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Corona im Landkreis Miesbach: Inzidenz steigt weiter - Drittimpfungen für alle laufen an

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Von: Jonas Napiletzki, Stephen Hank, Christian Masengarb, Sebastian Grauvogl

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145 Impfungen wurden in der ersten Woche im Impfbus verabreicht.
145 Impfungen wurden in der ersten Woche im Impfbus verabreicht - das Foto zeigt einen der ersten Besucher im mobilen Ableger der Impfkampagne. © Thomas Plettenberg

Aktive Fälle, Testen, Impfen: Die neuesten Entwicklungen und Regeln rund um die Corona-Krise im Landkreis Miesbach fassen wir hier im Ticker zusammen.

Dieser Ticker ist beendet. Zum aktuellen Corona-Ticker für den Landkreis Miesbach geht es hier.

Dienstag, 7. September: Inzidenz steigt weiter - Drittimpfungen für alle laufen an

Dass das Coronavirus im Landkreis Miesbach noch nicht besiegt ist, zeigt ein Blick auf die 7-Tage-Inzidenz: Diese stieg am Dienstag laut RKI auf 55. Das ist der höchste Wert seit Ende Mai, als die Welle des Frühjahrs langsam abklang. Zum Vergleich: Vor zwei Monaten lag die Inzidenz noch unter zehn. Seitdem klettern die Zahlen.

Die meisten Fälle der zurückliegenden sieben Tage sind, wie bereits in den Wochen zuvor, durch Reiserückkehrer entstanden, meldet das Landratsamt. In deren Familien hätten sich Mitglieder gegenseitig infiziert und so in einigen Orten vergleichsweise hohen Zahlen verursacht. Je ein kleineres Ausbruchsgeschehen mit Infektionen im einstelligen Bereich gebe es außerdem in einem Betrieb im Norden des Landkreises und in einem Betrieb im Süden. Das Cluster um eine Pflegeeinrichtung im Tegernseer Tal habe inzwischen sieben Infektionen bei Bewohnern ergeben. Einige zeigten Symptome, schwere Verläufe gebe es aber nicht.

Derweil ist die Nachfrage nach Erst- und Zweitimpfungen im Landkreis weiterhin überschaubar. In der vergangenen Woche setzten Impfbus, Impfzentrum und Drive-In am Testzentrum laut Landratsamt insgesamt 650 erste und zweite Anti-Corona-Spritzen.

Wer bereits doppelt gegen das Virus geimpft ist, angesichts steigender Zahlen seinen Schutz aber auffrischen will, kann sich nun den dritten Piks abholen. Im Landkreis solle er sich an seinem Hausarzt wenden, meldet das Landratsamt. „Die Hausärzte kennen ihre Patienten sehr gut und bieten dadurch individuelle Beratung, abgestimmt auf den persönlichen Gesundheitsstatus.“

Bietet der Hausarzt keine Impfung an, können Berechtigte auch die Angebote des Impfzentrums in Hausham nutzen. Dieses spritzt täglich von 17 bis 20 Uhr in der Impf-Happy-Hour und jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr beim Familientag.

Wie berichtet, sind die mobilen Impfteams des Landkreises bereits seit einer Woche an den Pflegeeinrichtungen im Landkreis unterwegs, um impfwilligen Bewohnern ihre Auffrischungen zu spritzen. 171 Dosen haben sie bislang verabreicht. Nun können sich auch Menschen außerhalb der Heime ihren dritten Piks abholen.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt Auffrischungsimpfungen derzeit für Personen über 80 Jahren sowie Hochrisikopatienten, deren Impfung mit mRNA-Impfstoffen länger als sechs Monate zurückliegt. In Erwägung ziehen können eine dritte Impfung zudem Menschen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen und Personen mit krankheits- oder medikationsbedingter Immunschwäche. Die abgeschlossene Immunisierung mit mRNA-Impfstoffen sollte auch hier länger als sechs Monate zurückliegen. Hausärzte können Über-60-Jährige bevorzugt impfen.

Auch Personen, die eine vollständige Impfserie mit Astrazeneca oder Johnson & Johnson erhalten haben, bekommen die Auffrischung angeboten. Das gilt auch für Menschen, die nach einer nachgewiesenen Corona-Infektion eine Dosis bekommen haben. Dieser Personenkreis erhält seine Impfung ebenso über den Hausarzt, mindestens sechs Monate nach vollständigem Abschluss der ersten Impfserie.

Montag, 6. September: Hochbetagte Frau gestorben - Inzidenz bei 50

Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist im Kreis Miesbach zu beklagen. Wie das Landratsamt meldet, ist eine hochbetagte infizierte Frau verstorben. Somit steigt die Zahl der Corona-Toten auf 84, in die Statistik des Robert-Koch-Instituts hat der Todesfall noch nicht Eingang gefunden.

Am Wochenende hat die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach die 50er-Marke, die inzwischen ja keinen Schwellenwert mehr darstellt, überschritten. Die Fälle der vergangenen sieben Tage entfallen auf Holzkirchen (15/bis einschließlich Donnerstag 18), Miesbach (8/8), Hausham (8/6), Tegernsee (7/6), Waakirchen (6/2), Rottach-Egern (3/2), Kreuth (2/0), Bayrischzell (2/1), Warngau (2/2) und Irschenberg (1/2).

Der Impfbus des Landkreises macht als nächstes am morgigen Mittwoch Station am Herdergarten in Holzkirchen (8.30 bis 12 Uhr) und im Café Winklstüberl in Fischbachau (13.30 bis 17.30 Uhr).

Dienstag, 31. August:

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach bleibt stabil. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 42, eine Infektion weniger als am Vortag.

Infektionsgeschehen

Wie das Landratsamt in seinem Corona-Update am Dienstag mitteilt, gibt es ein kleineres Cluster im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Tegernseer Tal. „Dem Ausbruchsgeschehen sind bewohnerseitig sechs zusammenhängende Neuinfizierte zugeordnet“, heißt es. Erfreulich sei, dass alle betroffenen Personen bisher einen vergleichsweise milden Verlauf aufweisen. Details zum Impfstatus dürfe man aus Datenschutzgründen aber nicht nennen.

Am meisten Neuinfizierte weist inzwischen Holzkirchen auf und löst damit Hausham ab. Von den 42 Fällen, die dem Gesundheitsamt bekannt wurden, entfielen 15 auf die Marktgemeinde, in Hausham waren es noch zehn (Stand Montag). Mehr als einen Fall gibt es in Miesbach (6) und Tegernsee (4). Gar keine neuen Fälle wurden zuletzt in Valley, Weyarn, Fischbachau, Schliersee, Bayrischzell und Bad Wiessee bekannt. Zu diesen Zahlen schreibt das Landratsamt in seinem Update: „Es gibt zahlreiche kleinere, zusammenhängende Fallkonstellationen, etwa Familien, deren Mitglieder sich gegenseitig infiziert haben und die zu vergleichsweise hohen Zahlen in einzelnen Gemeinden führen.“

Betroffene Gruppen

Gegenüber früheren Phasen habe sich das Infektionsgeschehen in jüngere Altersgruppen verschoben. „Betrachtet man die 42 Neuinfektionen der letzten sieben Tage, fallen 17 Neuinfektionen in die Altersgruppe 15 bis 34 und zwölf in die Altersgruppe 35 bis 59. Lediglich sechs Infektionen sind der Altersgruppe 60 bis 79 zuzuordnen.“

Auffrischungsimpfung

Neben den Haltestellen des Impfbusses beginnen die mobilen Teams des Impfzentrums nach Angaben des Landratsamts diese Woche, die Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und weitere Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen im Landkreis aufzusuchen und Auffrischungsimpfungen durchzuführen.

Impfzahlen

207 Impfungen wurden im Landkreis-Impfbus in der vergangenen Woche getätigt, meldet das Landratsamt weiter. Am Krankenhaus Agatharied ließen sich 126 Personen impfen. Den Drive-In am Testzentrum (Oberlandhalle Miesbach) suchten 62 auf. Den meisten Zulauf hatte zuletzt die Happy Hour im Impfzentrum in Hausham (täglich 17 bis 20 Uhr) mit 406 Erst- und Zweitimpfungen.

Weitere Zahlen

Trotz gestiegener und mutmaßlich weiter steigender Infektionszahlen will das Landratsamt weiterhin nur zweimal pro Woche genauere Zahlen zum Impfgeschehen bekannt geben, wie es auf Anfrage heißt.

Dienstag, 24. August:

Landkreis – Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach ist gestern laut RKI auf 40 gestiegen (Montag: 38). Die meisten Fälle der letzten Woche, die den Landkreis bekanntlich die Einführung der 3G-Regeln in vielen Innenräumen gebracht haben, stammen laut Landratsamt von Reiserückkehrern: Über 80 Prozent der Neuinfizierten hätten sich im Urlaub angesteckt – meist in Kroatien, Bosnien oder dem Kosovo.

Die übrigen Infektionen stammen größtenteils aus kleineren, diffusen Gruppen. Beispielsweise hätten sich in Familienmitglieder gegenseitig angesteckt und so die vergleichsweise hohen Zahlen in Miesbach und Hausham verursacht. Aus diesen beiden Orten stammte am Montag über die Hälfte aller Infektionen der vergangen Woche im Landkreis.

Gaststätten-Kontrollen

Polizei und Landratsamt haben seit Donnerstag, 19. August, in acht Gaststätten, vor allem um Schliersee und Tegernsee, die Einhaltung der Corona-Vorschriften überprüft. Dabei haben sie mehrere Vergehen geahndet: Die Kontrolleure haben vier Betreiber laut Landratsamt vor Ort verwarnt und gegen sie Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Unter anderem seien Abstandsregeln und Maskenpflicht verletzt worden.

Welche Folgen die Verstöße für die Wirte haben werden, steht noch nicht fest. Die Verfahren laufen noch. Auch die Höhe der Bußgelder ist daher offen.

Impfungen

Im Impfzentrum ließen sich vergangene Woche 324 Menschen die erste Spritze gegen Corona setzen; 1190 holten sich die zweite ab. Die Happy Hour ist in diesen Zahlen nicht mit eingerechnet. Diese nutzten laut Landratsamt 480 Menschen für Erst- und Zwetimpfungen. Die mobilen Angebote würden „sehr gut angenommen“, urteilt die Behörde in einer Pressemeldung. „Das hürdenarme Angebot bewegt zahlreiche Menschen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.“

Wir haben nachgerechnet, ob die Zahlen diese Aussage belegen. Die Antwort ist vielschichtig: Seit der Impfbus vor zwei Wochen auf seine Landkreis-Tour gestartet ist, ist die Zahl der Erstimpfungen tatsächlich gestiegen – und das nach einem deutlichen, lange anhaltenden Rückgang. Trotzdem ist die Impfkampagne weiter weit von den Werten entfernt, die sie noch vor zwei Monaten erreichte. An die Zahlen vom Juni reicht der Landkreis trotzt Impfbus nicht ansatzweise heran.

Ein Beispiel: Vor zwei Monaten, in Kalenderwoche 25 ab 14. Juni, impfte der Landkreis laut den Werten des Landratsamts fast 1900 Menschen gegen Corona. Vor einem Monat, in der Woche ab 12. Juli, waren es rund 1200. Danach sanken die Zahlen: 640 Erstimpfungen pro Woche, dann 540, dann 440. Zwar ist die Happy-Hour auch in diesen Werten nicht eingerechnet. Eine Lücke würde aber auch mit ihr bleiben.

Dann kam vor zwei Wochen der Impfbus. Seitdem steigen die Zahlen wieder: 540 Erstimpfungen vor zwei Wochen, 610 in der vergangenen Woche.

Besonders interessant daran: Vergleicht man die Impf-Zahlen der vergangenen Woche mit dem Tiefstand der Kampagne vor Einführung des Impfbusses, zeigt sich: Die Zunahme der Impfungen entspricht fast exakt der Menge der Spritzen, die die Ärzte des Busses vergangene Woche gesetzt haben – laut Landratsamt rund 170.

Das könnte belegen, dass das mobile Impfzentrum die Kampagne tatsächlich belebt hat und Menschen erreicht, die sich sonst nicht hätten spritzen lassen. Die Korrelation ist da. Ob es tatsächlich einen Zusammenhang gibt, werden die nächsten Wochen näher zeigen. Der Effekt dürfte aber kaum reichen, um bis Herbst einen Großteil der fast 40 000 Ungeimpften im Landkreis von der Spritze zu überzeugen.

Spätestens ab 1. Oktober wird außerdem das Impfzentrum gemäß den Vorgaben der Regierung seine Impfkapazität auf ein Viertel des bisherigen Ausmaßes reduzieren.

Auffrischungen

Ab kommender Woche beginnen im Landkreis die Auffrischungsimpfungen für Bewohner von Pflegeeinrichtungen und anderen Einrichtungen mit vulnerablen Menschen. Die mobilen Teams des Impfzentrums werden ab Montag, 30. August, die ersten Spritzen setzen. Alle anderen Berechtigten – besonders Personen mit Immunschwäche und Menschen ab 80 Jahren – werden über niedergelassene Hausärzte versorgt. CHRISTIAN MASENGARB

Impfbus

Der Impfbus des Landkreises hält am Donnerstag von 8.30 bis 17.30 Uhr am Zentralparkplatz in Tegernsee.

