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Die Sozialpreisträger mit Landrat Wolfgang Rzehak (h.3.v.l.): (v.v.l.) Heribert Kuczera, Christine Göttfried und Anton Bucher sowie (h.v.l.) Johann Numberger, Christl Denk, Marlies Fellermeier-Liebl, Veronika Schober und Roland Dohnal. 

Außergewöhnlich soziales Engagement

Sozialpreisträger geehrt: Sichtbares Zeichen der Anerkennung

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Er ist ein Zeichen der Anerkennung für Menschen im Landkreis, die sich besonders für andere engagieren und sich in den Dienst der Menschlichkeit stellen. Nun wurde der Sozialpreis des Landkreises überreicht.

Miesbach – Beispielgebendes Verhalten, außergewöhnliches soziales Engagement zum Wohle der Landkreisbürger und ein gelebtes menschliches Miteinander. All das zeigen die Personen, die mit dem Sozialpreis des Landkreises ausgezeichnet wurden.

„Mit dem Sozialpreis wird ein sichtbares Zeichen gesetzt“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak. „Ein Zeichen für diejenigen, die viel Zeit und Mühe aufwenden, um für ihre Mitmenschen da zu sein und ihnen zu helfen.“ Bereits zum elften Mal wurde der Sozialpreis im Landkreis vergeben. Die finanziellen Mittel, mit denen dieser dotiert ist, stammen aus der Spendenaktion „Leser helfen Lesern“ der Heimatzeitung, weswegen die Vergabe des Sozialpreises auch im Anschluss an die Scheckübergabe der Aktion im Sitzungssaal des Landkreises in Miesbach stattfand.

Eine Vergabegremium „aus der Mitte des Sozialbeirats“, wie Rzehak erklärte, hat sich bereits im vergangenen September darüber beraten, wer in diesem Jahr diese „höchste Wertschätzung“ des Landkreises erhalten soll.

Christl Denk kümmert sich ehrenamtlich um die Betreuung von Senioren. 20 Jahre lang war sie die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Hausham, zudem leitet sie seit 2007 den Altenclub der Arbeiterwohlfahrt Hausham. „Christl Denk hat sich in den letzten Jahrzehnten unermüdlich und in vorbildlicher Weise für die älteren Mitbürger eingesetzt“, sagte Landrat Rzehak.

Seit über fünf Jahrzehnten leistet auch Roland Dohnal Außergewöhnliches. Er pflegt, betreut und versorgt seit 53 Jahren seine Ehefrau und ermöglicht ihr so, zuhause in ihrer Wohnung bleiben zu können. Rzehak: „Nicht Betroffene können nur ansatzweise ahnen, welche Aufopferung und welche Entbehrungen damit verbunden sind.“

Für ihre besonderen Dienste wurden auch einige kommunale Behindertenbeauftragte ausgezeichnet. „Sie sind Bindeglied zwischen Politik, Behörden und den betroffenen Menschen“, erklärte Rzehak. „Zielsetzung ihrer Tätigkeit ist die Schaffung von Chancengleichheit von Menschen mit und ohne Behinderung.“ Deshalb erhielten für Holzkirchen Johann Numberger, für Bad Wiessee Veronika Schober, für Fischbachau Anton Bucher, für Hausham Marlies Fellermeier-Liebl, für Kreuth Christine Göttfried und für Weyarn Heribert Kuczera den Sozialpreis.

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