+
Constantin Prinz von Anhalt-Dessau stellt sich live Ihren Fragen.

Sie stellen die Fragen, er muss antworten

Bundestagswahl: AfD-Kandidat von Anhalt-Dessau im Video-Interview

  • schließen

AfD-Kandidat Constantin Prinz von Anhalt-Dessau macht keinen Hehl aus seinen Positionen und hofft genau damit auf eine Direktwahl in den Bundestag. Heute Abend können Sie ihn bei uns live erleben - und befragen.

+++ Es geht los

+++ Constantin Prinz von Anhalt-Dessau ist schon da. Wir fangen pünktlich an. Um Fragen zu stellen, klicken Sie auf das Facebook-Symbol im Video und loggen Sie sich ein. Sollte das Video abbrechen, einfach aktualisieren.


Miesbach/Bad Tölz/Wolfratshausen - Unsere Serie neigt sich langsam dem Ende zu. Um Ihnen, liebe Wahlberechtigte im Wahlkreis 223 Bad Tölz/Wolfratshausen/Miesbach, die Entscheidung zu erleichtern geben wir jedem Direktkandidaten unseres Wahlkreises eine gute halbe Stunde live, per Video, gleich hier und auf unseren Facebookseiten - und Sie stellen die Fragen.

SPD, Grüne, FDP, Linke und Bayernpartei haben es schon hinter sich. Alexander Radwan (CSU), derzeitiger Bundestagsabgeordneter für diesen Wahlkreis, macht am Freitagabend um 19.30 Uhr den Abschluss. 

Alle Infos zur Serie und alle bisherigen Videos gibt es hier.

Hier folgt Heute, 19.30 Uhr, live aus der Miesbacher Redaktion der AfD-Direktkandidat Constantin Prinz von Anhalt-Dessau. 

Wer uns regelmäßig liest, hat ihn und die Arbeit der AfD in der Region schon kennengelernt. So kritisierte die Partei im Mai eine Aufklärungsveranstaltung gegen Rechts am Holzkirchner Gymnasium. Der Vorwurf: Die Aufklärer selbst seien linksradikal. Von „politisch einseitiger Indoktrinierung“ war da die Rede. Unsere Recherche dazu lesen Sie hier. Außerdem haben wir den Fall kommentiert.

Und erst kürzlich attackierte Constantin Prinz von Anhalt-Dessau die Behörden scharf, weil am Moarhölzl im Gemeindebereich Holzkirchen Tempo-70-Schilder wieder entfernt wurden, nachdem die Asylbewerber dort nicht mehr wohnen. Bis zum Frühjahr stand dort eine große Notunterkunft in Form einer Traglufthalle. Von Anhalt-Dessaus Vorwurf: Asylbewerber werden durch eine Tempo-Begrenzung geschützt, einheimische Kinder aber nicht. Die Reaktionen der Behörden lesen Sie hier. Auch eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Bad Tölz sorgte jüngst für Aufsehen.

Zuvor hat unsere Politikredaktion den AfD-Kandidaten vom Tegernsee schon mal genau unter die Lupe genommen. Seine Anhänger fanden das nicht so toll. 

Hier und heute geht es aber darum, was AfD-Mann von Anhalt-Dessau im Bundestag vorhat, wenn Sie ihm Ihre Stimme geben. Heute Abend haben Sie hier die Möglichkeit via dem Facebook-Live-Video ihm Ihre Fragen selbst zu stellen. Bis dahin hier schon mal ein paar Standpunkte des Kandidaten als kleiner Denkanstoß:

Von Anhalt-Dessau will die direkte Demokratie und genauso die Wehrpflicht für Frauen und Männer in Deutschland einführen und den Mittelstand stärken. Umgekehrt will er die Meinungsdiktatur schnellstmöglich abschaffen. Was das genau ist, können Sie ihn heute Abend fragen. Sein Herz schlägt für ein Europa der Nationalstaaten. All das ist wenig überraschend und getreue AfD-Linie.

Ein wenig interessanter vielleicht seine Ziele:

„Ich möchte den Kampf gegen die zunehmende gesellschaftliche Verrohung, gegen Intoleranz und Aggression, gegen die zunehmende Kinderarmut und Altersarmut und gegen die no-go-Areas in Deutschland aufnehmen.“

Das klingt ja erstmal vielversprechend, wenn auch nicht wahnsinnig konkret. Bei den Dingen, die ihn aufregen, wird Anhalt-Dessau dafür deutlicher:

„Die zunehmende Islamisierung Deutschlands und Europas, der Gender-Wahnsinn und damit die Schaffung des geschlechtslosen Einheitsmenschen, die Frühsexualisierung unserer Kinder, die Ehe für alle und die staatliche Bevormundung und schleichende Umerziehung der Bürger zu identitätslosen Geschöpfen ganz im marxistischen Sinne, die völlige Ausschaltung der Rechtstaatlichkeit in Deutschland und Europa, die Sonderrechte für Minderheiten, die permanenten Vertragsbrüche innerhalb der EU, die vertragswidrige Bankenfinanzierung, die uns unter dem Euphemismus „Eurorettung“ verkauft wird, die gezielte Abschaffung des deutschen Volkes und der deutschen Leitkultur und die geplante Auflösung der europäischen Nationalstaaten zugunsten eines europäischen Föderalstaates.“

Diese ganzen Schreckgespenster müssen seiner Ansicht nach schleunigst aufgehalten werden. Und zum Beispiel in Sachen Asylbewerber brauche man dafür nicht mal neue Gesetze, sagt Dessau:

„Wir müssen die bestehenden Gesetze konsequent auf alle im Land lebenden Menschen anwenden – ohne jede Ausnahme und ohne jede Rücksicht auf Minderheiten.“

Dessau selbst ist nach eigenen Angaben 69 Jahre alt, unter anderem Kunsthändler und Unternehmensberater, wohnt in Tegernsee und seit 2013 Mitglied in der AfD.

kmm

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Interview zum Fahrzeugtreffen: Welcher Oldie ist Ihr Favorit, Herr Pohl?
Es wird ein Pflichttermin für Fans alter Autos: Nach vier Jahren findet in Miesbach wieder ein Historisches Fahrzeugtreffen statt. Wir haben mit dem Organisator …
Interview zum Fahrzeugtreffen: Welcher Oldie ist Ihr Favorit, Herr Pohl?
Macht Simone Thomalla Bayrischzell zum Touristenmagnet?
Gerät Simone Thomalla im TV in Wallung, klingelt in Bayrischzell die Kasse. So lassen sich die neuesten Tourimuszahlen der Gemeinde zusammenfassen.
Macht Simone Thomalla Bayrischzell zum Touristenmagnet?
Verkehrsengpässe im Landkreis: Das raten die Experten
Vom Gefühl her ist die Sache klar: Der Landkreis Miesbach ächzt unter dem Verkehr – und es wird immer schlimmer. Doch lässt sich das auch mit Fakten belegen? Und gibt es …
Verkehrsengpässe im Landkreis: Das raten die Experten
Sondergebiet Transport: Gemeinderat lässt Bebauungsplan aufstellen
Der Ausgang der Petition des Bund Naturschutz ist noch offen. Dennoch hat der Gemeinderat Irschenberg die Aufstellung eines Bebauungsplans für ein Sondergebiet Transport …
Sondergebiet Transport: Gemeinderat lässt Bebauungsplan aufstellen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.