Montag, 23. August: Ab Dienstag gelten 3G-Regeln

Landkreis – Nachdem die Corona-Inzidenz im Landkreis Miesbach laut RKI von Freitag bis Sonntag drei Tage in Folge den Schwellenwert von 35 überstiegen hat, gilt ab heute die 3G-Regel: Nur noch Geimpfte, Getestete und Genesene dürfen Innenräume bei Veranstaltungen, Gastronomie und körpernahen Dienstleistern wie Friseuren besuchen. Gleiches betrifft Sport in geschlossenen Räumen, Kulturveranstaltungen inklusive Kino und Freizeiteinrichtungen wie Bäder und Thermen. Das gab das Landratsamt am Montag bekannt. Ausgenommen von diesen Regeln sind Kinder unter sechs Jahren.

Die 3G-Regel gilt auch in allen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt. Das Krankenhaus Agatharied verlangt für alle Besucher sowie alle stationären und ambulanten Patienten einen Nachweis über Impfung, Genesung oder Test.

PCR-Tests dürfen für einen Nachweis höchstens 48 Stunden alt sein, Schnelltests 24 Stunden. Antigen-Schnelltests zur Selbstanwendung müssen unter Aufsicht vorgenommenen worden sein. Kostenlose Schnelltests gibt es weiter im Testzentrum des Landkreises am Zuchtverband im Miesbach.

Die neuen Regeln werden mindestens eine Woche gelten: Hält der Landkreis fünf Tage in Folge eine Inzidenz unter 35, kann er dieses am sechsten Tag feststellen und für den siebten die Aufhebung der Regeln beschließen.

Wann dies genau möglich sein wird, ist schwer absehbar: In der vergangenen Woche zählte das Gesundheitsamt täglich gleichmäßig vier bis acht neue Fälle. Einen Ausreißer nach oben gab es nicht. Deswegen wird keiner dieser Tage die Inzidenz nach unten reißen, wenn er aus der Statistik fällt.

Andererseits liegt die Inzidenz knapp über der 35er-Schwelle: Freitag zählte das RKI 37 Fälle, Samstag 35, Sonntag 36, gestern 38. Bereits ein geringer Rückgang der Neuinfektionen würde den Landkreis also unter den Schwellenwert ziehen.

Entscheidend dafür dürfte die Entwicklung in Hausham und Miesbach sein. Während die übrigen Orte im Landkreis in den vergangenen sieben Tagen fast alle keine bis zwei Infektionen zählten, waren es in Hausham 15 und in Miesbach sieben. mas

Impfbus

Der Impfbus des Landkreises hält morgen, Mittwoch, von 8.30 bis 12 Uhr am Herdergarten in Holzkirchen. Von 13.30 bis 17.30 Uhr steht er am Café Winklstüberl in Fischbachau.

Donnerstag, 19. August: Inzidenz klettert auf 34

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis erwartungsgemäß wieder angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag um Mitternacht einen Wert von 34. Dieser dürfte schon am Freitag wieder steigen, nachdem dem Landratsamt im Laufe des Donnerstag sieben Neuinfektionen bekannt wurden und deren Gesamtzahl in vergangenen sieben Tagen damit auf 38 kletterte. Spitzenreiter mit insgesamt zehn Neuinfektionen ist Hausham. Mittlerweile wurden im Impfzentrum und bei den niedergelassenen Ärzten im Landkreis 60.885 Erstimpfungen verabreicht, 56.265 Bürger wurden zweimal geimpft.

Dienstag, 17. August: Neuigkeiten zu Impfbus, Inzidenz und Kinder-Impfungen

Nach RKI-Angaben liegt die Inzidenz für den Kreis Miesbach nun bei 30. Der Anstieg der Inzidenz folge dem „weltweiten Trend“, schreibt das Landratsamt Miesbach. Dies überrasche nicht. „Es gibt einige kleinere, zusammenhängende Fallkonstellationen, wie etwa Familien, die zu vergleichsweise hohen Zahlen in einzelnen Gemeinden führen.“ Die meisten Neuinfektionen seien auf Reiserückkehrer zurückzuführen.

Die Delta Variante sei inzwischen weit verbreitet, wenngleich sie nicht die dominierende Variante ist. Aktuell würden sich eher jüngere Einwohner anstecken: „Bis auf Ausnahmen, die knapp darüber liegen, sind alle positiven Fälle der vergangenen sieben Tage unter 50 Jahre alt.“ Das Landratsamt geht von einem weiteren Anstieg der Neuinfektionen aus. Das Contact Tracing Team brauche wieder etwas länger als in den vergangenen Wochen – was den zahlreichen Kontaktpersonen der Betroffenen geschuldet sei. In Sachen Testpflicht gebe es noch keine Auskunft über Änderungen.

Impfbus verabreicht 145 Impfungen in der ersten Woche

Neuigkeiten gibt es indes zum Impfbus: „145 Personen ließen sich bei den ersten Einsätzen zwischen Mittwoch und Sonntag insgesamt impfen.“ Am größten sei die Nachfrage am Sonntag vor dem Bräustüberl in Tegernsee gewesen - 39 Spritzen wurden dort gesetzt, davon 33 Erstimpfungen. Die übrigen Haltestellen seien mit 17 Impfungen am Herdergarten in Holzkirchen, 17 am Winklstüberl in Fischbachau, fünf am Volksfestplatz in Miesbach, 20 an der Gästeinformation in Schliersee, 18 an der Gmunder Tafel und 29 Erst- oder Zweitimpfungen am Parkplatz bei der Autobahnauffahrt Irschenberg ebenfalls gut besucht gewesen.

Dr. Mirjam Schrön, stellvertretende ärztliche Leiterin des Impfzentrums, sagt: „Am meisten nachgefragt wird der Impfstoff von Biontech, gefolgt von Johnson&Johnson und Moderna.“ Man biete alle Impfstoffe an. „Zum Impfbus kommen hauptsächlich Einheimische, die froh sind, nicht ins Impfzentrum fahren zu müssen.“ Auch Bewohner umliegender Landkreise und Gäste würden das mobile Angebot wahrnehmen. Ihre Bilanz: „Es kommen mehr Impfwillige als erwartet, aber es ist noch Luft nach oben.“

Die Happy Hour im Impfzentrum werde täglich von rund 35 bis 50 Impfwilligen besucht. „Sonntags sind es mit bis zu 70 Personen deutlich mehr, weil wir ab 15 Uhr eine Familien-Sprechstunde und Schwangerenberatung anbieten“, sagt Schrön. An der Impfung interessierte Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern können neben dem Familientag auch andere Impfangebote nutzen.

Impfung von Kindern: Überall erhältlich - Eltern müssen zustimmen - Familientag empfohlen

Nach der gestern erteilten Stiko-Empfehlung für die Impfung Zwölf- bis 17-Jähriger ändere sich seitens des Angebots nichts, sagt Landratsamt-Pressesprecherin Sophie Stadler auf Nachfrage unserer Zeitung. Aber: „Alle Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren dürfen nun an allen Stellen, an denen es Impfungen gibt, geimpft werden.“ Bisher sei das nur bei bestimmten Indikationen möglich gewesen. „Nun gibt es eine generelle Empfehlung für alle Jugendlichen.“ Was sich nicht geändert habe und worauf die Ärzte des Impfzentrums laut Stadler großen Wert legen, sei die verpflichtende Aufklärung vor der Impfung. „Wer überlegt, seine Kinder impfen zu lassen, dem sei das Beratungsangebot im Impfzentrum empfohlen“, sagt die Pressesprecherin mit Blick auf den Familientag, an dem auch Kinderärzte vor Ort seien.

Eine Einwilligung der Eltern sei trotz Stiko-Empfehlung weiterhin notwendig. Anfragen bezüglich der Impfung für Kinder ab zwölf Jahren gebe es schon in den letzten Wochen vermehrt. Ob der Impfbus künftig auch vor Schulen halten wird, kann Stadler noch nicht sagen: „Wir gehen davon aus, dass es dazu noch Informationen vom Gesundheitsministerium oder der Regierung von Oberbayern geben wird, wie sich die Impfzentren zum Schuljahresbeginn aufstellen sollen.“

Landrat Olaf von Löwis erneuert indes seinen Appell: „Impfungen sind unser einziger Weg aus der Pandemie.“ Impfstoffe seien vorrätig und die Anmeldungen entfallen. „Es gibt also keinen Grund mehr, sich nicht impfen zu lassen“, so der Landrat in der Mitteilung der Behörde.

Haltestellen Impfbus:

Stationäre Impfangebote:


Geimpft werden könne bei allen Aktionen jeder Bürger mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland oder einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland. Es gibt keine Priorisierung mehr. Es ist auch keine Anmeldung oder Registrierung mehr notwendig.

Montag, 16. August: Inzidenz klettert auf 28

Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gestiegen – von 26 auf 28. Am Sonntag registrierte das Landratsamt zwei Neuinfektionen, am Montag drei. Binnen sieben Tagen hat es damit einen beachtlichen Sprung bei der Inzidenz gegeben. Sie lag am Montag, 9. August, noch bei 9. Am Montag hat das Landratsamt nur die neuen Zahlen veröffentlicht, ein umfangreicheres Update ist für Dienstag angekündigt.

Der Impfbus des Landkreises ist wieder am Mittwoch, 18. August, unterwegs. Von 8.30 bis 12 Uhr – also während der Öffnungszeiten des Holzkirchner Wochenmarkts auf dem Marktplatz– steht er gleich nebenan am Herdergarten. Von 13.30 bis 17.30 Uhr können sich Interessierte dann auf dem Parkplatz des McDonald’s in Irschenberg impfen lassen.

Sonntag, 15. August: Inzidenz jetzt bei 26

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis ist erwartungsgemäß stark angestiegen. Am Sonntag lag sie nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 26. Demnach müssen dem Landratsamt nach den elf Neuinfektionen vom Freitag am Wochenende weitere vier gemeldet worden sein. Durch den Anstieg ergeben sich vorerst aber keine neuen Einschränkungen. Das Landratsamt wird am Montag wieder die aktuellen Zahlen bekannt geben.

Freitag, 13. August: Elf Neuinfektionen heute, so viel wie an den drei Tagen zuvor

Das Landratsamt berichtet: „Heute wurden dem Gesundheitsamt schon elf (!) Neuinfektionen gemeldet, so viele wie in den drei Tagen davor zusammen. Das Contact Tracing Team ist gerade dabei, die Personen zu kontaktieren und herauszufinden, ob es sich um mögliche Cluster handelt oder zumindest um Verbindungen zu den bereits bekannten Fällen.“ Zum jetzigen Zeitpunkt könne das Gesundheitsamt noch nichts über die Häufung der Fälle sagen. Da jeder Fall inzwischen zahlreiche Kontaktpersonen hat, könne es durchaus sein, dass das Kontaktpersonenmanagement etwas dauert.

Die Behörde relativiert aber: „Nachdem der Landkreis in den vergangenen Tagen den mitunter niedrigsten Wert in Oberbayern aufwies, ist der Anstieg nun nicht besonders verwunderlich.“

Mutmaßlich wird die 7-Tages-Inzidenz am Samstag auf 25 steigen, heißt: Zunächst ergeben sich keine neuen Einschränkungen. Die nächste Schwelle für Einschränkungen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist für die meisten Bereiche eine 7-Tages-Inzidenz von über 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

Donnerstag, 12. August: Elf Neuinfektionen in drei Tagen, ein weiterer Toter

An den vergangenen beiden Tagen hat das Infektionsgeschehen im Kreis Miesbach wieder leicht angezogen. Elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden dem Landratsamt zwischen Dienstag und Donnerstag gemeldet. Ein weiterer Todesfall ist beim Robert-Koch-Institut registriert. Im Zusammenhang mit Corona sind somit 83 Landkreisbürger gestoben.

Lesen Sie hier: Impfbus wird gut angenommen.

Dienstag, 10. August: Hier hält der Impfbus - Corona-Lage im Landkreis weiter ruhig

Landkreis – Der Impfbus des Landkreises startet morgen seine Tour durch die Orte. Den weißen, langen Bus, den das Landratsamt von der Firma Geldhauser gemietet hat, kennzeichnen mehrere Aufkleber als „Mobiles Impfzentrum Landkreis Miesbach“.

Impfbus: Das Mobile Impfzentrum des Landkreises Miesbach
Der Impfbus: Das Mobile Impfzentrum des Landkreises Miesbach © Christian Masengarb

Impfwillige können ohne Anmeldung zum Impfbus kommen und dürfen ihren Impfstoff frei wählen. Den Termin zur Zweitimpfung vereinbaren sie vor Ort. Der Bus bietet Rückzugsmöglichkeiten für die ärztliche Beratung. Interessenten können auch nur für eine Beratung kommen. Ob sie sich danach impfen lassen, steht ihnen frei. Geimpft werden kann jeder Bürger mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland oder deutscher Krankenversicherung.

Impfbus: Stationen diese Woche

Der Impfbus hält diese Woche an folgenden Orten:

Infektionsgeschehen

Die Corona-Lage bleibt im Landkreis Miesbach weiter entspannt. Während die Inzidenz bundesweit zuletzt über 20 gestiegen ist, liegt der Landkreis mit einem Wert von neun deutlich unter dem Durchschnitt. Auch die Delta-Vatiante, die deutschlandweit zuletzt fast alle Neuinfektionen ausmachte, ist hier zwar auf dem Vormarsch, aber seltener: In den vergangenen 14 Tagen zählte das Landratsamt sie nach eigenen Angaben nur bei sieben von insgesamt 17 Fällen.

Montag, 2. August:

Der Landkreis liegt mit einer 7-Tages-Inzidenz von 8 unter dem bundesdeutschen und bayerischen Wert. Laut Landratsamt treten im Landkreis derzeit nur Einzelfälle auf oder sehr wenige zusammenhängende Fälle, beispielsweise ganze Familien.

Impfen

Das Impfzentrum erweitert sein Angebot und bietet nun erstmalig auch To-Go-Impfangebote an: Am Dienstag, 3. August, und Mittwoch, 4. August, können sich Impfwillige ihre Dosis zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr beim mobilen Impfteam auf dem McDonald’s-Parkplatz in Irschenberg abholen. Am Donnerstag, 5. August, ist das mobile Impfteam zwischen 10.30 Uhr und 13.30 Uhr vor dem Rathaus in Bad Wiessee zu Gast. Weitere Termin an diesen und weiteren Orten folgen.

Das Impfzentrum setzt auf mobile Teams, die mit einem BRK-Wagen und Pavillon flexibel einsetzbar sind. Es ist dem Impfteam ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass das Impfangebot sehr seriös ist und größter Wert auf medizinische Aufklärung und hygienische Bedingungen gesetzt wird. Eingesetzt wird das Personal des Impfzentrums. Jedes Team umfasst mindestens einen Arzt, eine Verwaltungskraft und eine medizinische Hilfskraft. Der Betrieb des Impfzentrums wird dadurch nicht eingeschränkt.

Geimpft werden kann bei allen Aktionen jeder Bürger mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland oder einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland. Es gibt keine Priorisierung mehr. Es ist auch keine Anmeldung oder Registrierung mehr notwendig. Der Impfstoff kann stets frei gewählt werden.

Impfangebot neben dem Polo-Feld in Thann
Impfangebot neben dem Polo-Feld in Thann: Der durchschlagende Erfolg war es nicht, dafür geriet der Sonntag zu nasskalt. Dennoch: Für Elisabeth Proisl, Leiterin der BRK-Bereitschaft Holzkirchen, lohnte sich der Aufwand, den Sanitätsdienst während des Polo-Turniers am Wochenende in Thann durch ein Impfangebot zu ergänzen. „Wir sind froh um jeden, der sich impfen lässt“, sagt Proisl. Am Freitag schauten acht Impflinge vorbei, am Samstag ließen sich etwa 20 Personen pieksen, am verregneten Sonntag meldeten sich gerade mal drei. „Hauptsächlich Vereinsmitglieder und Stallpersonal“, sagt die Bereitschaftsleiterin. Einige nutzten die Chance, die Zweitimpfung vorzuziehen; das Biontech-Vakzin etwa kann man sich 21 Tage nach der Erstimpfung holen. Unser Bild vom Impfstand zeigt (v. l.) Beate Faus, Leiterin des Landkreis-Impfzentrums, sowie die BRK-Ehrenamtlichen Tom Hartl (Arzt), Yves Zelles und Andrea Steinbeißer. ©  Thomas Plettenberg

Nach wie vor gibt es folgende (stationäre) Impfangebote:

50 Jugendliche gespritzt: Erster Familien-Impftag gut angenommen

Der erste Familientag im Impfzentrum Hausham am Sonntag ist nach Einschätzung des Landratsamts gut angenommen worden. Insgesamt holten sich rund 50 Jugendliche ab zwölf Jahren ihre erste Spritze gegen das Coronavirus ab. Auch werdende Mütter konnten sich beraten und impfen lassen. „Für den ersten Tag können wir zufrieden sein“, urteilt Impfzentrum-Leiterin beate Faus.

Wie berichtet, will das Landratsamt mit dem Familientag Jugendlichen und Schwangeren – zwei Gruppen, für die wegen der bundesweiten Vorgaben lange Impfangebote fehlten – einen einfachen Weg zur Spritze bieten. Gerade für das kommende Schuljahr könnte eine hohe Impfquote unter Jugendlichen helfen, Homeschooling weitestmöglich zu vermeiden.

Wer den Familien-Impftag am Sonntag verpasst hat, kann sich seine Spritze noch abholen: Das Impfzentrum pikst Schwangere und Jugendliche ab zwölf Jahren bis auf Weiteres immer sonntags zwischen 15 und 17 Uhr ohne Anmeldung und bei freier Impfstoffwahl. Jugendliche müssen mit ihren Eltern nach Hausham kommen. Kinderärzte und Schwangerschaftsexperten können Impfwilligen die für die Spritze nötige Empfehlung ausstellen – medizinische Unbedenklichkeit vorausgesetzt.

Bald könnten weitere Impfangebote für Jugendliche hinzukommen. Gestern beschlossen die Gesundheitsminister, Impfungen an Schulen zuzulassen. Laut Landratsamt wären diese hier denkbar: „Wir passen unser Angebot entsprechend an bei Bedarf“, schreibt die Behörde auf Anfrage.

Drittimpfungen

Das Impfzentrum erreichen derzeit viele Nachfragen zu Drittimpfungen. Leider kann das Team diese laut Landratsamt noch nicht beantworten. Es stehe weder fest, wann diese stattfinden sollen noch wer sie durchführen soll - Hausärzte oder Impfzentrum? - und welcher Impfstoff verwendet werden soll. Das Impfteam bittet um Geduld und verspricht, unverzüglich zu informieren, sobald Infos vorliegen. 

Testen

Die Nachfrage an PoC-Schnelltests und PCR-Test ist nach wie vor gering.

Dienstag, 27. Juli: Impfberatung für Jugendliche und Schwangere

Das Impftempo im Kreis Miesbach bleibt schleppend. Nur gut 500 Erstimpfungen weist die Statistik des Landratsamt für die vergangene Woche (Stand: Montag) aus, immerhin 2000 zweite Dosen konnten gesetzt werden. Neben der Happy Hour (täglich 17 bis 20 Uhr) im Haushamer Impfzentrum (wir berichteten) bietet das Landratsamt nun immer sonntags einen sogenannte Familientag an. Hierbei können sich zwischen 15 und 17 Uhr zum Beispiel schwangere Frauen hinsichtlich einer Impfung beraten lassen. Hierzu sind Spezialisten vor Ort. Werdende Mütter benötigen laut Landratsamt vor der Impfung eine gesonderte Empfehlung. Eine zweite Gruppe, an die sich der Familientag richtet, ist die der Teenager ab zwölf Jahren. Sie können mit ihren Eltern ins Impfzentrum kommen, wo verstärkt Kinderärzte vor Ort sein werden.

Impfspritzen in einer Schale
Die Spritzen liegen bereit. Im Landkreis ist derzeit genügend Impfstoff vorhanden. © Thomas Plettenberg

Am Impfzentrum selbst sind Angaben des Landratsamts aktuell noch 37 Personen beschäftigt. Die Personalstärke wird bedarfsgerecht angepasst, heißt es. Das flexible reagieren auf den Bedarf war ehedem bei der Ausschreibung festgesetzt worden. Was die medizinische Seite betrifft, hatte sich bekanntlich das Bayerische Rote Kreuz im Vergabeverfahren durchgesetzt. Sukzessive, so das Landratsamt weiter, werde das Personal im Impfzentrum nun abgebaut.

Neben der Station in Hausham sind Impfungen weiterhin auch im Krankenhaus Agatharied, täglich von 14 bis 17 Uhr, sowie ab Sonntag, 1. August, auch im Testzentrum auf dem Gelände des Zuchtverbands in Miesbach, täglich von 11 bis 13 Uhr, gegen das Coronavirus impfen lassen – jeweils ohne Anmeldung und bei freier Impfstoffwahl. Auch die Hausärzte impfen weiter.

Montag, 26. Juli: Schleppendes Impftempo

Das Impftempo im Kreis Miesbach ist merklich ins Stocken geraten. Binnen der vergangenen sechs Tage sind bei den Erstimpfungen lediglich gut 500 hinzugekommen. Bei 59 094 liegt die Zahl, Stand Montag. Zuletzt war dafür die 7-Tage-Inzidenz wieder gestiegen - bis auf 16. Dies lag unter anderem an einer mehrköpfigen Familie. Am Wochenende kamen aber lediglich drei Neuinfektionen hinzu.

Dienstag, 20. Juli: Happy Hour des Impfzentrums gut angenommen - Inzidenz bei 6,0

Auch im Landkreis Miesbach sei „allgemein eine Impfmüdigkeit festzustellen“, bestätigt Vanessa Schallmoser von der Pressestelle des Landratsamts. Neuen Schwung in die Statistik hat indes die am Montag gestartete „Happy Hour“ des Impfzentrums gebracht. Schallmoser schreibt: „91 Personen wurden am Montag während der Happy Hour geimpft.“ Die Nachfrage nach dem Piks sei in der dreistündigen Aktion, die es seit Anfang dieser Woche täglich von 17 bis 20 Uhr gibt, viel größer als in den Tagen zuvor gewesen. „Erste Rückmeldungen haben ergeben, dass es als Vorteil empfunden wird, sich nicht vorab anmelden zu müssen“, so Schallmoser.

Die Impfstoffe Biontech und Johnson&Johnson seien besonders gefragt gewesen. „Überwiegend wurden Erstimpfungen verabreicht.“ Vorrätig seien im Impfzentrum nach wie vor alle in Deutschland zugelassenen Präparate. Wie lange das Angebot der Happy Hour aufrecht erhalten wird, entscheidet das Landratsamt abhängig von der Nachfrage in den kommenden Tagen. Mittlerweile ließen sich 58 572 Menschen im Landkreis Miesbach erstimpfen, 47 191 zweitimpfen. Da die Impfungen nicht mehr zwingend im eigenen Landkreis erfolgen müssen, entspreche die Zahl jedoch nicht dem Anteil der tatsächlich geimpften Landkreisbürger. Es gebe keine Statistik nach Meldelandkreisen.

Das Landratsamt betont: „Impfwillige, die noch keine Dosis erhalten haben, sollten nicht lange zögern und von einer der zahlreichen Sonderaktionen profitieren, die das Impfzentrum anbietet.“ Nach wie vor sei ausreichend Impfstoff im Landkreis vorhanden.

Diese Aktionen gibt es derzeit:

Die Nachfrage nach PCR- und Schnelltests ist indes gesunken. Das Landratsamt schreibt: „Während es vor einigen Wochen im Testzentrum des Landkreises noch 100-120 PCR-Tests pro Tag waren, sind es aktuell nur ca. 30-40 pro Tag. PoC-Schnelltests werden derzeit ca. 20-40 pro Tag im Testzentrum durchgeführt (höchster Wert über 200 Anfang Juni).“

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Miesbach liegt dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge am heutigen Dienstag bei 6,0. Das Landratsamt schreibt: „Das LGL vermeldet bisher neun bestätigte Fälle der Delta-Variante für den Landkreis Miesbach.“ Das Infektionsgeschehen sei insgesamt „sehr überschaubar mit Neuinfektionen im einstelligen Bereich“. Die Quarantäne für ein Cluster, das ein privater Urlaubsaufenthalt in Südeuropa nach sich gezogen habe und inzwischen neun Infektionen im Landkreis Miesbach verzeichne, endet diese Woche.

Sonntag, 18. Juli: 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 5,0

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis ist am Sonntag auf 5,0 gesunken. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach ist seit der Meldung des Landratsamts vom Donnerstag ein neuer Fall hinzugekommen. Mit einem neuen Update der Kreisbehörde ist am Montag, 19. Juli, zu rechnen.

Donnerstag, 15. Juli: Neun Infektionen in sieben Tagen

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt derzeit laut Robert-Koch-Institut bei 9,0. Am Dienstag und Mittwoch registrierte das Landratsamt insgesamt vier Neuinfektionen, zusammen mit den fünf aus der Vorwoche summieren sie sich auf neun. Heute verzeichnete die Behörde keine weitere Neuinfektion. Inzwischen sind im Landkreis 57.955 Menschen geimpft, 44.042 bereits zum zweiten Mal.

Donnerstag, 8. Juli: Fünf Neuinfektionen, Inzidenz bei sieben

Das Virus lässt nicht locker. Nachdem es am Wochenende keine Neuinfektionen im Landkreis Miesbach gab und am Montag und Dienstag nur jeweils eine, meldete das Gesundheitsamt am Mittwoch wieder vier neue Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz lag damit am Donnerstag bei 7,0. Auch in Sachen Cluster, in denen die Ansteckungen erfolgen, wechseln sich An- und Entspannung stetig ab.

So ist in dem Sprachkurs und den heilpädagogischen Einrichtungen laut Landratsamt nur eine weitere Neuinfektion aufgetreten, die Quarantänezeiträume enden diese Woche. Für das schon ältere Cluster rund um eine private Zusammenkunft im Nordlandkreis ist die Quarantäne bereits ausgelaufen. Dafür hat nun ein neues, überregionales Cluster aus einem anderen Landkreis aufgrund einer infizierten Person Auswirkungen auf den Kreis Miesbach. Eine weitere, kleinere Häufung ist nach einem privaten Urlaubsaufenthalt im Ausland entstanden.

