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Büro dahoam: Landtagspräsidentin Ilse Aigner muss wegen Corona ins Homeoffice

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Von: Dieter Dorby

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Daheim und doch offiziell: Ilse Aigner gestern im Homeoffice mit ihrer Landtags-Rolltapete.
Daheim und doch offiziell: Ilse Aigner gestern im Homeoffice mit ihrer Landtags-Rolltapete. © kn

Vor Corona ist niemand gefeit – auch nicht Ilse Aigner. Die Landtagspräsidentin und CSU-Stimmkreisabgeordnete hat sich nach positivem PCR-Test am heutigen Mittwoch in Isolation begeben und führt ihre Amtsgeschäfte aus dem Homeoffice.

Ihr gehe es bei sehr geringer Virenlast soweit gut, sie habe keine Symptome, sagt sie. Aber bis kommenden Montag müsse sie alle öffentlichen Präsenztermine absagen oder verschieben.

Für die Arbeit im Homeoffice ist Aigner gut gerüstet. Aus der Lockdown-Zeit hat sie noch eine Rolltapete des Landtags daheim, die nun wieder als offizieller Hintergrund für Videokonferenzen dient. „Es ist schon ungut, wenn man so plötzlich ausgebremst wird“, sagt Aigner, die auch im Stimmkreis Termine ausfallen lassen muss: heute Abend eine Veranstaltung des Wirtschaftsbeirats Bayern mit Unternehmern aus dem Landkreis, morgen, Donnerstag, den Besuch einer Gruppe Ehrenamtlicher aus Rottach-Egern im Landtag. „Das wäre unsere erste Besuchergruppe nach Corona gewesen, nach fast zweieinhalb Jahren Zwangspause“, bedauert sie.

Zudem kann Aigner am Samstag bei der kirchlichen Trauung von Miesbachs neuer CSU-Ortsvorsitzenden Verena Schlier und deren Mann, Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier, nicht mit dabei sein. „Es hilft nichts“, sagt sie. „Jetzt muss ich abwarten und das Beste daraus machen.“

ddy

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