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Corona: Neue Impfdosen gegen Omikron-Varianten sind da - Impfungen laufen schon

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Von: Dieter Dorby

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Die neuen Impfstoffe sollen noch in dieser Woche beim Impfzentrum in Peißenberg geliefert werden.
Die neuen Impfstoffe sind bestellt. Gegen die neue Omikron-Variante BA.1 wird bereits seit 9. September geimpft (Symbolbild). © MARIJAN MURAT/DPA

Der Landkreis Miesbach bereitet sich auf die nächste Impf-Welle vor. Schon seit 9. September wird der an die Omikron-Variante BA.1 angepasste Impfstoff der Hersteller Biontech und Moderna verabreicht, erklärt das Landratsamt auf Nachfrage unserer Zeitung.

Zudem wurde am Dienstag das neue, an die Varianten BA.4 und BA.5 angepasste Vakzin von Biontech vom Landkreis bestellt. Der von Moderna werde voraussichtlich erst im November zur Verfügung stehen, heißt es seitens der Behörde. Wann die Auslieferung in welchem Kontingent erfolgt, dazu haben die Verantwortlichen im Landratsamt bislang aber noch keine Rückmeldung erhalten.

+++ Update vom 22. September +++

Ab Samstag, 24. September, ist der auf die Omikronvarianten BA.4 und BA.5 angepasste Impfstoff der Firma Biontech/Pfizer im Impfzentrum des Landkreises verfügbar. Angekündigt wurde eine Lieferung von gut 2000 Impfdosen. Bei Auffrischungsimpfungen sollen laut Stiko bevorzugt die neuen, auf die Omikron-Varianten angepasste Impfstoffe verwendet werden. Die Stiko empfiehlt die Viertimpfung bestimmten Gruppen wie beispielsweise Menschen ab 60 Jahren. Eine Auffrischungsimpfung mit einem der angepassten Impfstoffe sollte frühestens sechs Monate nach der letzten Impfung beziehungsweise Infektion durchgeführt werden.

+++Bericht vom 22. September +++

Wie berichtet, hat die Ständige Impfkommission (Stiko) am Dienstag die Auffrischungsimpfung mit neuen, an die Omikron-Varianten angepassten Corona-Impfstoffen empfohlen. Vorrangiges Ziel bleibt dabei die Verhinderung schwerer Covid-19-Verläufe. Diese zweite Auffrischung und damit die vierte Impfung insgesamt empfiehlt die Stiko Menschen ab 60 Jahren sowie allen ab fünf Jahren, die eine Grunderkrankung und damit ein erhöhtes Risiko für schwere Covid-19-Verläufe haben. Die gleiche Empfehlung gilt für das Personal in medizinischen Einrichtungen sowie Pflegeeinrichtungen und deren Bewohner.

Lesen Sie auch: Infos rund ums Impfzentrum in Hausham

Die Europäische Arzneimittelagentur hatte vor einer Woche den Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen, der auch gegen die Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 wirkt. Das Impfzentrum empfiehlt eine Auffrischungsimpfung mit einem der angepassten Impfstoffe frühestens sechs Monate nach der letzten Impfung beziehungsweise Infektion.

Boostern bei Hausarzt oder im Impfzentrum

Wer sich nun boostern lassen will, hat die Wahl. Denn sowohl beim Hausarzt wie beim Impfzentrum in Hausham gibt es die Auffrischung. „Wichtig sind dabei stets die Informationen über Vorerkrankungen und Medikamente, die man einnimmt“, erinnert Beate Faus, die das Impfzentrum leitet. „Das wird vom Arzt vor Ort abgeklärt.“ Bestellt wird der Impfstoff, den Impfzentrum und Hausärzte benötigen, über die Apotheken. Bislang, so das Landratsamt, konnte die Nachfrage gut bedient werden.

Neben den Auffrischungsimpfungen gilt es weiter, Unentschlossene vom Schutz einer Impfung zu überzeugen. „Eine Grundimmunisierung“, sagt Faus, „ist weiterhin sinnvoll. Gerade mit Blick auf die nahende kalte Jahreszeit.“ Denn in der fühlt sich das Coronavirus besonders wohl.

Das Impfzentrum in Hausham, Alte Miesbacher Straße 11, hat montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie an Wochenenden von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Es gibt keine Terminbuchung – bitte einfach vorbeikommen. Hotline (9 bis 13 Uhr): Telefon 08025/7047777.

ddy

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