Die Zahl der Fälle mit der nochmals deutlich ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus bleibt derweil bei zwei. Bei fünf weiteren Tests steht das Ergebnis der Sequenzierung noch aus.

Wer die Corona-Infektion bereits hinter sich hat, dem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine einmalige Impfung in der Regel ab sechs Monate nach Genesung. Da das Haushamer Impfzentrum diesbezüglich täglich Anfragen erhält, informiert das Landratsamt nochmals über das genaue Prozedere: Der Nachweis einer durchgemachten Infektion kann durch einen zum Zeitpunkt der Infektion durchgeführten PCR-Test oder mittels validierter SARS-CoV-2-Antikörperserologie nach der Infektion erfolgen. Ist bei alleinigem spezifischen Antikörpernachweis der Infektionszeitpunkt unbekannt, empfiehlt die STIKO die zeitnahe Verabreichung einer einmaligen Impfstoffdosis, schreibt das Landratsamt. Zwei Impfungen nach einer Genesung darf und soll das Impfzentrum laut STIKO aber nicht durchführen.

Dienstag, 6. Juli: Mehr Dosen als Impfwillige - Impfstoff ohne Beschränkung

Das Update des Landratsamt bietet Interessantes: „Alle Impfwilligen im Landkreis, die sich in der Impfzentrums-Software registriert haben, haben inzwischen ein Impfangebot erhalten. Damit wartet, Stand 6. Juli, im Landkreis niemand mehr auf eine Impfung im Impfzentrum“, meldet die Behörde.

Das Impfzentrum erhält in dieser und der kommenden Woche viel Impfstoff: Für diese Woche wurden 1800 Impfdosen AstraZeneca, 1446 Impfdosen BioNTech und 2700 Impfdosen Moderna bestätigt. In der kommenden Woche wird noch einmal die gleiche Menge geliefert.

Keine Priorisierung mehr - Jeder Bayer kann in Miesbach eine Impfung bekommen

Das Impfzentrum erweitert daher wie bereits andere Landkreise auch das Angebot auf alle bayerischen Bürger auch außerhalb des Landkreises.

Wer eine Impfung im Impfzentrum in Hausham haben möchte, hat nun zwei Möglichkeiten:
-       Landkreisbürger: Schnellstmögliche Registrierung auf www.impfzentren.bayern. Ein Termin wird sehr zeitnah angeboten werden, das Prozedere ist wie bisher bekannt mit einem fixen Termin. Es gibt keine Priorisierung mehr in den Impfzentren, jeder Impfwillige kann sich registrieren!
-       Sonder-Impfaktionen für alle bayerischen Erwachsenen: Registrierung auf www.impfzentren.bayern, Anmeldung mit dem Code ausdrucken (!!), und Terminbuchung über Ausweich-Buchungssystem (Links zur Terminbuchung werden am 7.Juli um 17 Uhr an dieser Stelle bereitgestellt):

Die Termine:
09.07.2021: 8:30 bis 12:00 Uhr BioNTech
10.07.2021: 8:30 bis 12:00 Uhr BioNTech
11.07.2021: 8:00 bis 12:00 Uhr BioNTech
11.07.2021: 14 Uhr bis 17:30 Uhr Johnson & Johnson (einmalige Impfung)
12.07.2021: 8:30 bis 12:15 Uhr, 13:30 bis 14:30 Uhr und 18:30 bis 22:15 Uhr jeweils BioNTech
13.07.2021: 8:30 bis 12:15 Uhr BioNTech, 13:30 bis 14:45 Uhr BioNTech und 18:30 bis 21:45 Uhr Moderna
14.07.2021: 8:30 bis 12:15 Uhr Moderna, 13:30 bis 17:15 Uhr BioNTech und 18:30 bis 21:00 Uhr Moderna
15.07.2021: 8:15 bis 12:15 Uhr BioNTech
20.07.2021: 8 Uhr bis 12.20 Uhr AstraZeneca (Kreuzimpfung mit mRNA-Impfstoff vier Wochen später)
21.07.2021: 8 Uhr bis 12.20 Uhr AstraZeneca (Kreuzimpfung mit mRNA-Impfstoff vier Wochen später)

Bitte mitbringen: Lichtbildausweis, Impfausweis und ausgefüllter Anamnese-Bogen.

Dieses Angebot gilt für alle bayerischen Erwachsenen mit gewöhnlichem Aufenthaltsort oder Wohnsitz in Bayern. Die Einschränkung ist erforderlich, da nur in Bayern mit dieser Impfzentrums-Software gearbeitet wird und die Erfassung zwingend über das System erfolgen muss.

Auch Landkreisbürger können theoretisch die Sonderaktionen nutzen, jedoch ist der „normale“ Weg über die Impfzentrums-Software einfacher. Termine für Johnson&Johnson und AstraZeneca plus mRNA-Impfstoff können nur über die Sonderaktionen gebucht werden.

Was mit möglicherweise übrigbleibenden Dosen passiert und wie es mit dem Impfzentrum weitergeht, wird in den kommenden Wochen besprochen.

Neues gibt es auch beim Thema Testen:
Das Landratsamt meldet: Eine weitere Änderung in der aktuellen Testverordnung betrifft die PCR-Testung beim Hausarzt. Bisher war es möglich, auch ohne Symptome einen kostenlosen PCR-Test beim Hausarzt zu erhalten. Dies ist jetzt nicht mehr so. Kostenlose PCR-Tests für symptomlose Landkreisbürger erhält man nur noch im Testzentrum des Landkreises (Zuchtverband 1 in Miesbach). Symptomatische Patienten erhalten den PCR-Test weiterhin kostenlos bei den Hausärzten.

Schnelltests („Bürgertests“) sind weiterhin kostenlos in vielen Arztpraxen, Apotheken und Schnellteststationen erhältlich.

Montag, 5. Juli: Inzidenz sinkt auf 5,0

Keine weitere Neuinfektion hat das Landratsamt am Wochenende registriert, und so sank die 7-Tage-Inzidenz am Montag auf 5,0. Diese Zahl hat das Robert-Koch-Institut gemeldet. Wissenswertes zum Thema Kreuzimpfung finden finden Sie hier: Biontech und Moderna auch bei Impf-Sonderaktion

Sonntag, 4. Juli: Inzidenz auf 7,0 gesunken

Dem Impfzentrum in Hausham stehen in der kommenden Woche voraussichtlich knapp 6000 Dosen Impfstoff zur Verfügung. Wie das Landratsamt mitteilt, werden 1800 Impfdosen von Astrazeneca, 1446 von Biontech und 2700 von Moderna erwartet. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis lag am Sonntag bei 7,0 und damit etwas niedriger als am Ende vergangener Woche (9,0).

Donnerstag, 1. Juli: Fallzahlen sinken weiter

Die Inzidenz im Landkreis geht weiter leicht zurück. Am Donnerstag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von neun. Das ist einer mehr, als dem Landratsamt bekannt ist. Dieses weiß von drei Fällen in Miesbach, zwei in Holzkirchen und Tegernsee sowie einem in Otterfing, also acht. Zu solchen Differenzen kommt es immer wieder, sie fallen letztlich aber nicht groß ins Gewicht und werden teilweise auch korrigiert.

Derweil ist eine zweite Person des Clusters „Heilpädagogische Einrichtungen“ positiv getestet worden, wie es auf Anfrage heißt.

Erstgeimpft sind inzwischen gut 54 500 Menschen, die zweite Impfung haben 38 230 Personen erhalten. Der Landkreis hat gut 100 000 Einwohner.

Dienstag, 29. Juni: Delta-Variante im Anmarsch - Landratsamt warnt

Die Corona-Zahlen im Landkreis sind recht niedrig (Inzidenz: zehn), aber das könnte trügerisch sein. Denn zwei potenzielle Cluster haben sich ergeben, die das Infektionsgeschehen wieder in die Höhe treiben könnten. Wie das Landratsamt meldet, wurden im Nachgang eines Sprachkurses drei Infektionen festgestellt und daraufhin 20 Personen in Quarantäne geschickt. Ein weiteres potenzielles Cluster betreffe mehrere heilpädagogische Einrichtungen. Dort könnte eine mit der Alpha-Variante infizierte Person das Virus weitergegeben haben. Die bisher 35 ermittelten engen Kontaktpersonen befinden sich ebenfalls in Quarantäne. In der Folge der Privatparty im Nord-Landkreis ist eine weitere Infektion bekannt geworden, das Cluster und Kindergarten im Süden hat sich offenbar beruhigt.

Derweil scheint sich allmählich die Delta-Variante auch im Landkreis auszubreiten. Zwei Infektionen sind bereits nachgewiesen, bei fünf weiteren besteht der dringende Verdacht auf die zunächst indische Variante genannte Mutatation. Die Ergebnisse der Sequenzierung stehen aber noch noch. Aber, so teilt das Landratsamt weiter mit: Die Verdachtsfälle gehören nicht zu ein- und demselben Cluster, haben sich also nicht gegenseitig angesteckt. Das Miesbacher Gesundheitsamt rät daher dringlich zur Vorsicht, „um eine unkontrollierte Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zu vermeiden“. Und weiter: „Bei Kontakt zu einer mit einer Virusvariante infizierten Person müssen auch vollständig Geimpfte und Genesene in Quarantäne.“

Wer sich schon zweimal im Impfzentrum impfen hat lassen, aber noch keinen digitalen Nachweis hat, der kann sich diesen bei einer Sonderaktion am Sonntag, 4. Juli, von 12 und 18 Uhr besorgen. Wohlgemerkt: Die Aktion beschränkt sich auf Personen, die ihren Account auf www.impfzentren.bayern.de bereits gelöscht hat oder dessen Daten dort fehlerhaft sind. Mitzubringen sind der gelbe Impfpass und ein Ausweis. Alle anderen müssen sich ihren digitalen Impfpass auf der genannten Homepage, beim Hausarzt oder in einer teilnehmenden Apotheke (www.mein-apothekenmanager.de) besorgen.

Freitag, 25. Juni: Wieder Dosen für Erstimpfungen im Impfzentrum

Für die kommende Woche erhält das Impfzentrum mehr Impfstoff als bestellt. Wie das Landratsamt mitteilt, ermöglichen die Mehrmengen wieder verstärkt Erstimpfungen. Erwartet werden Anfang der Woche 880 Dosen AstraZeneca, 770 Dosen Moderna und 2.135 Dosen BioNTech. Impfwillige können sich auf www.impfzentren.bayern registrieren.

Beim Infektionsgeschehen gibt es nichts Neues: Im deutschlandweiten Vergleich liegt der Landkreis Miesbach mit einer 7-Tages-Inzidenz von 26 laut RKI immer noch sehr hoch (aktuell vierthöchster Wert, am Donnerstag sogar Rang drei). Der vergleichsweise hohe Wert ist immer noch auf eine private (erlaubte) Feier im Nordlandkreis zurückzuführen. Dieses Cluster betrifft inzwischen auch umliegende Landkreise und mehrere Schulen. Darüber hinaus gibt es keine Neuigkeiten, was das Infektionsgeschehen betrifft. Am Freitag registrierte das Gesundheitsamt zwei Neufinfektionen. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 38.

Mittwoch, 23. Juni: Weiter wenige Neuinfektionen

Landkreis – Die Corona-Lage im Landkreis hat sich wieder beruhigt. Seit der zurückliegende Freitag und Samstag wegen einer privaten Feier so viele neue Fälle gebracht hatten wie die ganze Woche zuvor, sind die Infektionszahlen in den niedrigen Bereich zurückgekehrt: Für Mittwoch meldete das Landratsamt drei neue Fälle, seit Sonntag waren es durchschnittlich nur zwei pro Tag. Die Inzidenz betrug gestern laut Robert-Koch-Institut 27. Das ist zwar erneut ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vortrag (26). Bleiben die Fallzahlen so niedrig wie seit Sonntag, dürfte dieser Wert aber über das Wochenende deutlich sinken. Acht von 17 Gemeinden im Landkreis sind weiterhin coronafrei. Die meisten Fälle pro Einwohner gibt es in Valley.

Die Corona-Zahlen von Mittwoch, 23. Juni, für den Landkreis Miesbach.
Die Corona-Zahlen von Mittwoch, 23. Juni, für den Landkreis Miesbach. © FabLab/Landratsamt
Die Corona-Zahlen von Mittwoch, 23. Juni, für den Landkreis Miesbach.
Die Corona-Zahlen von Mittwoch, 23. Juni, für den Landkreis Miesbach. © Landratsamt

Dienstag, 22. Juni: Inzidenz klettert auf 26

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis ist erneut leicht gestiegen. Das RKI zählte 26 Neuinfektionen in einer Woche. Das sind zwei mehr als am Vortrag und lässt den Landkreis in der deutschlandweiten Rangliste der Landkreise mit den meisten Corona-Fällen auf Platz acht klettern. Morgen dürfte sich der leichte Anstieg fortsetzen. Am Dienstag meldete das Landratsamt eine Neuinfektion. Um diese dürfte die Inzidenz wachsen.

