Der Waitzinger Keller in Miesbach bereitet sich auf Kulturveranstaltungen nach dem Corona-Lockdown vor.
+
Der Waitzinger Keller in Miesbach bereitet sich auf Kulturveranstaltungen nach dem Corona-Lockdown vor.

Noch nichts spruchreif im Miesbacher Kulturzentrum

Waitzinger Keller: Perspektive ab Juli? 

  • VonKatrin Hager
    schließen

Die Corona-Lockerungen machen Kulturveranstaltungen wieder möglich. Der Waitzinger Keller in Miesbach möchte ab Juli etwas anbieten - doch spruchreif ist aktuell noch nichts.

Miesbach – Seit die Inzidenz im Landkreis unter 100 angekommen ist, dürfen auch Theater und Konzerthäuser wieder öffnen – bei dauerhaft unter 50 sogar ohne Testpflicht für die Besucher, natürlich mit Abstand und Hygienekonzept. Im Miesbacher Kulturzentrum Waitzinger Keller soll Anfang Juli wieder kulturelles Leben einkehren, kündigt Leiterin Isabella Krobisch an. Aber: „Wir werden auf gar keinen Fall ein großes Programm aufsetzen.“ Vielleicht ein bisschen Theater, und eine Ausstellung steht gewissermaßen parat.

Näheres will Krobisch erst mit Bürgermeister Gerhard Braunmiller besprechen, der nach den Pfingstferien aus dem Urlaub zurückkehrt. Außerdem wollte sie zunächst abwarten, wie es ab kommender Woche mit den Bestimmungen in Bayern weitergeht, die das Kabinett am Freitag beschlossen hat. „Ins Blaue zu planen, wäre Schmarrn“, meint die Kulturamts-Chefin. „Wir hängen ewig in der Luft. Unsere Planung muss längerfristig gehen.“

Abgesehen davon, dass sie der unter 50 gesunkenen Inzidenz zunächst nicht recht traute: Krobisch glaubt nicht, dass es die Leute in den Sommermonaten in Strömen zu Innen-Veranstaltungen zieht. „Ich sehe die Leute glücklich draußen, in der Natur, beim Radeln, im Biergarten.“ Nicht unbedingt im Theater, Konzert oder Kabarett. Und Freiluftveranstaltungen müssten erst mit etwaigen Plänen der Vereine abgestimmt werden. „Wir scharren mit den Hufen“, versichert Krobisch. „Aber der Untergrund muss uns auch tragen.“

ag

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare