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In Miesbach ist das Silvesterfeuerwerk umstritten. Über ein Verbot wird diskutiert.

Diskussion ums Silvesterfeuerwerk 

Erinnerung ans Böllerverbot für Miesbach

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Der Jahreswechsel liegt bereits drei Monate zurück und damit auch die Diskussion über das gewünschte Böllerverbot für Miesbach. Doch das Thema glimmt weiter, wie sich nun im Stadtrat gezeigt hat.

Wie berichtet, hatte der Stadtrat in seiner Weihnachtssitzung 2018 über eine Einschränkung beim Abbrennen von Feuerwerk engagiert diskutiert, doch zu konkreten Ergebnissen ist es damals – nicht zuletzt wegen der zu kurzen Vorlaufzeit – nicht mehr gekommen.

Damit das gewünschte Feuerwerksverbot nicht in Vergessenheit gerät, hat Markus Seemüller (FWG) in der jüngsten Sitzung des Stadtrats erneut an das Thema erinnert. Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU) bestätigte, dass die Verwaltung sich der Sache angenommen habe – die Prüfung laufe, Ergebnisse lägen jedoch noch nicht vor.

Bundesrecht ist schwer zu umgehen

Insgesamt, so hatte die Rathauschefin bereits im Dezember 2018 festgestellt, sei es schwierig, das Böllern zu verbieten, da das Sprengstoffgesetz als Rechtsgrundlage das Silvesterfeuerwerk bundesrechtlich regele. Als spezielle Ansätze wurde im Stadtrat jedoch mit Blick auf die enorme Feinstaubbelastung der Umweltschutz sowie hinsichtlich der historischen Altstadt Miesbachs der baurechtliche Ensembleschutz ins Auge gefasst.

Dass das Thema auch die Bürger bewegt, hatte sich bereits im vergangenen Jahr bei der Bürgerversammlung im April gezeigt. Dabei wurde die Stadt aufgefordert zu prüfen, ob ein Verbot möglich ist.

ddy

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