Vidal: Münchner Gericht verhängt Mega-Geldstrafe gegen Ex-Bayern-Star

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In der einstigen SPD-Hochburg Hausham musste sich die Volkspartei hinter der AfD einreihen.

Ticker zur Landtagswahl Bayern

Die Wahl im Landkreis Miesbach live im Ticker: SPD-Urgestein analysiert schonungslos 

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Die Ergebnisse in den Gemeinden des Landkreises Miesbach sind ausgezählt. Wie dieses ausgefallen sind, lesen Sie hier. Auch einige Reaktionen der Kommunalpolitiker sind schon eingetroffen.

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19.00 Uhr: Mit weitem Abstand waren die Waakirchner das Schlusslicht beim Auszählen - und dann auch noch ein Fehler bei der Wahlbeteiligung: Waakirchen hat eine harte Wahlnacht hinter sich. Bürgermeister Sepp Hartl erklärt die Probleme und räumt Versäumnisse ein.

15.30 Uhr: Herbe Verluste setzte es für die SPD. Selbst in einstigen Hochburgen wie Hausham oder Holzkirchen ging es für die Volkspartei mit einem Minus von 12,7 (Hausham) und 14,5 Punkten (Holzkirchen) böse nach unten. Beim Haushamer Ortsvorsitzenden Thomas Danzer herrscht am Tag nach der Wahl noch Ratlosigkeit. Er habe wegen seiner Tätigkeit als Wahlhelfer noch gar keine Zeit gehabt, in die Analyse einzusteigen, sagt Danzer auf Nachfrage. 

Deutlicher äußert sich SPD-Urgestein Hans Pawlovsky, Kreisvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). Klar sei, dass es das Arbeiterklientel nicht mehr so gebe wie noch zu Zeiten des Haushamer Bergwerks. Dennoch habe es die SPD versäumt, auf lokaler Ebene mit Schlüsselthemen wie bezahlbarem Wohnraum zu punkten. „Da hätten wir zugreifen müssen“, sagt Pawlovsky. Stattdessen habe man das Thema nicht nur liegen lassen, sondern sei sogar noch „drauf gestiegen“. Für Pawlovsky steht fest: Die SPD brauche wieder eine klare Position. „Die schlimmste Meinung ist keine Meinung.“ Lobende Worte fand Pawlovsky für Verena Schmidt-Völlmecke: „Ich habe noch nie jemanden mit so enormem Fleiß rackern sehen“, lobt Pawlovsky den engagierten Wahlkampf. Dass es die Direktkandidatin stimmkreisweit dennoch nur auf 6,7 Prozent gebracht hat, tue ihm deshalb umso mehr leid. „So ein Ergebnis hat sie nicht verdient.“

12.00 Uhr: Das sind die Reaktion der Kreisvorsitzenden:

Alexander Radwan, CSU-Kreisvorsitzender, RottachEgern: „Erst einmal freut es mich für Ilse Aigner, dass sie sich vom bayernweiten Abwärtstrend der CSU abkoppeln konnte. Ihre gute Arbeit für die Region wurde honoriert. Der Einbruch der CSU kam ja nicht überraschend. Jetzt gilt es, eine genaue Analyse zu machen. Der Riss, der durch die ganze Bevölkerung geht, erwischt die CSU an zwei Enden. Wir verlieren am konservativen Flügel und im bürgerlich-liberalen Lager. Ich bin der Meinung, man darf nicht nur einen Flügel im Auge haben.“

Hannes Gräbner, SPD-Kreisvorsitzender, Holzkirchen: „Ein sehr ernüchterndes Ergebnis für die SPD. Ich hatte aber schon befürchtet, dass die Bundespolitik mit dieser GroKo kräftig abgewatscht wird. Beide GroKo-Partner geben ja kein gutes Bild ab, beide haben kräftig Federn gelassen. Als SPD haben wir mit sozialer Gerechtigkeit und Wohnungsbau die richtigen Themen gesetzt, aber ich habe das Gefühl, es wird uns irgendwie nicht abgenommen, dass wir diese Themen glaubwürdig umsetzen. Es besteht Handlungsbedarf.“

Andreas Obermüller, FW-Kreisvorsitzender, Tegernsee: „Ich bin vollends zufrieden mit diesem Ergebnis. Zufrieden, weil wir stärker sind als die AfD. Zufrieden, weil das Ergebnis Lohn unseres sachlichen und anständigen Wahlkampfs ist. Und natürlich zufrieden, weil wir wahrscheinlich an der Regierungsbildung beteiligt sein werden. Eine Regierung mit den Freien Wählern wird Bayern guttun. Es hat sich gezeigt, dass wir ein bürgerlich-konservativer Landkreis sind.“

Ursula Lex, FDP-Kreisvorsitzende, Miesbach: „Das Ergebnis enttäuscht mich. Ich hatte gehofft, die FDP näher an sechs Prozent zu sehen. Besonders schade ist, dass wir die Verluste der CSU nicht nutzten. Scheinbar ist es den Grünen besser gelungen, sich als bürgerliche Mitte zu positionieren. Das könnte auch an der Themenwahl gelegen haben. Schockiert bin ich vom Ergebnis der AfD. Ich hoffe, dass uns der Einzug in den Landtag gelingt und wir mit den anderen demokratischen Parteien durch kluge, gemeinsame Politik das Vertrauen in die Politik wieder herstellen können.“

Anne Cyron, AfD-Kreisvorsitzende Oberbayern Süd: „Die CSU hat es versäumt, eine gründliche Analyse für das Schwinden des Wählervertrauens durchzuführen. Wie das Ergebnis zeigt, hat der Wähler der CSU ihr Totalversagen sowohl in Bayern als auch als Koalitionspartner in Berlin nicht verziehen. Zum AfD-Ergebnis: Ich bin von über 11 Prozent ausgegangen – meine Enttäuschung über das Wahlergebnis kann ich nicht verhehlen.“

0.45 Uhr: Und hier nochmal das vorläufige Gesamtergebnis (Zweitstimme):

Das vorläufige Gesamtergebnis im Stimmkreis Miesbach (Zweitstimme).

0.42 Uhr: Das gibt es ja nicht. Waakirchen hat‘s geschafft. Das Waakirchner Zweitstimmen-Ergebnis sieht demnach so aus:

0.41 Uhr: Und alle warten auf Waakirchen. Die Ergebnisse werden dann morgen nachgeliefert.

Bis dahin ein kurzer, abschließender Blick auf das Gesamtergebnis im Stimmkreis Miesbach (ohne Waakirchen): Die Erststimmen kann Ilse Aigner mit einer deutlichen Mehrheit von über 45 Prozent für sich entscheiden. Das ist im Lichte der Ergebnisse ihrer CSU-Kandidaten-Kollegen ein beachtlicher Wert. Genauso der Wert der Grünen mit rund 18,5 Prozent. Die AfD schneidet tatsächliche ein bisschen schlechter aus als im bayerischen Durchschnitt. Die SPD fällt mit knapp sieben Prozent auch bei uns ins Bodenlose. 

Bei der Zweitstimme sieht es auch im Landkreis Miesbach nicht mehr so rosig aus für die CSU. Sie orientiert sich mit 38 Prozent etwa am landesweiten Ergebnis.  

0.11 Uhr: Sollten Sie sich gerade fragen, ob Waakirchen schon ausgezählt hat... Nein, hat es nicht.

23.41 Uhr: Was ist da nur los in Waakirchen? Immer noch kein Ergebnis in Sicht. Alle umliegenden Stimmkreise konnten schon ein vorläufiges Endergebnis melden.

23.30 Uhr: Seit fast einer Stunde warten die Bürger auf die letzten Ergebnisse aus dem Stimmkreis Miesbach. Doch noch immer hat die Gemeinde Waakirchen nichts an das Landratsamt gemeldet. Die Briefwahl macht den Waakirchnern zu schaffen. Man müsse beim nächsten Mal wohl die Zahl der Briefwahlbezirke erhöhen, teilte Bürgermeister Sepp Hartl auf Nachfrage mit. Rund 1600 Waakirchner haben sich für die Briefwahl entschieden. 

