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Nichts geht mehr: Ein Lastwagen und ein Kleinlaster sind am Montag in Agatharied steckengeblieben.

Zu großer Lastwagen, zu schmale Straße

Lkw und Kleinlaster bleiben in Agatharied stecken

Agatharied - Ein Lkw und ein Kleinlaster wollen auf einer schmalen, durch Schnee verengten Straße aneinander vorbei. Sie bleiben stecken. Schuld an der Misere sind im Grunde beide:

Der Vorfall stellt sich laut Polizei so dar: Montagmittag gegen 13.35 fuhr ein Sattelschlepper, der mit Holz beladen war und über 20 Tonnen hatte, von der B 307 in die für ihn gesperrte Fehnbachstraße ein, die nur für Fahrzeuge unter zwölf Tonnen befahren werden darf. Kurz vor dem Bahnübergang, ist die Fehnbachstraße beengt, durch den Schnee am Rand ist die Fahrbahn noch verengter. 

Der 47-jährige Kiefersfeldener, der den Sattelzug fuhr, sah, dass ihm ein 41-jähriger Bad Aiblinger in seinem 3,5-Tonnen-Kleinlaster entgegen kam und stoppte den Sattelzug. Der Aiblinger dachte, er käme mit seinem Kleinlaster an dem stehenden Sattelzug vorbei, was laut Polizei natürlich nicht klappen konnte. Der Kleinlaster blieb im Schnee und Eis zwischen Geländer und Sattelzug hängen, für beide Fahrzeuge gab es kein Vor oder Zurück. 

Mit Hilfe der Feuerwehr Agatharied wurde zunächst für den Kleinlaster der Straßenrad von dem massiven Eis und Schnee befreit, damit etwas Platz geschaffen werden konnte. Anschließend konnte mithilfe schweren Gerätes der Abschleppfirma Waldschütz der Kleinlaster zur Seite gezogen werden. So konnte zwischen den Fahrzeugen eine schmale Lücke gebildet werden, die ausreichte, die beiden Lkw wieder bewegungsfähig zu machen, was letztlich auch funktionierte. 

Am Sattelzug entstand lediglich an einer Ratsche ein Sachschaden von circa 20 Euro, der Sachschaden am Aufbau des Kleinlasters liegt bei mindestens 5000 Euro, die Seitenwand wurde aufgerissen. An einem Geländer entstand Sachschaden in Höhe von circa 300 Euro. Die Fehnbachstraße war insgesamt zwei Stunden gesperrt, was kurzzeitig zu massiven Verkehrsstörungen führte. 

Die beiden Lkw-Fahrer wurden aufgrund verschiedener Verkehrsordnungswidrigkeiten gebührenpflichtig verwarnt.

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