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Die Kindertrachtengruppe des Miesbacher Trachtenvereins zeigte beim Blumenfest im Waitzinger Keller drei Tänze. Umringt von den Blumen für die Tombola gaben sie ein tolles Bild ab.

Blumenfest im Waitzinger Keller

Rund um Miesbach: Blühende Balkone und glückliche Gärtner

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Miesbach - Seit über 30 Jahren wird das Blumenfest in Miesbach veranstaltet. So auch heuer. 154 Blumenarrangements wurden geehrt, 75 mit Bestnote.

Willst du einen Tag glücklich sein, betrinke dich. Willst du drei Tage glücklich sein, schlachte ein Schwein. Willst du ein Leben lang glücklich sein, werde Gärtner. – Mit diesem chinesischen Sprichwort begrüßte Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz die Gäste zum Blumenfest im Waitzinger Keller, das es schon seit über 30 Jahren gibt. Hier werden die am schönsten geschmückten Balkone und Plätze in Miesbach, Parsberg und Wies geehrt.

Auf die Frage der Bürgermeisterin, ob es tauge, das Fest schon am Nachmittag zu beginnen, erschallte ein einhelliges Ja im Saal. Kaffee und Kuchen schienen zu munden. Nach einer kurzen Ansprache erfüllten den Waitzinger Keller angeregte Gespräche. Ob es wohl ums Gärtnern ging? Gut möglich. So haben die Gäste schließlich alle einen grünen Daumen.

Pongratz: „Unkraut zupfen mag ich gar nicht.“

Bevor es aber an die Preisverleihung ging, spielten die Miesbacher Musikanten auf, und die Kindertrachtengruppe vom Trachtenverein Miesbach unterhielt mit drei Tänzen. „Ein bissl mehr Buben könnten wir brauchen“, sagte Pongratz mit einem Augenzwinkern. Nicht nur beim Trachtennachwuchs, auch bei den Gästen des Blumenfests war der weibliche Anteil deutlich höher. Bevor die für ihre Gartenarbeit geehrt wurden, gab es Lose für die Blumentombola, und die Bürgermeisterin trug ein Schnecken-Gedicht von Wilhelm Busch vor. Und sie verriet: „Unkraut zupfen mag ich gar nicht.“

Schnecken und Unkraut gehören beim Gärtnern dazu und auch einiges an Zeit. Für ihre Arbeit wurden heuer 154 Gärtnerinnen prämiert. Davon bekamen 22 ein „gut“, 57 ein „sehr gut“ und 75 ein „hervorragend“. Ausgewählt hat die schönsten Arrangements auf Balkonen und Plätzen Rosi Griemert, gemeinsam mit Monika Alber und Barbara Mayer vom Obst- und Gartenbauverein. „Zehn Stunden und 110 Kilometer sind wir unterwegs gewesen“, erzählt Griemert. Eines ist sicher: Gärtner machen nicht nur sich selbst glücklich – um auf das chinesische Sprichwort zurückzukommen – sie erfreuen auch jene, die an den Balkonen vorbeifahren.

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