22.40 Uhr: Nun steht es fest: Die Rote Laterne geht an Waakirchen. Auch um zwanzig vor 11 liegen noch keine Ergebnisse vor! Zum Vergleich: Bereits vor knapp drei Stunden hat mit Bayrischzell die erste Gemeinde die Ergebnisse abgeliefert.

22.35 Uhr: Nun ist endlich auch das Ergebnis aus Miesbach eingetroffen. Rund 75 Prozent der Kreisstädter haben sich an der Wahl beteiligt. Mit 41,37 und 35,11 Prozent liegt die CSU hier vorne. Bemerkenswert: 2013 hatte sie hier noch jeweils über 50 Prozent. Auf den Plätzen folgen die Grünen (16,36 und 18,61 Prozent), die Freien Wähler (11,01 und 12,34 Prozent), die AfD (9,74 und 9,99 Prozent) sowie die SPD (8,77 und 8,60 Prozent). Erstaunlich auch, dass die FDP mit ihrer Direktkandidatin Ursula Lex aus Miesbach „nur“ knapp über fünf Prozent sowohl in der Erst-, als auch der Zweitstimme kommt.

22.23 Uhr: Keine Rolle spielt in Irschenberg die SPD: Mit 3,53 Prozent landet sie hier sogar hinter der BayernPartei (4,33 Prozent).

22.13 Uhr: Neben Waakirchen lässt auch die Kreisstadt immer noch auf die Ergebnisse der Wahlen warten.

22.10 Uhr: Das Ergebnis in Holzkirchen lässt staunen: Während die CSU in der Erststimme auf 38,67 Prozent kommt, schaffen es die Grünen hier auf 24,49 Prozent. Noch näher kommen die Grünen in der Marktgemeinde in der Zweitstimme heran. Nicht einmal drei Prozent trennen die Grünen (27,71 Prozent) hier von der CSU (30,44 Prozent). Dahinter folgen jeweils die Freien Wähler (9,37 und 11,32 Prozent), die SPD (8,42 und 8,25 Prozent), die AfD (6,68 und 6,93 Prozent) sowie die FDP (5,22 und 6,12 Prozent). Fast 80 Prozent der Holzkirchner beteiligten sich an der Wahl.

Das Bild der Zweitstimmen in der Marktgemeinde Holzkirchen.

1. CSU, 2. Grüne: So das Bild in den meisten Gemeinden im Stimmkreis Miesbach. Hausham schert aus: Hier schaffen es die Freien Wähler mit 15,1 Prozent Erst- und 16,85 Zweitstimmen auf Platz zwei. Die CSU holt 40,70 und 33,92 Prozent. Die Grünen kommen in Hausham „nur“ auf Platz drei (12,52 und 14,14 Prozent), die AfD holt 10,54 und 10,60 Prozent. Auch hier eine deutliche Watsch’n für die SPD, die es nur auf 8,67 und 9,26 Prozent schafft. Verhältnismäßig niedrig fällt in Hausham auch die Wahlbeteiligung aus: 69,84 Prozent

22.00 Uhr: Zusammen mit Olaf von Löwis schaut sich Ilse Aigner in Holzkirchen die weiteren Ergebnisse der Wahlen und die Entwicklung des Wahlabends an. 

21.47 Uhr: Noch fehlen die Ergebnisse aus vier Gemeinden im Landkreis Miesbach. Auch wenn die CSU einiges an Stimmen im Vergleich zur Wahl von 2013 verloren hat, hat sie immer noch klar die Nase vorne.

21.30 Uhr: Von den 4672 Wahlberechtigten in Gmund, setzten 3586 (76,76 Prozent) am Sonntag ihr Kreuz auf die Stimmzettel. Klar vorne auch hier die CSU (Erststimme 48,27 Prozent und Zweitstimme 40,87 Prozent). Fast identisch ist das Ergebnis der Grünen (16,81 und 16,60 Prozent). Dahinter reihen sich die Freien Wähler (13,15 und 16,06 Prozent), die AfD (6,48 und 6,37 Prozent), die SPD (5,69 und 6,34 Prozent) sowie die FDP (5,13 und 6,32 Prozent ein)

