Miesbacher Haberer vor der Weißbierbrauerei Hopf
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Festlicher Aufzug: die Miesbacher Haberer vor der Weißbierbrauerei Hopf.

Gemütliches Zusammensetzen mit Sicherheitsabstand

100 Jahre Weißbierbrauerei Hopf: Überraschungsbesuch der Miesbacher Haberer

  • Sebastian Grauvogl
    VonSebastian Grauvogl
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Ganz ohne Anmeldung ging‘s zu Pandemiezeiten zwar nicht. Aber dennoch war der Besuch der Miesbacher Haberer bei der Brauerei Hopf eine schöne Überraschung zum 100. Geburtstag.

Miesbach - Echte Überraschungsbesuche sind in Pandemiezeiten nicht drin. So schauten auch die Miesbacher Haberer nicht einfach spontan bei der Weißbierbrauerei Hopf vorbei, um gemeinsam auf das 100-jährige Bestehen anzustoßen. „Wir mussten uns ja alle vorher testen lassen“, erklärt Hopf-Geschäftsführer Tilo Ruttmann. Erst dann habe man sich zusammensetzen dürfen. „Mit Sicherheitsabstand, aber trotzdem gemütlich“, fügt Ruttmann schmunzelnd an.

Die Idee zum Brauereibesuch sei den Haberern um ihren Vorsitzenden Hans Weiß gekommen, die den Weißbiermachern an der Schützenstraße für die langjährige Zusammenarbeit danken und sich dabei nicht erst bis zu den coronabedingt auf 2022 verschobenen Festivitäten gedulden wollten. So fuhren die Haberer mit einem passend zum Jubiläum geschmückten Pferdegespann durch die Kreisstadt, um dem Hopf-Team mit Brotzeit und Blasmusik zum runden Firmengeburtstag zu gratulieren.

Auch die Passanten in der Stadt freuten sich über die in Corona-Zeiten fast schon ungewohnt anmutende Szenerie. So manch einer sehnte sich dabei wehmütig an den traditionellen Festzug zum Auftakt des Miesbacher Volksfests zurück. Und auch Ruttmann stellte überrascht fest, „dass ich zum ersten Mal seit fast zwei Jahren wieder eine Lederhose angezogen habe.“

sg

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