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Gute Laune in der Gondel: Die neue Achtersesselbahn in der Grafenherberge im Skigebiet Sudelfeld hat sich angesichts des schneereichen Winters als Zugpferd erwiesen.

Perfekte Bedingungen, leere Pisten

Dank Rekord-Schnee und Kälte: So lange haben unsere Skigebiete noch offen

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Schnee und Kälte bis in den März machen es möglich: Der Skibetrieb in den Bergen im Oberland läuft weiter auf Hochtouren. Dennoch steht das Saisonende bereits fest.

Landkreis – Der Name ist Programm. Am „Weißen Sonntag“, 8. April, können sich die Brettlfans zum letzten Mal in dieser Saison auf die Pisten in den Skigebieten Sudelfeld, Spitzingsee-Tegernsee und Brauneck wagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch danach noch ausreichend „weißes Gold“ in den Bergen liegt, ist nach diesem schneereichen Winter so hoch wie lange nicht mehr. Eine Verlängerung des Liftbetriebs über die Osterferien hinaus wird es dennoch nicht geben, sagen die Chefs der Skigebiete.

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„Da ist die Luft fürs Skifahren einfach raus“, erklärt Egid Stadler, Geschäftsführer der Bergbahnen Sudelfeld. Schon jetzt seien die Pisten trotz bester Bedingungen bei zwei Meter Schnee weitgehend leer, selbst am Wochenende gehe es eher ruhig zu. Und das, obwohl es selbst im Flachland noch nicht nach Biergartenwetter aussieht. „Vielleicht sind die Leute schön langsam frustriert von dem Vollgas-Winter“, scherzt Stadler. Aber auch in der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass ein Skibetrieb nach den Osterferien nicht mehr funktioniere.

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Am Spitzingsee teilt man diese Einschätzung. Schon jetzt würden die Skifahrer immer weniger, beobachtet Alpenbahnen-Geschäftsführer Peter Lorenz. Ganz zu schweigen, wenn in München der Flieder blühe: „Da gehen die Leute lieber Radeln“, sagt Lorenz. Und auch auf der Skipiste würde sich der hohe Sonnenstand bemerkbar machen. „Ab Mittag wird es weich“, meint Lorenz. Aktuell seien die Bedingungen aber noch perfekt: 1,60 Meter Schnee und minus sieben Grad am Berg haben die Alpenbahnen am Dienstagmittag gemessen. Verhältnisse wie im Hochwinter.

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Eine künstliche Verlängerung der Saison haben die Bergbahnen aber auch gar nicht nötig. Rund 120 Betriebstage müssen reichen, so die beiden Chefs. Schließlich koste jeder weitere Tag Geld, das die wenigen Skifahrer nicht mehr einspielen können. Überhaupt seien die Kosten auch in einem schneereichen Winter nicht zwangsläufig niedriger. Die Grundbeschneiung im Frühwinter sei jedes Jahr gleich, erklärt Lorenz. „Wir können ja nicht vorhersehen, was nachher noch an Schnee kommt.“ Gespart habe man heuer hingegen bei der Nachbeschneiung. Andererseits habe der viele Naturschnee auch mehr Aufwand bei der Präparierung der Pisten verursacht, gibt Stadler zu bedenken.

Profitiert von Frau Holles vollem Einsatz hat vor allem der Wendelstein. „Genug Schnee ist die halbe Miete bei uns“, schwärmt Bahn-Geschäftsführer Florian Vogt. „Wir gehen auf den 60. Skitag zu.“ Sogar die schwarze Abfahrt Richtung Brannenburg sei an 45 Tagen präpariert worden – ein Spitzenwert. Einzig das Wetter habe dafür gesorgt, dass nicht alle Rekorde purzelten. Vor allem im Februar sei es an den Wochenenden oft neblig gewesen, und auch in den Weihnachtsferien habe sich die Sonne rar gemacht. „So gesehen war es dann doch nur eine mittelprächtige Saison“, sagt Vogt. Dennoch ist er guter Dinge, den Skibetrieb bis zum Ostermontag aufrechterhalten zu können. Allerdings ist die Westabfahrt Richtung Osterhofen aktuell geschlossen. Wer wieder zurück zur Gondel möchte, muss sich also zumindest eine Abfahrt auf der Ostseite bis zur Mitteralm zutrauen, wo die Zahnradbahn zurück zum Gipfel hält.

Auch an Spitzingsee, Sudelfeld und Brauneck hofft man, in den Ferien noch genug Skifahrer anlocken zu können. Dafür haben sich die Alpen Plus-Partner eine witzige Aktion ausgedacht. Jeder Mann, der in den Osterferien am Ladies-Day-Mittwoch in Begleitung von mindestens drei Frauen auf die Piste geht, erhält als „Hahn im Korb“ den Tagesskipass zum halben Preis.

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