Derweil ist die Lage in den meisten Orten weiter entspannt. Außer in Valley zählen alle Kommunen auf die Einwohnerzahl gerechnet wenige Infektionen. Auch die besonders ansteckende Deltavariante hat sich laut Landratsamt nicht ausgebreitet: Die drei Fälle, die vor zwei Wochen nachgewiesen wurden, sind die einzigen geblieben.

Die Corona-Zahlen von Dienstag, 22. Juni, für den Landkreis Miesbach.
Die Corona-Zahlen von Dienstag, 22. Juni, für den Landkreis Miesbach. © Landratsamt
Die Corona-Zahlen von Dienstag, 22. Juni, für den Landkreis Miesbach.
Die Corona-Zahlen von Dienstag, 22. Juni, für den Landkreis Miesbach. © FabLab/Landratsamt

Montag, 21. Juni: Cluster nach privater Zusammenkunft im nördlichen Landkreis

So schnell kann’s gehen. Zehn Neuinfektionen am Freitag, sieben am Sonntag – und schon liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach wieder bei 24. Mehr noch: Der sprunghafte Anstieg katapultierte Miesbach gar an die neunthöchste Position von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland, teilte das Landratsamt gestern mit. Zudem informierte die Behörde auch, wie es zu den Neuinfektionen gekommen ist.

Eine „größere Zusammenkunft im privaten Bereich“ im nördlichen Landkreis habe zu einer „unwissentlichen Verbreitung“ des Virus geführt. Es habe sich dabei aber um die Alpha-Variante und nicht um die noch ansteckendere Delta-Variante gehandelt, so das Landratsamt. Die Folge des Ausbruchs sei ein „komplexes Cluster mit überregionalen Auswirkungen“ gewesen. Zudem befinde sich im südlichen Landkreis eine Kindergartengruppe aufgrund einer infizierten Person in Quarantäne.

Weitere Details nennt das Landratsamt nicht. „Aufgrund des ansonsten sehr niedrigen Infektionsgeschehens ist es ein Leichtes, Rückschlüsse auf einzelne Personen zu ziehen“, heißt es zur Begründung. Wohl aber würde der unerwartete starke Anstieg zeigen, „dass es weiterhin wichtig ist, Vorsicht walten zu lassen, um dem Virus so wenig Chancen wie möglich zu bieten, sich wieder auszubreiten“.

Eins der Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, sind bekanntermaßen die Impfungen. 51 Prozent der Landkreisbürger haben mindestens die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten, informiert das Landratsamt. Ab dem 29. Juni sollen auch im Impfzentrum in Hausham wieder Erstimpfungen vorgenommen werden können. Bestätigt wurde für diese Woche die Lieferung von 2412 Dosen Biontech sowie 800 Dosen Moderna. Auch 50 Dosen Johnson & Johnson seien angekündigt.

Neuigkeiten gibt es auch für Kinder und Jugendliche, die an einer Impfung interessiert sind. Die Ständige Impfkommission (STIKO) habe nach der Zulassung von Biontech für 12- bis 15-Jährige nun eine gemeinsame Empfehlung für die Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen mit Vorerkrankungen ausgesprochen. Bei allen anderen Kindern und Jugendlichen sei nach ärztlicher Aufklärung und bei Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen beziehungsweise der Sorgeberechtigten eine Impfung durch den Haus- oder Kinderarzt möglich – im Ausnahmefall auch im Impfzentrum.

Anders als bei Schwangeren ist dafür auch kein Impfempfehlungsschreiben des Haus- oder Facharztes mit Risikoabwägung nötig, teilt das Landratsamt mit. Eine berufliche Indikation aufgrund eines arbeitsbedingt erhöhten Expositionsrisikos oder engen Kontaktes zu vulnerablen Personengruppen könne auch bei Jugendlichen vorliegen.

Sonntag, 20. Juni:

Die am Freitag gemeldeten zehn Neuinfektion machen sich nun auch bei der 7-Tage-Inzidenz bemerkbar. Sie liegt jetzt laut Robert-Koch-Institut bei 24 und hat sich damit im Vergleich zum Freitag verdoppelt. Zahlen aus den einzelnen Gemeinden gibt es am Sonntag nicht, die veröffentlicht das Landratsamt erst wieder am Montag.

Freitag, 18. Juni: Zehn Neuinfektionen, Inzidenz bei 12

Ein geteiltes Bild ergeben die heutigen Corona-Zahlen, die das Landratsamt veröffentlicht hat. So ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach zwar nochmals um einen Punkt auf zwölf gesunken, allerdings wurden auch zehn Neuinfektionen registriert. So viele wie schon seit Tagen nicht mehr. Ein Blick auf die Gemeinden zeigt, dass Valley mit fünf neuen Fällen (gesamt neun aktive Fälle) einen kleinen Ausbruch zu verzeichnen hat.

Die Corona-Zahlen von Freitag, 18. Juni, für den Landkreis Miesbach.
Die Corona-Zahlen von Freitag, 18. Juni, für den Landkreis Miesbach. © Landratsamt Miesbach
Die Corona-Zahlen von Freitag, 18. Juni, für den Landkreis Miesbach.
Die Corona-Zahlen von Freitag, 18. Juni, für den Landkreis Miesbach. © Landratsamt Miesbach

Donnerstag, 17. Juni: Inzidenz nochmals gesunken

Auch am Donnerstag hat das Landratsamt nur zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach sinkt damit auf 13.

Die Corona-Zahlen von Donnerstag, 17. Juni 2021.
Die Corona-Zahlen von Donnerstag, 17. Juni 2021. © Landratsamt Miesbach
Die Corona-Zahlen von Donnerstag, 17. Juni 2021.
Die Corona-Zahlen von Donnerstag, 17. Juni 2021. © Landratsamt Miesbach

Mittwoch, 16. Juni: Kastastrophenfall aufgehoben - Abschlussbesprechung

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis wieder gesunken - auf 14. Neben zwei Neuinfektionen meldet das Landratsamt auch drei wieder gesunde Personen. In Fischbachau ist seit langer Zeit wieder kein aktiver Fall bekannt. Dies ist ein weiteren sechs der 17-Landkreis-Gemeinden der Fall.

Die Corona-Zahlen am 16. Juni im Kreis Miesbach.
Die Zahlen am 16. Juni. © Landratsamt Miesbach
Die aktiven Fälle am 16. Juni in den Gemeinden.
Die aktiven Fälle am 16. Juni in den Gemeinden. © Landratsamt Miesbach

Nach 180 Tagen ist der Katastrophenfall aufgehoben! Heute tagte die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen mit den Blaulichtorganisationen zum vorerst letzten Mal, wie das Landratsamt in seinem Update meldet.

„Wir alle wurden mit einer Katastrophe konfrontiert, deren Ausmaß jeden einzelnen an den Rand seiner Kräfte brachte“, sagte Landrat Olaf von Löwis in der Online-Sitzung. „Dennoch mussten wir im Landkreis irgendwie damit klarkommen. Und genau das haben wir im Landkreis gemacht – so gut es eben geht. Wir haben das Beste aus der Situation rausgeholt.“

Ohne den Einsatz der Blaulichtorganisationen und deren Zusammenarbeit mit der Corona-Koordinierungsgruppe im Landratsamt wäre es nicht möglich gewesen, die Pandemie im Landkreis zu bewältigen. Ehrenamtliche waren unter anderem maßgeblich beteiligt bei der Beschaffung und Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung, beim Aufbau und der Verwaltung eines Lagers, beim Aufbau und der Organisation rund um das Test- und das Impfzentrum, bei der Versorgung von Schulen und Kitas mit Selbsttests (bis jetzt 270.000 Stück) und Masken und bei der Betreuung von besonders betroffenen Einrichtungen.

„Die Ehrenamtlichen der Blaulichtorganisationen haben in dieser äußerst herausfordernden Zeit alles für den Landkreis gegeben und waren auch für mich als Landrat da. Dafür möchte ich allen Helferinnen und Helfern von Herzen danken. Ich werde ihnen ihren Einsatz nie vergessen“, sagte von Löwis.

Stellvertretend bedankte sich der Landrat bei:

Christian Pölt, Marco Kuhn und Patrick Burghoff, Katastrophenschutz Landratsamt
Katharina Schreiber, Polizeiinspektion Miesbach
Anton Riblinger, Kreisbrandrat, und seine Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter
Ernst Erik Elmering, Kreisverbindungs-Kommando
Sebastian Mayer, THW Ortsverband Miesbach
Simon Horst, BRK Kreisverband Miesbach
Dr. Florian Meier, Ärztliche Koordinator
Michael Guggemoos, Krankenhaus Agatharied
Martin Pemler, Verwaltungsleiter Landratsamt
Maria Rode, Abteilungsleiterin Verwaltungsmanagement und Kommunales
Teresa Nitsch, Abteilungsleiterin Öffentliche Sicherheit
Severin Eichenseher, Abteilungsleiter Soziales, Jugend und Gesundheit
Sarah Binneböse, stellvertretende Leitung Gesundheitsamt
Florian Reinthaler, Leitung IT

Dienstag, 15. Juni: Sieben der 17 Neuinfektionen in der Altersgruppe 5 bis 14 Jahre

Das Landratsamt hat ein Update veröffentlicht. Hier die wichtigsten Inhalte.

Infektionsgeschehen im Landkreis: Erfreulich ist, dass das RKI den dritten Tag in Folge eine niedrige 7-Tage Inzidenz von 17 für den Landkreis vermeldet. Die Neuinfektionen je Tag sind gering. Betrachtet man die Neuinfektionen der letzten sieben Tage, traten 7 Neuinfektionen in der Altersgruppe 5-14 Jahren auf. Für die Altersgruppe 15-34 sind 3 Infektionen zu verzeichnen. In der Altersspanne 35-59 sind es 4 Neuinfektionen und ab 60 Jahren wurden 3 Infektionen gemeldet.

Die Zahlen für den Landkreis Miesbach.
Die Zahlen für den Landkreis Miesbach. © Landratsamt Miesbach

49,72 % Landkreisbürger mindestens erstgeimpft: Auch wenn das Tempo der Erstimpfungen sich aufgrund des limitierten Impfstoffs verlangsamt hat, haben bereits 49 724 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises mindestens ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit liegt unser Landkreis über dem bayerischen Durchschnitt von 46,6 % und ebenso über dem Impffortschritt Deutschlands von 48,7%. Die Zweitimpfung haben bereits 26 468 Bürgerinnen und Bürger.

Allein durch das Haushamer Impfzentrum wurden 30 259 Erstimpfungen durchgeführt. Dabei wurden 16 628 Frauen und 13 618 Männer sowie 13 diverse Menschen geimpft. 18 069 Landkreisbürger erhielten bisher ihre Zweitimpfung im Impfzentrum.

Für die kommende Woche hat das Impfzentrum 880 Dosen Moderna und 2464 Dosen BioNTech geordert – ob diese Mengen auch geliefert werden, bleibt abzuwarten. Bis auf Weiteres wird der Impfstoff gemäß Vorgabe der Oberbehörden ausschließlich für Zweitimpfungen verwendet. Nur vereinzelt können Erstimpfungen, insbesondere mit Moderna, durchgeführt werden.

Bedingte Zulassung von BioNTech für Jugendliche: Der COVID-19-mRNA-lmpfstoff von BioNTech hat am 28.05.2021 von der Europäischen Kommission die bedingte Zulassung zur Vorbeugung von COVID-19 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren erhalten. Ausschließlich Kinder- bzw. Hausärzte können bei einem Impfwunsch in dieser Altersgruppe beraten und ggf. tätig werden.

Hotline des Impfzentrums: Die Hotline des Impfzentrums ist während der Sprechzeiten (täglich 8:00 Uhr- 18:00 Uhr) durchgehend mit drei Mitarbeitern besetzt. Anfragen an das Impfzentrum können ausschließlich dort beantwortet werden. Die Mitarbeiter des Bürgerservice des Landratsamtes haben weder Zugriff auf die Impfsoftware BayImco noch können diese, die teilweise im Stundentakt ankommenden Informationen rund um die Impfungen in der Kürze der Zeit kennen.

Montag, 14. Juni: Erstimpfungen im Impfzentrum nicht vor 6. Juli

Noch einmal um einen Fall gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach am Montag – auf 17. Wie das Landratsamt mitteilt, gehen zwei dieser Fälle auf Positivtests an Schulen zurück – Schnelltests, die anschließend von PCR-Tests bestätigt wurden. Um Rückschlüsse auf einzelne Personen zu vermeiden, macht die Behörde keine detaillierteren Angaben. Immerhin: „In einem der Fälle mussten einige wenige Schüler in Quarantäne. Aber keine gesamte Klasse.“

Derweil zeichnet sich erwartungsgemäß ab, dass die Nachfrage nach Schnelltests zurückgegangen ist, nachdem vergangene Woche die Vorlage von negativen Testergebnissen bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 fast überall weggefallen ist. Ein gewisser Testeifer ist dennoch vorhanden. „Derzeit sind es durchschnittlich 800 Test pro Tag im Landkreis“, schreibt das Landratsamt, wobei damit nur die Tests, die über reihentestung.de abgewickelt werden, berücksichtigt sind. Die machen einen Großteil, aber nicht alle Fälle aus. Zum Vergleich: Zu Zeiten der Vorlagepflicht verzeichnete das Portal bis zu 2000 Testungen pro Tag. Im Lichte dessen gab es schon erste Betreiber, die dem Landratsamt ankündigten, ihre Teststation mangels Nachfrage zu schließen – dies aber nur vereinzelt, wie es heißt. Wobei bezüglich einer Schließung keine „Anzeigepflicht“ beim Landratsamt bestehe.