21.15 Uhr: Da waren es nur noch fünf: Bis auf fünf Gemeinden im Stimmbezirk 121 liegen nun alle Ergebnisse vor. 

Fast 83 Prozent haben sich in Otterfing am Sonntag an der Wahl beteiligt. Besonderen Grund zum Jubeln haben hier auf jeden Fall die Grünen mit 20,42 Prozent in der Erst- und 23,22 Prozent in der Zweitstimme. Damit liegen sie nicht allzu weit hinter der CSU (42,52 und 32,10 Prozent). Auf Platz 3 folgen die Freien Wähler (9,70 und 11,77 Prozent), die SPD (7,76 und 8,95 Prozent), die AfD (7,37 und 7,81 Prozent) sowie die FDP (5,29 und 5,92 Prozent).

In Feldkirchen-Westerham (Wahlbeteiligung 79,78 Prozent) der Heimat von Ilse Aigner, sehen die Ergebnisse wie folgt aus:

Das Ergebnis der Erststimme in Feldkirchen-Westerham.



Bei einer Wahlbeteiligung von 77,79 Prozent haben sich die Wähler in Bad Feilnbach zu 50,09 Prozent in der Erststimme und 43,16 Prozent in der Zweitstimme für die CSU entschieden. Gefolgt von den Grünen (14,31 und 15,16 Prozent). Auf Platz 3 herrscht Unstimmigkeit: Bei der Erststimme erhielt die AfD 10,36 Prozent, bei der Zweitstimme die Freien Wähler (11,18 Prozent). Umgekehrt ist die Lage auf Platz 4: Erststimme 9,53 Prozent für die Freien Wähler, 10,85 Prozent die AfD. Über fünf Prozent kam bei den Zweitstimmen auch die SPD (5,33 Prozent)

In Fischbachau hat auch die CSU die Nase vorn (51,73 Prozent Erststimme und 47,03 Prozent Zweitstimme). Dahinter folgen die Freien Wähler (11,77 und 13,17 Prozent), die Grünen (11,77 und 12,83 Prozent) sowie die AfD (9,45 und 9.05 Prozent)

20.50 Uhr: Beachtlich: Bei den Warngauern haben über 81,36 Prozent, also 2362 Bürger ihre Stimme für die Landtags- und Bezirkstagswahl abgegeben. Mit 45,06 Prozent in der Erst- und 37,51 Prozent in der Zweitstimme liegt die CSU hier zwar vorne, aber hat auch 10 bzw. über 20 Prozent gegenüber der Wahl 2013 verloren. dahinter folgen die Grünen (14,55 und 17,04 Prozent), die Freien Wähler (13,73 und 15,15 Prozent) sowie die AfD (7,68 und 8,03 Prozent). Über die fünf Prozent kamen bei der Erststimme auch die SPD (7,47 Prozent) und die BayernPartei (7,17 Prozent) bei der Zweitstimme. 

Kreuth, die CSU-Hochburg? Zumindest nicht mehr ganz so wehrhaft, möchte man angesichts der aktuellen Ergebnisse sagen. 52,26 Prozent holt Direktkandidatin Ilse Aigner, etwas weniger als in Bayrischzell (53,03). Bei den Zweitstimmen schafft es die CSU auf 43,23 Prozent. Mit rund 14 Prozent sind die Grünen bei Erst- und Zweitstimme auch hier stark. Allerdings werden sie bei den Zweitstimmen knapp von den Freien Wählern übertrumpft (15,56 Prozent). Die AfD schafft es in Kreuth auf Platz vier (6,81 und 7,01 Prozent), gefolgt von der SPD (6,15 und 6,44 Prozent) und der FDP (4,98 und 6,23 Prozent). Auch in Kreuth haben mit 75,28 Prozent mehr als drei Viertel aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

20.45 Uh r: Eine hohe Wahlbeteiligung gab es auch in Schliersee (73,55 Prozent), Rottach-Egern (76,21 Prozent) und Bad Wiessee (74,38 Prozent).

20.40 Uhr: Nun geht es Schlag auf Schlag: Die nächsten drei Landkreis-Gemeinden haben ihre Stimmzettel fertig ausgezählt. Und so liegen nun auch die Ergebnisse aus Schliersee, Rottach-Egern und Bad Wiessee vor.

