+
Sebastian Grauvogl, Redakteur beim Miesbacher Merkur.

Sebastian Grauvogl kommentiert

Kommentar zur Brückensperrung: Düstere Prognosen bringen gar nichts

Miesbach - Die Brückensperrung hat abermals für laute Kritik im Stadtrat gesorgt. Das macht die Situation nicht besser, findet unser Autor. Die Kritiker sollten lieber nach machbaren Lösungen suchen.

Ja, die vergangenen Wochen waren kein Zuckerschlecken. Nicht nur die Geschäftsleute, sondern alle, die in Miesbach etwas zu erledigen hatten, waren von den Einschränkungen durch die Brückensperrung betroffen. So sehr das manche verständlicherweise frustriert: Mit düsteren Prognosen die Leute noch mehr zu verunsichern, macht die Lage erst recht nicht besser. 

Anstatt die Stadt oder die Baufirma zu beschuldigen, sollten sich die Kritiker lieber selbst auf die Suche nach umsetzbaren Maßnahmen machen. Wie das gelingen kann, hat nicht zuletzt die Initiative „Wir für Miesbach“ gezeigt. Die jetzige Sperrung ist ein Testlauf, den es in Ruhe zu analysieren gilt. An einem Tisch und mit dem Ziel, das Unvermeidbare im kommenden Jahr ein Stück weit erträglicher zu machen. Nicht nur für die Ladeninhaber, sondern für alle Miesbacher.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Feuerwehr verhindert Umweltschaden am Spitzingsee
Der Ford ist hin, doch es hätte schlimmer kommen können. Die Schlierseer Feuerwehren hatten am Samstag lange damit zu tun, eine Schädigung der Umwelt zu verhindern. 
Feuerwehr verhindert Umweltschaden am Spitzingsee
Regierung: „Einsturzgefahr ist eine Ersteinschätzung“
106 Jahre nach seiner Schließung im Jahr 1911 ist das Miesbacher Bergwerk wieder in den öffentlichen Fokus gerückt. Vergangene Woche hat die Immobilien Freistaat Bayern …
Regierung: „Einsturzgefahr ist eine Ersteinschätzung“
Erneut Grabstätte verwüstet
Auf dem Miesbacher Friedhof hat ein unbekannter Täter erneut eine Grabstätte verwüstet.
Erneut Grabstätte verwüstet
Der „Komödienstadel“übernimmt die Regie
Der Klassiker aus dem Bayerischen Fernsehen ist in der Kreisstadt angekommen: Der „Komödienstadel“ belagert den Waitzinger Keller.
Der „Komödienstadel“übernimmt die Regie

Kommentare