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150.000 Euro für neues Gemeindehaus: Stiftung unterstützt evangelische Kirche in Miesbach

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Von: Sebastian Grauvogl

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Mit einem üppigen Scheck bedachte die Hubertus-Altgelt-Stiftung um den Vorsitzenden Anton Lentner (2.v.l.) die evangelische Kirchengemeinde Miesbach mit Diakonin und Jugendreferentin Marion Schönsteiner (4.v.r.), Pfarrer Erwin Sergel (r.) und den Jugendlichen (v.l.) Malte Reents, Jonathan Woltereck, Luca Tilly, Ema Sergel und Paula Köppl.
Mit einem üppigen Scheck bedachte die Hubertus-Altgelt-Stiftung um den Vorsitzenden Anton Lentner (2.v.l.) die evangelische Kirchengemeinde Miesbach mit Diakonin und Jugendreferentin Marion Schönsteiner (4.v.r.), Pfarrer Erwin Sergel (r.) und den Jugendlichen (v.l.) Malte Reents, Jonathan Woltereck, Luca Tilly, Ema Sergel und Paula Köppl. © Fridolin Thanner

Es ist ein wichtiger Baustein zur Finanzierung des Großprojekts: Die Hubertus-Altgelt-Stiftung unterstützt die Modernisierung des evangelischen Gemeindehauses in Miesbach.

Miesbach – Bislang musste man um die Apostelkirche herumgehen, um einen Blick auf die Baustelle erhaschen zu können. Bald ist das auch schon vom Gehsteig aus möglich. „Die Aktivitäten wandern nach vorn“, berichtet Pfarrer Erwin Sergel. Und damit in Richtung Miesbacher Innenstadt. Schon vor Fertigstellung der Erweiterung und Modernisierung des evangelischen Gemeindehauses geschieht also das, was als eines der Ziele des Großprojektes ausgerufen wurde: das kirchliche Leben zur Stadt hin zu öffnen, vor allem für die Jugendlichen.

Dieser weit gefasste Begriff von Inklusion war es auch, der Anton Lentner von Anfang an begeistert hat. „Es ist schön zu sehen, wie groß das Engagement ist“, sagt der Vorstand der Hubertus-Altgelt-Stiftung mit Sitz im Tegernseer Tal. Mit Freuden und voller Überzeugung überreichte Lentner deshalb nun den symbolischen Scheck für eine Spende von 150 000 Euro, die die Stiftung der evangelischen Kirchengemeinde Miesbach für ihr Vorhaben zur Verfügung gestellt hat. „Wir sind der Förderung von Jugend und Inklusion grundsätzlich sehr aufgeschlossen“, erklärt Lentner. Zwei Eigenschaften, die das Konzept für das neue Gemeindehaus quasi perfekt erfülle, nicht zuletzt, weil es durch moderne Jugendräume auch eine gute Einbindung der Schulen ermögliche.

Wichtiger Schritt zur Finanzierung des 2,5 Millionen Euro-Projekts

Pfarrer Sergel, der mit seinem Team im Rahmen des Crowdfunding schon in einer noch frühen Phase des Projekts den Kontakt zur Altgelt-Stiftung hergestellt hatte, ist sehr dankbar für den üppigen Zuschuss. „Es ist eine ganz große Freude, dass wir mit so einer Summe planen konnten.“ Die Spendensammlung selbst läuft aber weiter, denn noch werden gut 312 000 Euro gebraucht, um die Finanzierung des 2,5 Millionen Euro-Projekts endgültig in trockene Tücher zu bringen.

Dass die evangelische Kirchengemeinde aber auch auf andere Form von Unterstützung bauen kann, hat sich am vergangenen Wochenende gezeigt. Da halfen nach einem spontanen Aufruf viele Freiwillige mit, das alte Gemeindehaus auszuräumen und damit den Bauarbeitern den Weg zu ebnen. Einen Teil des Inventars habe man gleich ins neue Pfarrhaus umgezogen, einen Teil eingelagert – und den Rest ausgemistet und entsorgt.

Abriss der Sakristei steht kurz bevor

„Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, dass wir jedes Teil einzeln in die Hand nehmen mussten“, berichtet Sergel schmunzelnd. In den kommenden zwei bis drei Wochen starte dann der Abriss der Sakristei – und damit auch das Vorrücken der Baustelle.

Einen Namen für das neue Gemeindehaus und das Inklusionscafé gibt es derweil noch nicht. Beim dafür ausgelobten Wettbewerb seien aber schon einige gute Vorschläge eingegangen, berichtet Sergel. Weitere Ideen seien willkommen und könnten noch eingereicht werden. Auch auf diese Weise kann man die evangelische Kirchengemeinde also unterstützen.

sg

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