Reagiert hat auch das Testzentrum Miesbach an der Oberlandhalle hat die Öffnungszeiten entsprechend der Nachfrage angepasst. Hier besteht jetzt von Montag bis Freitag, 13 bis 15 Uhr, sowie Samstag und Sonntag, 10 bis 12 Uhr, die Möglichkeit zur PoC- oder PCR-Testung.

Unverändert stellt sich die Lage im Impfzentrum des Landkreises dar. Weiterhin werden dort nur Zweitimpfungen verabreicht. Für diese Woche angekündigt waren 660 Dosen Moderna, 770 Dosen AstraZeneca und 1190 Dosen Biontech. Dieser Zustand wird wohl noch drei Wochen anhalten. Dem Impfzentrum sei mitgeteilt worden, dass erst in der Kalenderwoche 27 wieder Dosen für Erstimpfungen kommen, dies wäre dann ab 5. Juli. „Ob das so sein wird und wie viel gegebenenfalls kommt, entzieht sich derzeit unserer Kenntnis.“

Die Unwucht beim Impfen spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Erstimpfungen gab es in den Arztpraxen in der vergangenen Woche 1845, Zweitimpfungen in Praxen und Impfzentrum 4676 (Stand Montag).

Freitag, 11. Juni: 400 Absagen bei Astrazeneca-Sonderaktion

Der digitale Impfnachweis ist seit Freitag auch im Impfzentrum in Hausham erhältlich. Allerdings gilt dies nur für Personen, die dort ihre zweite Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Wer diese schon hinter sich hat, erhält den Nachweis vermutlich erst ab circa Mitte Juli – jedenfalls im Impfzentrum. Wer schon vollständig geimpft ist, kann sich ab Montag, 14. Juni, den Nachweis in einer Apotheke holen. So ist es vom Bundesgesundheitsministerium angekündigt. Eine Liste der teilnehmenden Apotheken soll ab kommender Woche auf mein-apothekenmanager.de zu finden sein. Dies teilt das Landratsamt in seinem Corona-Update mit. Weitere Infos finden Geimpfte und Händler, Gastronomen und Hoteliers auf digitaler-impfnachweis-app.de.

Noch etwas auf seinen zweiten Pieks warten muss, wer bei der Sonderaktion in der Holzkirchner Mittelschule seine erste Dosis Astrazeneca bekommen hat. Die zweit wird zwischen 16. und 18. Juli verabreicht. Eigentlich galt: Gleicher Wochentag und gleiche Uhrzeit wie beim ersten Mal. Doch das hat sich geändert. „Wir haben viele Absagen erhalten“, erklärt das Landratsamt auf Anfrage. „Geschätzt sind es bisher 400 Impfungen weniger.“ Zur Erinnerung. Beim ersten Termin wurden 1984 Dosen verabreicht. „Die Menschen teilen schlicht mit, beim Hausarzt früher geimpft worden zu sein“, heißt es. 

Weil es nun weniger Termine sind, werden diese etwas zusammengezogen, um das Personal nicht unnötig lange zu binden. Daher wurden E-Mails mit den neuen Uhrzeiten verschickt. Dies erfolgte über die Software BayImco der Staatsregierung, über die auch die Impfregistrierung läuft. Das Impfzentrum sei „regierungsseitig zwingend aufgefordert“ worden, die Termine in dieser Software zu erfassen, heißt es. Wem die abgeänderte Uhrzeit nicht passt, soll sich ans Impfzentrum wenden, unter 0 80 25 / 7 04 77 77 oder impfzentrum@lra-mb.bay ern.de.

Donnerstag, 10. Juni: Erstmals indische Mutation im Landkreis

Im Kalendermonat Juni gab es im Landkreis bisher 30 Neuinfektionen. Davon sind 14 auf die Virusvariante Alpha / britische Mutation - und drei auf die Virusmutante Delta / indische Variante zurückzuführen. Die indische Variante hat damit erstmals den Landkreis erreicht. Beta, die südafrikanische Mutation, ist seit Beginn der Sequenzierung im Januar nur einmal im Landkreis aufgetreten, während Alpha seitdem 766-mal festgestellt wurde. Die britische Variante macht damit fast die Hälfte aller Neuinfektionen aus.

Die Umbenennung der Virusvarianten in die international einheitlichen Bezeichnungen dürfte bereits hinreichend bekannt sein: B.1.1.7, Alpha, britische Virusvariante; B.1.351, Beta, südafrikanische Virusvariante; P.1, Gamma, brasilianische Virusvariante; B.1.617.2, Delta, indische Virusvariante.

Indische Mutation im Landkreis nachgewiesen

Die Virusvariante Delta gilt als noch leichter übertragbar als die britische Mutation / Alpha. In umliegenden Landkreisen und Städten ist die Variante Delta schon mehrfach aufgetreten.

Aufgrund der erfreulich niedrigen Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen verzichtet das Gesundheitsamt auf weitere Angaben zu den drei Personen, die sich mit der indischen Variante angesteckt haben. Es könnten zu leicht Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden. Hinsichtlich des Vorgehens des Gesundheitsamtes, der Kontaktpersonenermittlung der Quarantäneregeln ergeben sich keine Unterschiede bei den Mutationen.

Priorisierung im Impfzentrum nicht aufgehoben

Während die Impfstofflieferungen an das Impfzentrum weiterhin nur für Zweitimpfungen vorgesehen sind, informierte die Regierung von Oberbayern in der letzten Woche, dass es in Anbetracht der weiterhin nur begrenzt verfügbaren Impfstoffmengen bis auf Weiteres in den Impfzentren keine Aufhebung der Priorisierung geben wird. Die Priorisierungsregeln haben solange Bestand, bis alle Angemeldeten aus den Prioritätsgruppen 1 bis 3 einen Termin erhalten haben, da die Gründe für die Priorisierung nach wie vor gültig sind. Für die kommende Woche (KW24) ist die unbestätigte Liefermenge für Zweitimpfungen wie folgt: Moderna 660 Dosen, AstraZeneca 770 Dosen, BioNTech 1.190 Dosen.

Impfzentrum unterstützt Betriebsärzte

Die hervorragende Infrastruktur und die eingespielten Abläufe im Impfzentrum können zukünftig auch von Betriebsärzten von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden. Die Betriebsärzte bestellen den Impfstoff und das Impfzubehör eigenständig, wie Hausärzte auch, nutzen aber nach Absprache die Infrastruktur des Impfzentrums. Durch die eigenständige Beschaffung des Impfstoffes wird das Impfstoffkontingent des Impfzentrums nicht beeinflusst. Personen, die im Impfzentrum durch den Betriebsarzt geimpft werden, fallen durch die Erfassung in BayImco statistisch in die Zahlen der Impfzentren hinein. Die Betriebsärzte kümmern sich auch um den Impfstoff für die jeweiligen Zweitimpfungen, sowie die Terminierung und Einladung der Impfwilligen. Betriebsärzte, die eine Unterstützung des Impfzentrums wünschen, sollen Kontakt mit dem Impfzentrum in Hausham aufnehmen.

Digitaler Impfausweis – noch nicht im Impfzentrum

Die Berichte der Tagespresse lassen erhoffen, dass der digitale Impfausweis schnellstmöglich verfügbar ist. Die Informationslage bei den Landratsämtern ist dabei eher noch mau. Seitens des Gesundheitsministeriums liegt noch keine Information zum einheitlichen Vorgehen vor. Auch im Impfzentrum fehlen wichtige Informationen und Softwareupdates. Derzeit ist es in den Impfzentren technisch noch nicht möglich, den benötigten QR-Code nach der zweiten Impfung zu erstellen. Ebenso können für bereits erfolgte Zweitimpfungen noch keine QR-Codes generiert werden. Insbesondere sind die QR-Codes, die zum Einladungs- und Terminvergabemanagement eingesetzt werden, nicht die Codes, die für einen digitalen Nachweis relevant sind. Das Impfzentrum bittet, von Anfragen zu diesem Thema derzeit abzusehen. Sobald neue Informationen vorliegen, wird das Landratsamt in einem Update dazu berichten. 

Mittwoch, 9. Juni: In den meisten Gemeinden höchstens noch ein aktiver Fall

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Miesbach ist weiter im Sinken begriffen. Inzwischen weist die Mehrheit der Gemeinden (12 von 17) keinen oder nun einen aktiven Fall aus. Selbst das wegen des Gemeinderats-Clusters vor Kurzem so gebeutelte Gmund gehört dazu. Tendenziell steigend war zuletzt nur die Zahl in Otterfing.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 15 liegt der Kreis Miesbach inzwischen unter dem Bayern-Schnitt von 22. Niedrigere Werte weisen im südlichen Oberbayern nur die Landkreis Starnberg (7), Dachau (7), Landsberg (7), Freising (9) und das Berchtesgadener Land (13) auf.

Aktuelle Corona-Zahlen im Landkreis Miesbach.
Aktuelle Corona-Zahlen im Landkreis Miesbach. © Landratsamt Miesbach
Corona-Zahlen in den Gemeinden am 9. Juni.
Corona-Zahlen in den Gemeinden am 9. Juni. © Landratsamt Miesbach

Dienstag, 8. Juni: Testzentren: „Es gilt, die kommenden Tage abzuwarten“

Seit die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis unter 50 gefallen ist – und zudem, seit die Staatsregierung weitere Lockerungsschritte umgesetzt hat –, ist die Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Schnelltests fast nirgendwo mehr nötig. Inwieweit sich dies auf das doch recht dichte Netz an Teststellen auswirkt, ist derzeit noch unklar. „Genaue Aussagen können erst in ein paar Tagen getroffen werden“, heißt es dazu aus dem Landratsamt. Das hat über das Portal reihentestung.de, auf dem der Großteil der Teststellen registriert ist, einen soliden Überblick über das Testgeschehen im Landkreis. Während in den vergangenen Wochen täglich rund 1800 bis 2000 Tests registriert wurden, waren es am Montag nur 907, teilt die Behörde auf Anfrage mit.

Die Zahlen für den Landkreis am 8. Juni.
Die Zahlen für den Landkreis am 8. Juni. © Landratsamt Miesbach

Über geplante Schließungen sei nichts bekannt, so das Landratsamt weiter. „Es gilt, die kommenden Tage abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.“ Betreffen würde dies wohl ohnehin nur Stellen, die einen besonderen Aufwand betreiben, nicht also Ärzte oder Apotheker, die in bestehenden Räumlichkeiten testen. Auf den Prüfstand könnten eher Teststationen kommen, die eigens eingerichtet wurden, etwa im Bräuwirt in Miesbach, an der Vitalwelt in Schliersee oder auch an der Mittelschule Holzkirchen.

Derweil schlägt sich im Impftempo massiv nieder, dass am Impfzentrum in Hausham keine Erstimpfungen mehr vorgenommen werden. Schaut man sich jeweils die Werte zum Mittwoch an, so meldete das Landratsamt in der Woche vor dem 19. Mai über 6000 Geimpfte zusätzlich, in der vergangenen Woche waren es noch 1570, zuvor nur 1301. Die Zweitimpfungen stiegen zuletzt relativ stabil um gut 3400 bis fast 3800 pro Woche.

Montag, 7. Juni: Aufregung über kurzzeitig überschrittenen Schwellenwert

Eine 7-Tage-Inzidenz von bis zu 50 ist ausschlaggebend für eine Reihe von Lockerungen. Das ist jetzt so, und das war vor den jüngsten Lockerungen, die die Staatsregierung am Freitag verkündete, noch mehr so. Insofern schrillen auch am Landratsamt die Alarmglocken, wenn der Inzidenzwert auf 51 oder höher steigt. Das war just vergangenen Mittwoch der Fall. 52 meldete das Robert-Koch-Institut auf seiner Homepage, was aber nicht zu den Zahlen des Landratsamts passte. Dort ist jeder einzelne Fall bekannt, und von 50 wusste die Behörde an diesem Tag beziehungsweise dem Tag zuvor. Die Aufregung war nicht gerade gering, denn bei Überschreitung des Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen hätten im Landkreis wieder härtere Einschränkungen gegolten. Letztlich kam es nicht so, aber weil das nicht absehbar war, hat das Landratsamt sich zum einen beim Gesundheitsministerium rückversichert, dass für den Mittwoch im Fall der Fälle ein Wert von 50 zugrunde gelegt wird und zum anderen nachrecherchiert, wo denn die beiden zusätzlichen Fälle herkamen. Letztlich, so sagt eine Sprecherin, habe sich herausgestellt, dass eine andere Behörde fälschlicherweise zwei Fälle unter „Landkreis Miesbach“ ins System eingespeist habe.

Die Zahl der aktiven Fälle im Kreis Miesbach am 7. Juni.
Die Zahl der aktiven Fälle im Kreis Miesbach am 7. Juni. © Landratsamt Miesbach

Dass die Daten nicht zusammenpassen, fiel auch jenen auf, die sich die Veröffentlichung auf der Landkreis-Homepage genau ansehen. Zumal die Behörde die Zeitreihe der Neuinfektionen und die der 7-Tage-Inzidenz plötzlich getrennt veröffentlichte. Wie vielfach in den Sozialen Netzwerken zu beobachten, witterten auch hier besonders argwöhnische Menschen Unsauberkeiten oder gar Manipulation und hinterließen entsprechende Kommentare.

