis auf dem Plan. Ein Wohnhaus aus Holz stand in Weyarn (Stürzlham) in Flammen.
Großbrand in Weyarn: Polizei nennt mögliche Brandursache - 200.000 Euro Schaden

Kommentare