Hamburger Oberverwaltungsgericht verbietet G20-Protestcamp

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20 Betten aus der Miesbacher Berufsschulturnhalle bleiben auf dem Gelände, die restlichen werden beim THW gelagert.

Letzte Reparaturen

Turnhalle ist wieder frei, bleibt jedoch ungenutzt

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Miesbach - In der Turnhalle der Berufsschule Miesbach sind keine Flüchtlinge mehr. Das muss allerdings nicht so bleiben. Die Halle ist bis auf weiteres im Notfallplan der Regierung von Oberbayern enthalten.

Die Turnhalle der Berufsschule Miesbach steht leer. Sie wird derzeit nicht als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt (wir berichteten) und wurde bereits gereinigt. Momentan laufen noch kleinere Reparaturarbeiten. „Die Abnutzungen sind nach Auskunft des Hallenmanagers in einem angemessenen Rahmen“, erklärt der Pressesprecher des Landratsamtes, Birger Nemitz.

Zelt und Container bleiben stehen.

Das Verpflegungszelt und die Sanitärcontainer bleiben jedoch erst einmal auf dem Gelände. Im Zelt lagern 60 der 300 Betten, alle weiteren sind beim Technischen Hilfswerk (THW) untergebracht. „Die Matratzen wurden aus hygienischen Gründen entsorgt“, sagt Nemitz. Bis die Halle das nächste Mal als Erstaufnahmeeinrichtung beansprucht wird.

Das kann jederzeit drohen. „Die Halle ist weiterhin Teil des Notfallplans der Regierung von Oberbayern“, gibt das Landratsamt bekannt. Zwei Mal wurde dieser schon aktiviert. Wenn es wieder soweit ist, muss es schnell gehen. „Im Falle einer erneuten Aktivierung müssen wir die Halle innerhalb von 48 Stunden vorhalten“, erklärt Nemitz.

Sachverständige des Landratsamts wollen Ende nächster Woche prüfen, ob die Halle wieder für den Sport freigegeben werden kann. Doch die Miesbacher Berufsschule will die Halle bis zum 31. Juli nicht für den Schulsport beanspruchen. Im Gegenteil zu den Vereinen, wie Sportreferentin des Landkreises, Sabine Wittmann, bestätigt. Dazu muss aber erst die Freigabe erfolgen.

Wie lange die Halle noch bereitstehen muss, ist unklar. „Niemand weiß, wie sich das entwickelt“, erklärt Martin Nell, Pressesprecher der Regierung von Oberbayern. Ob der Andrang noch einmal so groß werde, wisse keiner.

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