Die Corona-Zahlen im Kreis Miesbach am 7. Juni.
Die Corona-Zahlen im Kreis Miesbach am 7. Juni. © Landratsamt Miesbach

Ebenfalls nicht kongruent ist seit geraumer Zeit die Zahl der Corona-Toten im Landkreis. Das Robert-Koch-Institut meldet 81 Fälle, das Landratsamt weiß von 78. Die bislang einzige Erklärung: Die Verstorbenen hatten ihren Wohnsitz im Landkreis, sind aber außerhalb dessen Grenzen gestorben. Die dortige Behörde meldet den Todesfall zwar ans RKI, verständigt aber das Miesbacher Landratsamt erst einige Wochen später. Es gibt nicht nur ein Beispiel, bei dem das so gelaufen ist, bestätigt das Landratsamt.

Derweil sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter. Bei 21 lag sie am Montag, an dem beim Gesundheitsamt kein neuer Fall bekannt wurde.

Sonntag, 6. Juni:

Eine gemeldete Corona-Neuinfektion am Freitag sowie drei am Samstag haben die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach erneut nach unten gedrückt. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 24. Allerdings könnten wegen des Feiertags am Donnerstag Meldungen verspätet eintreffen. Bevor aber wieder schärfere Maßnahmen gelten, namentlich die Pflicht zur Vorlage eines aktuellen Negativ-Test, müsst die Inzidenz wieder über 50 steigen. Der Landkreis hat also einen gewissen Puffer.

Freitag, 4. Juni: Deutliche Lockerungen ab Montag

Mit der neue Infektionsschutzverordnung, die ab Montag gilt, gehört der Schwellenwert 35 der Vergangenheit an. Künftig gelten die Werte 50 und 100 - und 165 für Schulen. Unter 50 fallen Test weitestgehend weg. Nur an Schulen bleibt es dabei. Mehr zu den neuen Regeln finden Sie hier.

Geöffnete Außengastronomie in Schliersee (Gasthaus Terofal).
Zurück im Biergarten: Wie hier am Gasthof Terofal in Schliersee ist im Kreis Miesbach wieder mehr möglich. © THOMAS PLETTENBERG

7-Tage-Inzidenz erstmals seit Langem unter 35

Nur drei weitere Infektionen am Donnerstag, das heißt: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach ist auf 32 gesunken und damit unter den nächsten Schwellenwert. Bleibt dies fünf Tage in Folge so, werden ab dem siebten Tag die Kontaktbeschränkungen gelockert. Dann können sie drei Haushalte treffen, solange nicht mehr als zehn Personen zusammenkommen. Wiederum gilt, dass vollständig Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt werden. Abzuwarten bleibt derweil, was bei der Sitzung des bayerischen Kabinetts heute herauskommt. Womöglich werden die Regeln gelockert.

Donnerstag, 3. Juni: Inzidenz deutlich gesunken

Einen Tag war sie über 50, dann ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach gleich wieder deutlich gesunken. Für Fronleichnam weist das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 40 aus. Damit müssen die Bürger vorerst keine erneute Verschärfung der ab heute gelockerten Regeln fürchten, da diese erst dann eintreten würde, wenn die Inzidenz an drei Tagen in Folge den nächsthöheren Schwellenwert (im Landkreis Miesbach aktuell also die 50) überschreitet.

Mittwoch, 2. Juni: Spontan zum Wirt: Ab morgen geht‘s

Das Landratsamt hat heute Vormittag die für weitere deutliche Lockerungen notwendige Allgemeinverfügung bekannt gemacht. Damit entfällt ab morgen, Donnerstag, die Terminbuchungs- und Testpflicht (bei zwei Haushalten am Tisch) in der Außengastronomie (Kontaktdatenerhebung bleibt). Keine negativen Tests sind auch bei Theatern, Konzerthäusern und Kinos nötig, so diese geöffnet haben. Eine Terminbuchung ist hier aber weiterhin nötig. Für den Betrieb gibt es jeweils von der Staatsregierung veröffentlichte Rahmenkonzepte, die einzuhalten sind. Sport ist im Innenbereich kontaktfrei möglich, außen dürfen Gruppen von bis zu 25 Personen zusammen Sport treiben. Wo die Terminbuchungspflicht nicht wegfällt, ist in Fitnessstudios sowie in Freibädern.

Bestehen bleibt die Testpflicht bei Übernachtungsbetrieben (bei Anreise und alle 48 Stunden), dafür braucht keinen Tests mehr, wer Seilbahnen oder die Seenschifffahrt nutzen möchte.

Was bleibt, sind die Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich nur zwei Haushalte und bis zu fünf Personen treffen. Kinder bis 14 sowie vollständig Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt.

Das gilt ab Donnerstag im Landkreis Miesbach.
Das gilt ab Donnerstag im Landkreis Miesbach. © Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Die Lockerungen kommen unabhängig davon, dass die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch der Schwellenwert von 50 wieder überschritten hat. Das Robert-Koch-Institut meldete 52 Neufinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage.

Dienstag, 1. Juni: 7-Tage-Inzidenz zum fünften Mal in Folge unter 50

Wie erwartet, hat das Robert-Koch-Institut heute zum fünften Mal in Folge eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 gemeldet. Somit kann das Landratsamt die Bekanntgabe vorbereiten, die die nächsten Lockerungsschritte ab Donnerstag, 3. Juni, ermöglicht.

Montag, 31. Mai: Weitere Lockerungen könnten schon am Donnerstag kommen

Dem forschen Öffnungsschritt zum vergangenen Samstag könnte schon an Fronleichnam der nächste folgen. Am Freitag, 28. Mai, fiel im Kreis Miesbach die 7-Tage-Inzidenz erstmals unter den Wert von 50. Wenn das Robert-Koch-Institut für Dienstag abermals einen Wert unterhalb dieser Schwelle veröffentlich – und danach besteht angesichts keiner gemeldeten Neuinfektion am Montag (Stand: 13 Uhr) kaum ein Zweifel – könnten am Donnerstag, 3. Juni, die nächsten Öffnungsschritte kommen. Auch das Landratsamt betrachtet es als „realistisch“, dass der nächste Öffnungsschritt kommt. Dieser fällt aber nicht so groß aus wie der vergangene, bei dem ja einige Einrichtungen nach vielen Monaten Schließung wieder aufsperren durften. Im Wesentlichen ermöglicht eine dauerhafte Inzidenz unter 50 den Wegfall diverser Negativ-Testpflichten und Terminbuchungen – etwa beim Besuch von Biergärten (Tests und Termin) und im Einzelhandel (Termin). Für Beherbergungsbetriebe ändert sich erst einmal nichts. Derweil würden alle Schularten nach den Ferien in den Präsenzunterricht zurückkehren, aber nur mit Abstand, Maskenpflicht ab der 5. Klasse und zwei Tests pro Woche.

Die Inzidenz-Entwicklung im Landkreis.
Die Inzidenz-Entwicklung im Landkreis. © Landratsamt Miesbach

Einen nächsten Lockerungsschritt müsste das Landratsamt wiederum bekanntgeben, nachdem es – zumindest in Teilen – mit dem bayerischen Gesundheitsministerium diesen Schritt abgesprochen hat. Zuletzt hatte Landrat Olaf von Löwis dieses „Einvernehmen“ ja etwas hemdsärmelig interpretiert. Der Öffnung einen Tag früher als eigentlich üblich, so teilte das Ministerium dann auf Anfrage mit, sei man aufgrund der stabilen Infektionslage „nicht entgegengetreten“. Wie es beim nächsten Öffnungsschritt aussieht, ist unklar. Am Montag ist die 7-Tage-Inzidenz leicht gestiegen, was an den sehr niedrigen Fallzahlen der Vorwoche lag. Inwiefern das Gesundheitsministerium die Lage dennoch weiterhin als „stabil“ einschätzt – Voraussetzung für weitere Lockerungen -, wollte das Landratsamt am Montag nicht prophezeien. Die Öffnungsoption betrachtet die Behörde aber als wahrscheinlich, und sie würde den entsprechenden Schritt anders als zuletzt auch nicht einen Tag vorziehen.

Das gilt im Landkreis aktuell.
Das gilt im Landkreis aktuell. © Landratsamt Miesbach

Sonntag, 30. Mai: Inzidenz fällt weiter - Öffnungen seit Samstag in Kraft

Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Sonntag nur noch bei 42. Das ist immer noch mehr als in vielen Nachbarlandkreisen, aber genug, um auf weitere Lockerungen zu hoffen. Seit Samstag gelten bereits die Regelungen für eine Inzidenz unter 100. Unter anderem hat am Samstag die Außengastronomie wieder geöffnet.

Freitag, 28. Mai: Inzidenz fällt unter 50

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach hat eine weitere wichtige Grenze durchbrochen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) wies am Freitagmorgen einen Wert von 49 aus. Sinkt die Inzidenz mehrere Tage unter 50, wird Shopping wieder ohne Terminbuchung möglich. Zudem entfällt in der Außengastronomie, in Freibädern und Fitnessstudios, in Kinos und bei Kulturveranstaltungen sowie beim Sport die Testpflicht. 

Das Vorpreschen des Landratsamts hat sich gelohnt: Wie die Behörde am Freitag mitteilte, hat nun auch das Bayerische Gesundheitsministerium sein Einvernehmen mit den im Landkreis Miesbach bereits an diesem Samstag in Kraft tretenden Lockerungen der Corona-Regeln für Hotels und Ferienwohnungen, Außengastronomie und Freizeiteinrichtungen erteilt. Sehr zur Freude von Landrat Olaf von Löwis (CSU), der die Öffnungen ab Samstag als einen „ersten wichtigen Schritt“ bezeichnet. Seit vielen Wochen habe er sich dafür eingesetzt, der hiesigen Wirtschaft, Kultur und der Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu geben. Umso schöner sei es, dass es jetzt auch „endlich losgehen kann“.

Wie berichtet, liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach bereits seit Montag unter 100. In den vergangenen Tagen hat sich der Rückgang sogar noch beschleunigt, sodass am Freitag mit 49 gar die 50er-Marke durchbrochen wurde. Weil die Lockerungen der Corona-Regeln bekanntlich immer erst zeitverzögert greifen, galten bis zum Wochenende immer noch die Auflagen bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150. Damit ist nun aber erst mal Schluss.

Neben den eingangs aufgeführten Aktivitäten sind ab Samstag auch musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles möglich. Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen sind ebenfalls erlaubt. Fitnessstudios und Freibäder dürfen mit Terminvereinbarung öffnen.

Ab Sonntag sind körpernahe Dienstleistungen bei vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung wieder gestattet. Museen und Ausstellungen dürfen mit Schutz- und Hygienekonzepten (FFP2-Maske, Mindestabstand, Kontaktdaten) Besucher empfangen. Eine Terminbuchung ist erforderlich. Am Montag schließlich fällt dann auch die Testpflicht für Einkäufe im „Click & Meet“-Modell im Einzelhandel weg.

Der Landkreis sieht sich dank des Schnelltestangebots samt zugehörigem Online-Portal www.reihentestung.de für Einheimische, Ausflügler und Urlauber sowie der möglichen Anbindung aller Leistungsträger an die kostenfreie Luca-App zur Kontaktnachverfolgung gut auf die Öffnungen vorbereitet. Zusammen mit den im vergangenen Sommer entwickelten und bewährten Hygienekonzepten stehe einem sicheren Aufenthalt in der Region nichts mehr im Weg, betont das Landratsamt.

Die Behörde weist zudem darauf hin, dass Beherbergungsbetriebe auch selbst eine Schnellteststation aufbauen können. Voraussetzung ist eine Registrierung auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums (www.stmgp. bayern.de) sowie die Übermittlung eines individuellen Hygiene- und Testkonzepts ans Gesundheitsamt. Nach Überprüfung und Freigabe dürfen die Betriebe dann Schnelltests durchführen und diese mit der Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen.

Donnerstag, 27. Mai: Öffnungen tatsächlich schon am Samstag möglich

Aufgrund der seit Montag rapide fallenden Inzidenzwerte hat das Landratsamt beschlossen, Öffnungen zuzulassen. Dabei gilt es, ein paar Dinge zu beachten. Das Landratsamt hat dies in einer Übersicht zusammengestellt. Derweil hält sich die Begeisterung bei den Gastwirten offenbar in Grenzen. Kaum jemand will oder kann eine Samstags-Öffnung stemmen. Bislang waren alle von einer Öffnung am Montag ausgegangen. Am Mittwoch verkürzte Gesundheitsminister Klaus Holetschek den „Pufferzeitraum“, sodass eine Öffnung am Sonntag möglich gewesen wäre. Nun also schon Samstag. Wobei gilt: Die Ausgangsbeschränkung gilt am Samstag noch.

Was bedeutet das ab Samstag, 29. Mai für den Landkreis?

