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Die BOB soll elektrisch fahren.  

CSU-Pressekonferenz zu Mobilität im Oberland

Elektro-BOB in Ausschreibung verankern

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„Mobilität im Oberland“: Bei seiner Wahlkampf-Tour wagte sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan an ein heißes Eisen. Beim Termin mit Staatssekretär Eck war auch die Elektrifizierung der BOB Thema.

Landkreis – Elektrisch soll sie fahren, die Bayerische Oberlandbahn. Ein parteiübergreifend ausgerufenes Ziel, das auch CSU-Staatssekretär Gerhard Eck, im Innenministerium zuständig für Bau und Verkehr, bei einer Pressekonferenz zum Thema Mobilität im Oberland bekräftigte. „Alles Menschenmögliche“ werde getan, um den Verkehr auf die Schiene zu bringen, meinte er. Die Elektrifizierung werde mit Volldampf vorangetrieben. Vielleicht werde es einen Übergang mit Hybridfahrzeugen geben. „Das wird komplett durchdacht.“ Aber es genüge nicht, nur die Bahn fit zu machen, merkte Eck an. Nötig sei schon ein Gesamtpaket, zu dem ein gut ausgebautes Omnibusnetz gehöre.

Schließlich müssten die Bahn-Haltepunkte auch entsprechend bedient werden: „Der Bürger fällt ja nicht vom Himmel in den Zug.“ Darum müsse ins Busnetz etwas mehr investiert werden, mahnte er. Eine Aufforderung, die sich an Landkreis und Kommunen richtet. Für die Elektrifizierung des DB-Netzes ist hingegen der Bund zuständig.

Wie es aussieht mit der Mobilität im Oberland, damit hatte sich der Unterfranke Eck am Dienstag bei einer Tour mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan befasst. Eine Tour im Zeichen des Wahlkampfes, die sich einem der heißesten Eisen widmete: dem Thema Verkehr. Stationen waren Holzkirchen, Bad Tölz und Waakirchen. Dort sind Umgehungsstraßen geplant, was für Zündstoff sorgt. Beim Pressetermin in Waakirchen war auch die BOB ein Thema.

Er kämpfe darum, den Elektroantrieb der BOB in der nächsten Ausschreibung 2024 festzuzurren, erklärte Radwan. Die zweite Münchner Stammstrecke müsse auch für Regionalzüge nutzbar sein. „Dazu brauche ich elektrische Züge.“ Ein starkes Argument ist für Radwan auch die Schadstoffbelastung der Luft. Rund 25 Prozent des von Zügen verursachten Dieselausstoßes in München gehe auf das Konto der BOB, merkte Radwan an: „Schon deshalb ist die Elektrifizierung wichtig.“ 

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