Im ÖPNV müssen die Fahrgäste einen Mund-Nase-Schutz tragen. (Symbolfoto)
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Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht hat manchem bereits ein Bußgeld eingebracht. (Symbolfoto)

Viele Anzeigen eingegangen

Corona-Verstöße bescheren Landkreis Miesbach Bußgeld-Segen

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Seit Beginn der Corona-Pandemie sind viele Anzeigen beim Landratsamt eingegangen, die Verstöße gegen die Schutzvorschriften beinhalten. Seit Anfang 2020 ist da einiges zusammengekommen.

Landkreis – Insgesamt sind seit Pandemiebeginn 955 Anzeigen beim Landratsamt eingegangen, von denen 881 Verfahren abgeschlossen sind. Insgesamt wurden 65.375 Euro an Bußgelder und Verwarnungen wegen Corona-Verstößen festgesetzt. Im Sommer gab es laut Landratsamtssprecherin Sophie Stadler „enorm viele Anzeigen gegen die Gastronomie“.

Aktuell sei das jetzt nicht mehr der Fall. Klar, aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats sind gegenwärtig Gastronomiebetriebe geschlossen. Möglichkeiten, gegen Abstands- und Maskenpflicht zu verstoßen, minimieren sich dadurch automatisch.

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Dafür ist laut Stadler momentan der Bahnhof Holzkirchen in den Fokus gerückt. Dort seien vermehrt Verstöße gegen die Maskenpflicht angezeigt worden sowie gegen die Ausgangsperre und die Kontaktbeschränkungen.

Neue Tatbestände bringt die neue „Allgemeinverfügung zur Untersagung touristischer Tagesausflüge in den Landkreis Miesbach“. Sie untersagt touristische Tagesausflüge in den Landkreis und ist bis zum 31. Januar, 24 Uhr, in Kraft. Die Polizei kontrolliert. Bleibt abzuwarten, ob hierdurch weitere geahndete Zuwiderhandlungen das Bußgeld-Volumen erhöhen.

ddy

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