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Volle Fahrt voraus: Für weitere Ausflüge wünschen sich die Schüler der Anton-Weilmaier-Schule hier mit Rektorin Bärbel Lang (r.) und den Lehrern (v.l.) Stephanie Böhner und Christian Streifinger einen neuen Bus.

Unsere Spendenaktion

Leser helfen Lesern: Die Anton-Weilmaier-Schule braucht dringend einen neuen Bus

Die 230 Schüler der Anton-Weilmaier-Schule in Hausham sind gerne mobil. Aber ihr Kleintransporter ist schon alt. Das sonderpädagogische Förderzentrum wünscht sich einen neuen Bus.

Hausham – Kicken macht den Schülern der Anton-Weilmaier-Schule in Hausham viel Spaß. Steht ein Fußballturnier an, dann kommt ihr Schulbus zum Einsatz. Ihr „Fuchzgerl“, wie der Kleintransporter liebevoll genannt wird, ist oft unterwegs.

Seit 2009 besitzt das sonderpädagogische Förderzentrum (SFZ) den kleinen Schulbus, der neun Personen befördern kann. Er wurde auch damals aus Spendengeldern angeschafft. „Es klingt profan, aber Mobilität ist ein wichtiger Baustein der inklusiven Teilhabe an der Gesellschaft“, sagt Schulleiterin Bärbel Lang.

Die 230 Schüler des SFZ Hausham im Alter von fünf bis 21 Jahren benötigen eine besondere Förderung. Als eines der wenigen Förderzentren in Bayern umfasst die Schule in Hausham nicht nur den Förderschwerpunkt Sprache, Lernen und sozial-emotionale Entwicklung, sondern auch den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Einige der Kinder sind auf einen Rollstuhl angewiesen. „Ein behindertengerechter Bus ist für uns die unkomplizierteste Art, Ausflüge zu machen“, sagt Lang. Und so vergeht keine Woche, in der der Bus nicht unterwegs ist. Die Fahrten zur Musikschule in Hausham und zum integrativen „Tom‘s Café“ in Holzkirchen gehören zur wöchentlichen Routine. Aber auch Ausflüge zum Beispiel zum Müllerschen Volksbad nach München, zum Kletterstadl in Aurach oder zum Spielplatz am Schliersee macht der Bus möglich. „Es ist schön, dass unsere Kinder rauskommen und am Leben teilhaben können“, sagt Lang.

Doch fast zehn Jahre im Dauereinsatz haben ihre Spuren hinterlassen, die Reparaturen häufen sich. „Es geht vor allem um die Sicherheit“, so Lang. Neue Bremsen sind bald notwendig. „Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, den Bus auszutauschen.“ Zumal das „Fuchzgerl“ auch nicht mehr den Abgasnormen entspricht. Der Name rührt übrigens daher, dass für jeden Kilometer 50 Cent abgerechnet werden. Halter des Busses ist der Förderverein der Schule, der sich bemüht, über Spendengelder den laufenden Unterhalt von circa 4500 Euro für Versicherung und Wartung zu bezahlen. „Die Kosten für einen neuen Bus können wir aber nicht alleine stemmen“, sagt Lang. Sie hofft, dass durch „Leser helfen Lesern“ eine Finanzspritze zusammenkommt. „Das würde uns sehr helfen, damit unsere Schüler weiterhin viele Erfahrungen sammeln und Abenteuer erleben können.“

Alle Infos zu unserer Spendenaktion „Leser helfen Lesern“ finden Sie hier.

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