Die Grünen jubeln über ihr starkes Ergebnis – und die Schlierseer haben dazu einiges beigesteuert. 20,11 Prozent der Zweitstimmen holt die Partei in der Marktgemeinde. Auch Kandidat Thomas Tomaschek kann sich über 17,84 Prozent freuen. Deutlich die Nase vorn hat aber auch hier die CSU (46,40 und 39,90 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen die Freien Wähler (8,25 und 8,70 Prozent) und die SPD (6,75 und 6,47 Prozent). Die FDP schafft es nur bei den Zweitstimmen über die Fünf-Prozent-Hürde. Ursula Lex verpasst die Marke haarscharf (4,99 Prozent). Eine ähnliche Zitterpartie wie auf Landesebene aktuell.

Spitzenreiter in Rottach-Egern ist, wie in allen bislang ausgezählten Gemeinden die CSU (52,98 und 47,37 Prozent). Auf 15,41 und 13,53 Prozent schaffen es in der Seegemeinde die Grünen. Mit 10,21 und 13,44 Prozent folgen die Freien Wähler, mit 7,20 und 9,34 Prozent die FDP und mit 6,29 und 6,20 Prozent die AfD.

Zwei solide Ergebnisse fährt die CSU in Bad Wiessee ein: 48,71 und 40,31 Prozent. Auch hier sind die Grünen mit 15,72 und 16,30 Prozent klar zweitstärkste Kraft. Platz drei geht in Wiessee an die Freien Wähler (10,47 und 12,63 Prozent). Interessantes Detail: Bei den Erststimmen hat AfD-Direktkandidat Rainer Bolle (8,32 Prozent) Verena Schmidt-Völmecke (6,06 Prozent) hinter sich gelassen. Bei den Zweitstimmen hat die SPD mit 8,38 Prozent einen knappen 0,30 Prozentpunkte-Vorsprung auf die AfD. Die FDP knackt in Wiessee in beiden Fällen die Fünf-Prozent-Hürde (5,79 und 7,02 Prozent).

20.20 Uhr: Auch in Weyarn wurden die Stimmen nun ausgezählt. Mit knapp 80 Prozent war auch im Klosterdorf die Wahlbeteiligung hoch. Ilse Aigner (48,28 Prozent) und der CSU (40,73 Prozent), folgen hier Thomas Tomaschek (15,66 Prozent) und die Grünen (19,07 Prozent). Auf Platz 3 dagegen scheiden sich die Erst- und Zweitstimme. Während in der Erststimme SPD-Frau Verena Schmidt-Völlmecke (8,91 Prozent) die Drittmeisten Stimmen erhielt, waren es in der Zweitstimme die Freien Wähler (10.70 Prozent). Dahinter folgt dann jeweils die AfD (8,08 und 8,25 Prozent). 

20.15 Uhr: Die Wahlbeteiligung in den bisher ausgezählten Gemeinden ist jedenfalls gut. Sie reicht momentan von knapp 73 Prozent in Bayrischzell bis zu knapp 81 Prozent in Valley.

20.10 Uhr: Nun trudeln nach und nach weitere Ergebnisse aus dem Landkreis Miesbach ein. Die Stimmen in Irschenberg, Valley und Tegernsee sind bereits ausgezählt. 

In Irschenberg haben Ilse Aigner und die CSU klar die Nase vorne (Erststimme 50.82%, Zweitstimme 42,52%).  Dahinter folgen die Freien Wähler (12,39 Prozent und 15,77 Prozent), dann die Grünen (11,48 und 12,75 Prozent) sowie die AfD (9,15 und 10.42 Prozent).

Wo ist denn die FDP in Valley? Im Diagramm fehlt ein gelber Balken bei Erst- und Zweitstimme. Die Erklärung: Mit 3,69 und 4,57 Prozent läuft die Partei in Valley unter den „Sonstigen“. Ansonsten sieht es ähnlich wie in Tegernsee aus. Die CSU holt 48,3 und 37,8 Prozent, die Grünen 15,72 und 18,11 Prozent. Drittstärkste Kraft sind die Freien Wähler (10,82 und 14,16 Prozent). Um Platz vier rangeln sich SPD (6,72 und 6,70 Prozent) und AfD (6,32 und 7,20 Prozent). Interessant: Bei den Zweitstimmen schafft es die Bayernpartei auf 5,33 Prozent.