Außengastronomie

Ein Besuch der Außengastronomie ist mit Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung möglich. Sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, haben alle Personen am Tisch ein höchstens 24 Stunden altes Testergebnis vorzuweisen. Die Sperrstunde ist auf 22 Uhr festgesetzt.

Hotellerie

Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen dürfen für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung ist ein Schutz- und Hygienekonzept sowie ein negativer Test der Gäste bei Ankunft sowie ein negatives Testergebnis der Gäste alle 48 Stunden.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Theater, Konzerthäuser und Kinos dürfen unter der Voraussetzung – fest zugewiesene Sitzplätze, Hygienekonzept und negative Testergebnisse der Besucher - ebenfalls öffnen; auch die Durchführung von kulturellen Außenveranstaltungen, also unter freiem Himmel, ist unter den oben genannten Voraussetzungen wieder möglich.

Öffnen dürfen auch Freibäder mit Terminbuchung und negativem Coronatest der Besucher.

Unter der Voraussetzung der Vorlage eines negativen Testergebnisses ist der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen erlaubt.

Sport

Erlaubt ist kontaktfreier Sport im Innenbereich inklusive der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen negativen Testnachweis verfügen.

Ab Sonntag, 30. Mai gelten folgende Änderungen gemäß § 3 der 12. BayIfSMV:

Kontaktbeschränkungen

Treffen darf man sich den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren und vollständig Geimpfte oder Genesene zählen nicht dazu.

Einzelhandel

Für den Einkauf im Einzelhandel muss zwar weiterhin ein Termin vereinbart werden („Click and Meet“), das negative Testergebnis ist aber nicht mehr erforderlich.

Körpernahe Dienstleistungen

Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind bei vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung erlaubt.

Sport

Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren können unter freiem Himmel kontaktfreien Sport betreiben.

Museen und Ausstellungen

Museen und Ausstellungen dürfen mit Schutz- und Hygienekonzepten (FFP2-Maske, Mindestabstand, Kontaktdaten) öffnen. Eine Terminbuchung ist erforderlich.

Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre von 22:00-5:00 Uhr entfällt ebenfalls ab Sonntag.

Generell gilt: Von den in vielen Bereichen vorgesehenen Testverpflichtungen sind im Einklang mit den landesrechtlichen Bestimmungen vollständig Geimpfte und Personen, die nachweislich von einer Covid-Erkrankung genesen sind, ausgenommen.

Außerdem sind die von den zuständigen Staatsministerien im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erstellten Rahmenkonzepte in ihrer jeweils aktuell gültigen Fassung, in welchen die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen festgelegt sind, zu beachten.

Schnellteststationen im Landkreis ausreichend vorhanden

Das Netzwerk aus Schnellteststationen ist im Landkreis ausreichend ausgebaut. Allein unter www.reihentestung.de sind 64 Schnellteststationen registriert.

Teststationen sind zu finden unter www.reihentestung.de oder in der Liste des Landratsamts unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus

Mittwoch, 26. Mai: Landrat will Lockerungen schon für Samstag

Kommen die Lockerungen früher als gedacht? Dies jedenfalls strebt Landrat Olaf von Löwis (CSU) an. In seinem Auftrag hat das Landratsamt bei der Regierung von Oberbayern beantragt, schon am Samstag, 29. Mai, weitere Öffnungsschritte gehen zu können. Im Speziellen geht es hier um Außengastronomie und die Tourismus-Branche. Gestellt hat die Behörde den Antrag am Dienstag. Mit einer Antwort sei spätestens am morgigen Freitag zu rechnen. Die Behörde will das Ergebnis dann zügig veröffentlichen, damit Klarheit herrscht.

Leere Terrassen am Tegernsee - während in den Nachbarlandkreisen bereits wieder alles öffnet. Die Corona-Lage im Hotspot-Landkreis Miesbach.
Leere Terrassen am Tegernsee - während in den Nachbarlandkreisen bereits wieder alles öffnet. Die Corona-Lage im Hotspot-Landkreis Miesbach. © Thomas Plettenberg

Inzwischen ist bei den verschiedenen Öffnungsstufen ein ziemliches Wirrwarr entstanden. Zum einen ist der Termin für weitere Lockerungen in § 3 der Bayerischen Infektionsschutzverordnung geregelt. Hier treten Lockerungen ab dem siebten Tag nach dem erstmaligen Unterschreiten eines bestimmten Schwellenwerts in Kraft. Für Außengastronomie, Beherbergung und Schifffahrt galt dies zunächst aber nicht. Denn diese Bereiche hat die Staatsregierung im § 27 „Weitere Öffnungsschritte“ geregelt. Und hier kam der nächste Schritt nach bisheriger Praxis erst am achten Tag nach dem erstmaligen Unterschreiten eines bestimmten Inzidenzwertes. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat aber angedeutet, diese Vorgabe aufzuweichen. Darauf ruht wohl auch die Hoffnung von Löwis‘. Daher der Antrag an die Regierung von Oberbayern. Denn Lockerungsschritte auf Grundlage von § 27 müssen die Landratsämter mit den übergeordneten Behörden absprechen. Was im Landkreis wann genau öffnen darf, wird sich also erst heute oder morgen herausstellen.

Inzidenzzahl Landkreis Miesbach am 26. Mai
Inzidenzzahl Landkreis Miesbach am 26. Mai © Landratsamt Miesbach

Wie es scheint, befindet sich der Landkreis hinsichtlich der 7-Tage-Inzidenz auf einem guten Weg. Gestern registrierte das Landratsamt 13 Neuinfektionen. Damit gerät das Ziel, dauerhaft unter 100 zu bleiben, nicht in Gefahr. Auch die Zahl der aktiven Fälle ist wieder gesunken – um zehn.

Im Vorfeld des genannten Antrags hatte von Löwis ein Gespräch mit Holetschek organisiert. Daran nahmen auch die Spitzen von Tegernseer Tal Tourismus GmbH, Alpenregion Tegernsee Schliersee sowie Standortmarketinggesellschaft teil. Gemeinsam hätten die Teilnehmer auf die schwierige Situation der touristischen Betriebe im Landkreis hingewiesen, teilt das Landratsamt in seinem Update mit. „Insbesondere die nach wie vor bestehende Perspektivlosigkeit im weiteren Jahresverlauf, vor allem in Verbindung mit Personal und Materialeinkauf, war Thema des Gesprächs.“ Angestrebt wurde eine allgemeingültige Lösungen für die gesamte Branche, um diese nicht weiter zu gefährden.

Womöglich auch im Lichte dessen sind Angestellte in der Gastronomie jetzt der Prioritätsstufe 3 zugeordnet. Heißt: Sie können schneller einen Termin für eine Erstimpfung bekommen. So sie nicht eine Impfung beim Hausarzt anstreben, müssen die betreffenden Personen allerdings ihre Daten im Onlineportal www.impfzentren.bayern ändern – unter dem Oberbegriff „Ich habe eine besondere Kontaktsituation“ mit dem Punkt „Beschäftigt in Gastronomie oder Gastgewerbe“.

Dienstag, 25. Mai: Vier Neuinfektion in drei Tagen - Inzidenz sinkt weiter

Seit vergangenem Donnerstag bewegt sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Kreis Miesbach auf einem Niveau, das eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 erlaubt – also unter 14 täglich. Wie so oft kamen an Feiertagen nur wenige neue Fälle hinzu. Ganze vier waren es von Sonntag bis Dienstagmittag. Somit sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter. Am Mittwoch dürfte sie dem Schwellenwert 50 näher sein als der 100. Entscheidend wird nun sein, ob es wegen der Feiertage einen größeren Nachholeffekt gibt. Stand jetzt ist der Kreis Miesbach – so das Robert-Koch-Institut heute tatsächlich einen zweistelligen Wert meldet – den dritten Tag unter 100. Fünf Tage in Folge muss dies so sein, dann kommen am siebten, also am Sonntag, Lockerungen.

Nach unten gegangen ist auch die Zahl der aktiven Fälle – von 225 am Freitag auf 173 am Dienstag. Einige der Genesenen zählen um Cluster Gmund, von dem keine weiteren Infektionen bekannt geworden sind, wie das Landratsamt auf Anfrage mitteilt.

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach am 25. Mai
7-Tage-Inzidenz am 25. Mai © Landratsamt Miesbach

Weiterhin stockend geht derweil das Thema Erstimpfungen voran. Auch diese Woche werden nur die Hausärzte die erste Dosis verabreichen, im Impfzentrum des Landkreises werden die 1883 Dosen Biontech und 440 Dosen Moderna und 200 Dosen Astrazeneca nach Angaben des Landratsamts alle für Zweitimpfungen benötigt.

Immer mehr in den Fokus rückt gerade für doppelt Geimpfte das Thema Impfpass. Ebersberg und Altötting haben als Pilotprojekt die scheckkartengroßen Pässe eingeführt (wir berichteten im Bayernteil). Ähnliches wird im Landkreis nicht aktiv vorangetrieben. „Der Landkreis wartet auf die angekündigte Bundeslösung. Allein aufgrund der Fälschungssicherheit und des Datenschutzes ist beim digitalen Impfausweis eine einheitliche Lösung des Bundes vorgesehen“, schreibt das Landratsamt hierzu auf Anfrage. Den letzten Informationen zufolge werde das Projekt beim Bund wohl Juni oder Juli fertiggestellt.

Montag, 24. Mai: Miesbach nicht mehr dunkelrot - Inzidenz bei 82

Diese Zahl könnte trügerisch sein, und doch nährt sie Hoffnung. Am Pfingstmontag ist die 7-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut meldet, im Kreis Miesbach 82 gesunken. Damit beginnt die Zählung der Fünf-Tages-Frist, nach der Lockerungen von den Corona-Beschränkungen am siebten Tag möglich sind, wieder von Neuem. Denn am Samstag war der Wert auf 101 und damit wieder über den maßgeblichen Schwellenwert gestiegen. Am Sonntag lag er bei 103, und jetzt eben bei 82, weil ein hoher Wert aus der Vorwoche aus der 7-Tage-Berechnung gefallen ist. Somit besteht ein kleiner Puffer. Der könnte jedoch schnell aufgebraucht sein. Denn das Robert-Koch weist darauf ihn, dass wegen der Feiertage weniger getestet und weniger ausgewertet wird.

Sollte der Landkreis weiterhin unter 100 bleiben, wären Lockerungen ab Sonntag, 30. Mai, möglich.

Sonntag, 23. Mai: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach wieder deutlich über 100

Mit 13 neue gemeldeten Fällen am Freitag und neun neu gemeldeten Fällen am Samstag liegt die Inzidenz im Landkreis Miesbach am Pfingstsonntag wieder über der so wichtigen 100er-Marke, genauer: bei 103,0. Damit sind von Hotellerie und Gastronomie lang ersehnte Öffnungen wieder in weite ferne gerückt. Miesbach ist damit mit großem Abstand trauriges Schlusslicht in ganz Oberbayern. In sämtlichen Nachbarlandkreisen, bekanntermaßen ebenfalls Urlaubsregionen in Bayern, haben die Hotels bereits wieder geöffnet. Sogar der frühere Dauer-Hotspot Rosenheim bewegt sich deutlich unter 100 zwischen rund 60 im Landkreis und rund 50 in der Stadt Rosenheim.

Freitag, 21. Mai, Nachtrag: 13 Neuinfektionen bedeuten erneutes Übersteigen der 100er-Grenze

Das Landratsamt hat nun 13 Neuinfektionen gemeldet. Gehen diese unverändert in Inzidenz-Berechnung des Robert-Koch-Instituts ein, steigt die 7-Tage-Inzidenz am Samstag auf 101. Nicht immer klappt die Datenübertragung aber reibungslos, und unter Umständen kommen noch Fälle hinzu, die das Gesundheitsamt registriert, nachdem die Öffentlichkeitsarbeit am Landratsamt ihre Auswertung gemacht hat. Klar ist: Es braucht ein paar Tage eine wirklich niedrige Zahl von Neuinfektionen, damit der Landkreis solide unter die 100 rutscht. Höhere Werte aus der Vorwoche sind aktuell für Sonntag (21) und Mittwoch (24) in der Berechnung.

7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach am 21. Mai
7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach am 21. Mai © Landratsamt Miesbach
Das ist erlaubt bei der aktuellen Inzidenz.
Das ist erlaubt bei der aktuellen Inzidenz. © Landratsamt Miesbach

Freitag, 21. Mai: 7-Tage-Inzidenz knapp unter 100

Wie erwartet, hat das Robert-Koch-Institut für den Kreis Miesbach eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 gemeldet - nämlich 99. Doch es steht zu befürchten, dass der Schwellenwert schon morgen wieder überschritten wird. Denn der Wert der Vorwoche, der nicht überschritten werden darf, ist niedrig: elf. Auch am Samstag darf es nur wenig Neuinfektionen geben, damit der Landkreis unter 100 bleibt. Ein größerer Wert fällt erst am Sonntag aus der Berechnung. Erst wenn der Landkreis fünf Tage in Folge zweistellig bleibt, können weitere Lockerungen kommen.

Die aktiven Fälle in den Gemeinden.
Die aktiven Fälle in den Gemeinden. © Landratsamt Miesbach

Donnerstag, 20. Mai: Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen?

Wegen der weiterhin hohen 7-Tage-Inzidenz prüft das Landratsamt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Lesen sie hier.

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