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35 Jahre alte BMW als Eintrittskarte: Bürgermeister Braunmiller tritt den Oldtimerfreunden Miesbach bei

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Von: Dieter Dorby

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Prominenter Neuzugang: Mit seiner BMW R 80 GS PG ist (v.l.) Bürgermeister Gerhard Braunmiller das 200. Mitglied bei den Oldtimerfreunden. Vorsitzender Erhard Pohl überreichte mit seinen Stellvertretern Reinhard Megele und Erich Sterrer die Urkunde.
Prominenter Neuzugang: Mit seiner BMW R 80 GS PG ist (v.l.) Bürgermeister Gerhard Braunmiller das 200. Mitglied bei den Oldtimerfreunden. Vorsitzender Erhard Pohl überreichte mit seinen Stellvertretern Reinhard Megele und Erich Sterrer die Urkunde. © tp

Miesbach – Die Oldtimerfreunde Miesbach erfreuen sich seit ihrer Gründung im April 2015 eines stetig steigenden Zuspruchs. Und dürfen sich nun über ein weiteres prominentes Mitglied freuen.

Mit 76 Mitgliedern gestartet, wurde nun die 200er-Marke geknackt – und diese besondere Nummer hat sich Miesbachs Bürgermeister Gerhard Braunmiller gesichert. Denn auch er nennt ein über Jahrzehnte gepflegtes Gefährt sein Eigen: eine BMW R 80 GS PD.

Viele Touren unternommen

Gebaut wurde das Motorrad im Jahr 1986, gekauft hat es sich Braunmiller 1989, also vor 32 Jahren. Und seitdem 60 000 Kilometer draufgefahren. „Ich war mit der BMW in Frankreich, England, Ungarn und natürlich Italien“, erzählt er. London hat er damit erkundet und die Normandie. Ausgestattet mit Zelt und Schlafsack, Seitenkoffer und Tankrucksack.

Lesen Sie auch: Oldtimerfreunde planen für 2022 ein Fahrzeugtreffen

Die Maschine hat Braunmiller heute noch. Er hält sie weiter in Schuss, auch wenn die Ausfahrten in den vergangenen Jahren weniger geworden sind. „Heute sind es nur noch kleine Runden“, berichtet der Rathauschef. Mal rauf aufs Sudelfeld, mal rüber zum Tegernsee. Und noch etwas hat sich geändert: Anders als bei den großen Touren, begleitet ihn bei seinen Fahrten immer weniger seine Frau Alexandra, sondern sein zwölfjähriger Sohn.

E-Mobilität? Braunmiller sieht eher Wasserstoff-Verbrennungsmotor

Erhard Pohl, Vorsitzender der Oldtimerfreunde, der Braunmiller zusammen mit Zweitem Vorsitzenden Erich Sterrer und Drittem Vorsitzendem Reinhard Megele die Beitrittsurkunde überreichte, zeigte sich von Braunmillers BMW recht angetan: „Auf so einer Maschine muss man noch fahren können. Anders als bei den neuen denkt nicht die Maschine an alles.“ Auch das Arbeiten am Gerät erfordere Kenntnis und Fingerspitzengefühl – „da gibt’s keinen Diagnosestecker“.

Einig war man sich auch, dass der Verbrennungsmotor ein Prunkstück deutscher Ingenieurskunst ist. Dass er nun keine Zukunft mehr haben soll, will keiner der vier so recht glauben – ebenso wenig wie an eine Ablösung durch Elektromotoren. Ingenieur Braunmiller sieht als Alternative eher den Wasserstoff-Verbrennungsmotor als Hybridlösung. Eine Alternative zu seiner BMW wird aber auch das nicht sein.

ddy

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