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Schmeißt 2017 hin: Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel (SPD)

Bundestagsabgeordneter erklärt sich: Warum für ihn 2017 Schluss ist 

Klaus Barthel (SPD) tritt nicht mehr an

Miesbach/Bad Tölz - Bundestagsabgeorndeter Klaus Barthel (SPD) vom Wahlkreis Miesbach/Tölz-Wolfratshausen tritt bei der Bundestagswahl 2017 nicht mehr an. Seine Erklärung.

„In den letzten Tagen habe ich die Gremien meiner Partei darüber informiert, dass ich mich bei der Bundestagswahl 2017 nicht mehr um ein neues Mandat bewerben werde.

Diese Entscheidung hat rein persönliche Gründe. Am Ende dieser Legislaturperiode werde ich fast 62 Jahre alt sein und dem Parlament 23 Jahre angehört haben. Seit mehr als 40 Jahren übe ich viele ehrenamtliche Funktionen aus. Ich meine, dass es an der Zeit ist, sich in unserem neuen, kleineren Wahlkreis personell neu aufzustellen.

Auch wenn sich meine Partei, die SPD, derzeit in einer schwierigen Phase befindet, ist dies kein Ausdruck politischer Resignation – im Gegenteil. Wir sind gerade dabei, die SPD wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Daran werde ich weiterhin an vorderster Stelle mitwirken. Ein Beispiel ist der von mir mit initiierte Aufruf „Profil schärfen – sozialdemokratischen Aufbruch gestalten“ (www.aufbruch-spd.de), den wir in seinen Kerninhalten sowohl in den bundesweiten Regierungsprogrammprozess als auch auf den nächsten Landesparteitag im Juli einbringen werden.

Auch für den Wahlkreis werde ich nicht locker lassen, beispielsweise wenn es darum geht, die Kosten globaler Probleme nicht den Kommunen aufzuladen, den Bundesverkehrswegeplan im Sinne von Mensch und Umwelt zu korrigieren und Infrastrukturen wie Telekommunikation und Post weiter zu entwickeln.

Mein Mandat werde ich bis zum letzten Tag mit vollem Einsatz wahrnehmen. Auch meine ehrenamtlichen Funktionen als Landes- und Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, im Präsidium der BayernSPD und im Kreistag Bad Tölz-Wolfratshausen werde ich weiterhin uneingeschränkt ausfüllen."

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