Tegernsee hat gewählt – und das sind die Ergebnisse. Klarer Wahlsieger ist auch hier die CSU. Allerdings mit einem interessanten Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme: Ilse Aigner kommt auf 48,9 Prozent, zehn Prozent mehr als das Zweitstimmenergebnis ihrer Partei CSU. Bei den Freien Wählern ist es genau umgekehrt. Gisela Hölscher holt als Kandidatin 10,08 Prozent, die Freien Wähler bei den Zweitstimmen aber 15,75 Prozent. Eher ausgeglichen ist das Bild bei den Grünen (je gut 17,6 Prozent), der FDP (6,91 und 8,72 Prozent), der AfD (6,70 und 7,02 Prozent) und der SPD (5,22 und 5,94 Prozent).

19.48 Uhr: Da schau her, das erste Ergebnis liegt vor. Die Bayrischzeller waren am schnellsten. Mit 53,2% hat die CSU hier zwar die klare Mehrheit der Stimmen erhalten, hat aber gegenüber der Wahl von 2013 auch über 10% verloren. Bürgermeister Georg Kittenrainer ging als Listen-Kandidat der CSU ins Rennen.

Hier das Ergebnis der Erststimmen in Bayrischzell:

So haben die Bayrischzeller ihre Erstimme vergeben.

19.37 Uhr: Der Grünen-Stammtisch wird jetzt doch langsam zur Party. Immer mehr Gäste treffen ein. Sie feiern das starke Ergebnis auf Landesebene, und warten gespannt auf die lokalen Zahlen.

19.30 Uhr: Immer noch warten die Landkreis-Bürger auf die Ergebnisse der Auszählungen. Bislang hat das Landratsamt keine Zahlen veröffentlicht. 

19.00 Uhr: 

Noch wird im Landkreis fleißig ausgezählt, wie hier im Rathaus Miesbach. Auch Bürgermeisterin Ingrid Pongratz packt mit an.

18.00 Uhr: Ein kleiner Kreis an Grünen sitzt im Miesbacher Weißbräustüberl - Weißbier statt Schampus. Fernsehen auf Großleinwand. Kandidat Tomaschek ist entspannt. "Es war ein guter Wahlkampf." Auf sein eigenes Ergebnis muss Tomaschek noch warten. Er meint, das steht erst in der Nacht fest. Wichtig ist ihm aber, dass die Grünen ihre Ziele durchsetzen können. Egal ob mit ihm oder mit anderen Personen. Landrat Wolfgang Rzehak ist überzeugt, dass es später noch mehr Partygäste werden.

Jubel bei den Grünen im Miesbacher Weißbräustüberl.

17.30 Uhr: Der Countdown läuft. In 30 Minuten werden die Wahllokale geschlossen. Die vielen fleißigen Helfer zählen dann die Stimmen aus.

16.00 Uhr: In Rottach-Egern gibt es einen ganz besonderen Wähler. Und erst dann kann das Wahllokal geschlossen werden. Konrad Ringler kommt immer, und zwar wirklich immer, bei jeder Wahl, um 17.59. Uhr!

15.50 Uhr: Wie eine Wahlhelferin aus Bad Wiessee erzählt, war heute zur Wahl auch eine 97-jährige Frau gekommen. Besonders gut geht es den Helfern in der Seegemeinde. Wenn sie um 17.45 Uhr kommen, um die Stimmen auszuzählen, gibt es zunächst eine Brotzeit zur Stärkung. 

15.30 Uhr: Auch in Dürnbach ist einiges los. Bis 15 Uhr haben im Alten Rathaus 500 von 1679 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben - Briefwähler nicht eingerechnet. „Da Wahlbeteiligung ist gefühlsmäßig höher als sonst“, sagt Wahlhelferin und Gemeinderätin Christine Zierer. Um die Mittagszeit seien die Leute bis zur Tür angestanden. Und das, obwohl es für die Gmunder und Dürnbacher nach Bürgermeister- und Stichwahl heuer schon der dritte Urnengang ist. 

