Abiturfeier, Gymnasium Miesbach
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Der „Tag des Aufatmens“ ist gekommen: Schulleiter Rainer Dlugosch (l.) verabschiedete die 124 Abiturienten des Gymnasiums Miesbach. Verbunden mit dem Wunsch, dass sie der Schulfamilie als „treue Ehemalige“ erhalten bleiben.
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Theresa Baumann zeigte ihr Können an der Harfe.
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Die Schüler der Q11 übernahmen das Catering.
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Die glücklichen Schüler und ihre Familien.
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Die glücklichen Schüler und ihre Familien.
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Die glücklichen Schüler und ihre Familien.
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Die glücklichen Schüler und ihre Familien.

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Miesbacher Abiturienten feiern Abschluss - alle Bilder

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Sie haben es geschafft. Freudestrahlend haben die 124 Absolventen des Gymnasiums Miesbach bei der Abitur-Feier in der Aula ihre Zeugnisse entgegengenommen. Alle haben bestanden.

Miesbach – Der Wunsch nach Freiheit war groß. So groß, dass ihn die Absolventen des Gymnasiums Miesbach sogar in ihr Abi-Motto aufgenommen hatten: „Abi’n looking for freedom“ – frei übersetzt: Ich habe nach Freiheit gesucht. „Euer Wunsch kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Schulleiter Rainer Dlugosch bei seiner Rede in der Aula, ehe er den Abiturienten ihre Zeugnisse überreichte. „Jetzt seid ihr reif, euren eigenen Lebensplan aufzustellen.“

Dass sie das Rüstzeug dazu mitbringen, haben die Schüler bei den Prüfungen gezeigt. 124 waren angetreten, 124 haben bestanden. Mit einem Gesamtschnitt von 2,36 sogar überdurchschnittlich gut, wie Dlugosch stolz hervorhob. Damit hätten sich die Abiturienten ihren großen Traum erfüllt. „Auch wenn mancher erst kurz vor den Prüfungen aufgewacht ist“, fügte der Schulleiter launig hinzu.

Nun gelte es, die Freiheit zu nutzen. So wie der Hirte Santiago aus dem Roman „Der Alchemist“ des brasilianischen Schriftstellers Paulo Coelho. Der habe – wie die Abiturienten – seine Schäfchen ins Trockene gebracht, erklärte Dlugosch. Und doch habe er sich in die Wüste hinausgewagt. Das, meinte der Schulleiter, sollten auch die Absolventen tun. „Das Leben hilft denen, die bereit sind, ihren Träumen zu folgen.“

Die Zeit dazu sei kurz, fügte Landrat Wolfgang Rzehak schmunzelnd an. Bald kämen der Beruf und die Familie. „Dann hat man gar keine Freiheiten mehr.“ Dennoch erinnerte Rzehak daran, dass das Glück nicht nur in Australien warte, sondern auch im Landkreis Miesbach. „Wir brauchen euch und wir wollen euch“, sagte er. Auch Miesbachs Zweiter Bürgermeister Paul Fertl wünschte sich das „Feuer der Jugend“ und die „kreative Unruhe“ in den Städten und Gemeinden. „Mischt euch ein“, forderte er die Absolventen auf.

Egal wohin ihre Reise in die Freiheit die Abiturienten führt: Mit ihren am Gymnasium Miesbach erworbenen Talenten hätten sie einen „Kompass“ in der Hand, der sie durch die schnelllebige Zeit führe, sagte Uwe Dietrich, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Gymnasiums. Gewissermaßen für das Handgepäck überreichte er den Ex-Schülern ein leeres Notizbuch. „Das könnt ihr nun mit euren Träumen füllen“, erklärte Dietrich.

Dass die Abiturienten ein paar davon schon in der Schule ausleben konnten, zeigten die Musikeinlagen von Theresa Baumann an der Harfe und Xaver Rieder am Klavier. Zusammen mit dem frischen Sommerwind, der durch die geöffneten Türen der Aula wehte, war das in den Reden oft genannte Freiheitsgefühl nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren.

Die Abiturienten selbst jedenfalls treten ihre Reise frohen Mutes an. „Wir können unsere Schule mit einem Lächeln verlassen“, versicherten vier Absolventinnen bei ihrer heiteren Abschlussrede. Irgendwohin würden alle Wege führen, auch wenn sie manchmal steinig und schwer seien. Dass sich die Mühe lohnt, haben sie mit ihren bestandenen Prüfungen erfahren. Und sie wollen sich nicht lange ausruhen: „Der Gipfel ist noch nicht erreicht.“ Aber immerhin ein großes Etappenziel auf dem Weg in die Freiheit.

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