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Im Loft-Design kommt die neue City-Filiale der Commerzbank in Miesbach daher. Verantwortlich für diese und zwei weitere Niederlassungen ist seit Anfang Dezember der 33-jährige Marco Onnis.

400 neue Kunden im Marktbereich

Commerzbank Miesbach: City-Filiale klares Bekenntnis zum Standort

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Als erste Niederlassung der Commerzbank im Oberland zeigt sich die Filiale in Miesbach im neuen Loft-Design. „Ein klares Bekenntnis zum Standort und zu unseren Kunden“, sagt Marktbereichsleiter Marco Onnis.

Miesbach – Die Commerzbank in der Region sieht sich im Aufwind. In diesem Jahr hat der Marktbereich Rottach-Egern, der auch die Filialen in Miesbach und Bad Tölz umfasst, bereits 400 neue Kunden hinzugewonnen. Ausdruck findet der Aufwärtstrend im Umbau der Miesbacher Niederlassung. Als erste im Oberland firmiert sie als City-Filiale und zeigt sich im neuen Loft-Design. „Es ist ein klares Bekenntnis zum Standort und zu unseren Kunden“, sagt der neue Marktbereichsleiter Marco Onnis.

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Commerzbank Miesbach: City-Filiale klares Bekenntnis zum Standort

Der 33-jährige Rosenheimer, ein Eigengewächs der Commerzbank, hat Anfang Dezember die Nachfolge von Martin Bachhuber angetreten. Von Rottach-Egern aus, wo er zuletzt Private-Banking-Berater war, leitet er drei Filialen mit insgesamt zehn Kundenberatern. Dass kurz nach seinem Amtsantritt nach fünfwöchigem Umbau die neue City-Filiale in Miesbach fertig geworden ist, macht ihn besonders stolz. „Es gibt erst acht derartig konzipierte Niederlassungen in Bayern“, erzählt Onnis. „Mit ihnen heben wir uns bewusst von bisherigen Bankfilialen ab.“ Der Raum ist offen gestaltet und im Loft-Design gehalten, an schicken Tresen können die Kunden mit den beiden Beratern auch spontan ins Gespräch kommen. Für detailliertere Beratungen stehen zwei Besprechungsräume zur Verfügung. „Auch wenn viele ihre Bankgeschäfte schon online erledigen, möchten 90 Prozent der Kunden weiterhin eine Filiale mit einem Ansprechpartner haben“, begründet der Marktbereichsleiter die Investition in die Räume am Stadtplatz. „Wenn ein Wettbewerber in unserer Nachbarschaft eine Filiale schließt oder die Öffnungszeiten einschränkt, merken wir das sofort am Anstieg der Kontoeröffnungen.“

Das allein freilich erklärt nicht den Zuwachs von bislang 400 Kunden. Tatsächlich ist die Commerzbank eines der wenigen Geldinstitute, die noch ein kostenloses Girokonto anbieten. Eigentlich ein Verlustgeschäft. „Wir wollen das aber als wesentlichen Bestandteil unseres Angebots auch weiter aufrecht erhalten“, versichert Onnis. „Unser Weg führt über das Kundenwachstum.“ Mit bundesweit 800 Niederlassungen betreibt die Commerzbank das größte Filialnetz unter den Privatbanken.

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Onnis und sein Team betreuen derzeit 9700 Privatkunden, davon 2800 in Miesbach. Für die rund 1550 Firmenkunden (Selbstständige und Unternehmer) stehen eigene Ansprechpartner zur Verfügung, zwei davon sitzen in Rottach-Egern. Sie betreuen 37 Millionen Euro Kreditvolumen und 50,6 Millionen Euro Sichteinlagen. Im Privatkundensektor verwaltet das Marktbereichsteam ein Kreditvolumen von 95 Millionen Euro und ein Depotvolumen von 50 Millionen Euro. Rund 90 Millionen Euro liegen als Sichteinlagen auf den Spar- und Girokonten. Einen beträchtlichen Teil dieses nicht oder kaum verzinsten Guthabens in Geldanlagen zu überführen, sieht Onnis als eine seiner Hauptaufgaben. „Die Niedrigzinsphase wird noch auf Jahre anhalten“, sagt der 33-Jährige. „Die Kunden brauchen deshalb Finanzprodukte, die dafür sorgen, dass ihr Geld nicht schleichend weniger wird.“

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