15.00 Uhr: Von einer hohen Wahlbeteiligung in seiner Stadt spricht auch Tegernsees Bürgermeister Johannes Hagn (CSU). Rund um den See ist auch das Verkehrsaufkommen sehr hoch - kein Wunder bei dem schönen Ausflugswetter. Rund 900 von insgesamt 2700 Wahlberechtigten haben in Tegernsee bereits im Vorfeld ihre Stimme abgegeben - per Briefwahl.

Bürgermeister Johannes Hagn in Tegernsee.

1 4.30 Uhr: Valley, Wahllokal Schulaula (neben Mitterdarching und Hohendilching): Etwa 60 % der in diesem Wahlbezirk Wahlberechtigten hatten bei "Halbzeit", also kurz nach 13.00 Uhr, ihre Stimme abgegeben (einschließlich Briefwahl). Viele davon sind zu Fuß oder mit dem Radl gekommen. Einer erfüllte seine Wählerpflicht gar im hochsommerlichen Outfit. Zu dieser Zeit hatte der Rathauschef Andreas Hallmannsecker (FW) höchstpersönlich Dienst. 

Bürgermeister Andreas Hallmannsecker hatte Dienst, als dieser Wähler im sommerlichen Outfit seine Stimme abgab.

13.00 Uhr: Auch CSU-Direktkandidatin Ilse Aigner hat bereits ihre Stimme abgegeben. An der Mittelschule Feldkirchen-Westerham warf sie ihre ausgefüllten Stimmzettel in die Wahlurne.

Ilse Aigner beim Wählen in Feldkirchen-Westerham.

10.19 Uhr: Eine 22-Jährige Gmunderin dagegen geht nicht zum Wählen. „Meiner Meinung nach bringt es eh nichts“, sagt sie. „Was soll eine Stimme schon ausmachen.“ Hoffen wir mal, dass viele andere Jungwähler anders denken.

9.40 Uhr: In den Wahllokalen im Landkreis ist schon einiges los. In Holzkirchen sagt Robert Wiechmann (rechts im Bild): „Es ist immer was los! Holzkirchen ist eh sehr vorbildlich, was die Wahlbeteiligung angeht.“ Auf dem Foto ist er (v.l.) zusammen mit Wolfgang Glanz und Dominik Wendlinger zu sehen. Auch in der Bäckerei Kuhn am Marktplatz haben die Mitarbeiterinnen davon gesprochen, dass heute am frühen Morgen schon mehr los ist, als sonst. Etliche Holzkirchner haben also wohl ihren Urnengang mit dem Einkauf fürs Sonntagsfrühstück verbunden.

(v.l.) Wolfgang Glanz, Dominik Wendlinger und Robert Wiechmann

9.17 Uhr: Ein hohes Verkehrsaufkommen gab es am Morgen schon in Rottach-Egern an der Schule. Ein einheimisches Ehepaar im hohen Alter (über 85 Jahre) kommt mit dem Auto und erzählt, dass es so bleiben soll, wie es war! „Wir haben schon immer die CSU gewählt!“

Alle überregionalen Infos rund um die Landtagswahl in Bayern 2018 finden Sie natürlich auch bei uns:

Die Landtagswahl 2018 in Bayern gehört zu den wichtigsten politischen Ereignissen des Jahres. Die aktuellen Prognosen und Umfragen für Bayern haben daher große Auswirkungen auf die gesamte Bundespolitik. 

Wir geben Ihnen vorab alle wichtigen Informationen zum Termin der Bayern-Wahl am 14. Oktober und bieten einen Ausblick darauf, ab wann Hochrechnungen und Ergebnis der Landtagswahl in Bayern zu erwarten sind. 

Am Wahlabend erhalten Sie natürlich die aktuellsten Zahlen und Reaktionen im Live-Ticker. Alle Wähler, die ihre Entscheidung noch nicht getroffen haben, können den Wahl-O-Mat für Bayern nutzen und die Wahlprogramme der Parteien vergleichen.

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