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Monokulturen in China ließen die Bestände des Asiatischer Laubholzbockkäfers explodieren.

Experte erklärt

ALB: Monokulturen in China machten ihn so gefährlich

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So verheerend, wie sich der Asiatische Laubholzbockkäfer derzeit weltweit präsentiert, war er nicht immer. Monokulturen machten ihn erst zur Bedrohung

In China, von wo aus er in alle Welt gelangte, war er gut in das natürliche Gleichgewicht integriert, berichtete Frank Nüßer von der Landesanstalt für Landwirtschaft im Miesbacher Stadtrat. Bis der Mensch eingriff. Um Wüsten zu kultivieren, wurden in China im großen Stil Pappeln, Weiden und Ulmen gepflanzt. Sie boten dem ALB auch dank der geringen Abstände ein ideales Verbreitungsgebiet. Der Käfer vermehrte sich explosionsartig in diesen Monokulturen – seine natürlichen Feinde wie Schlupfwespe und Pilze, die ihn zuvor in Schach hielten, waren chancenlos. Zudem lernte der Käfer, der am liebsten Ahorn befällt, auch weitere Holzsorten zu schätzen.

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Das billige, weil schnell wachsende Holz wurde industriell genutzt. Als Pack- und Palettenholz für Granitsteine verbreitete es den Käfer weltweit, berichtet Nüßer. 200 Millionen Bäume seien in China befallen – der Schaden sei immens. Die EU reagierte 2015 mit einem einheitlichen Durchführungsbeschluss. Zudem wird Packholz aus China bei der Einfuhr kontrolliert. Bei Befall geht die Ladung zurück, oder das Holz muss auf Kosten des Versenders bestrahlt werden, um Käfer/Larven abzutöten. Das zeigt laut Nüßer Wirkung: „In den vergangenen Jahren wurde kein ALB-Befall festgestellt.“

ddy


Lesen Sie auch: Der ALB in Miesbach - was bisher geschah

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