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Jetzt zu fünft: Zum ersten gemeinsamen Pressegespräch nach der Verschmelzung luden (v.l.) Manfred Klaar, Manfred Gasteiger (beide stellvertretende Vorstandsvorsitzende), Hansjörg Hegele, Hubert Stehr (beide Vorstandsvorsitzende) und Josef Bernöcker (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) ein.

„Die Fusion ist eine Erfolgsgeschichte“

Erstes Pressegespräch nach der Fusion - Raiffeisenbank im Oberland zieht positive Bilanz

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Außergewöhnliches Kreditwachstum, mehr Spezialisten und eine höhere Bilanzsumme: Das erste gemeinsame Fazit derfusionierten Raiffeisenbank im Oberland fällt rundum positiv aus.

Miesbach – Im vergangenen Jahr haben sich die Raiffeisenbank im Oberland und die Raiffeisenbank Tölzer Land zusammengeschlossen. Nun zogen die Vorstandsmitglieder die erste gemeinsame Bilanz für das Jahr 2017 und das erste Quartal dieses Jahres. „Die Fusion ist insgesamt eine Erfolgsgeschichte“, sagte Vorstandsvorsitzender Hubert Stehr gestern beim ersten Pressegespräch nach der Verschmelzung. „Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir erreicht.“

Stehr hat den Eindruck, dass die neu formierte Bank nun besser wahrgenommen werde. Dies schlage sich beispielsweise im „außergewöhnlichen Kreditwachstum“ des ersten Quartals 2018 nieder. „Wir haben in den ersten fünf Monaten schon mehr Kredite ausgezahlt als im gesamten vergangenen Jahr“, bestätigt sein gleichberechtigter Kollege Hansjörg Hegele. Dies sei aber nur einer von mehreren Synergieeffekten des Zusammenschlusses der Banken.

Lesen Sie hier alles über die Fusion der Raiffeisenbank im Oberland und der Raiffeisenbank Tölzer Land.

Die Fusion wirke sich auf mehrere Arten positiv aus. „Wir tun uns jetzt leichter, Projekte zu stemmen, und können im Kreditbereich besser agieren“, sagte Stehr. „Weil wir mehr Kapazitäten haben.“ Außerdem gebe es nun mehr Spezialisten in verschiedenen Bereichen. „Es gibt zum Beispiel zwei Landwirtschaftsspezialisten in der Beratung“, erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Manfred Gasteiger.

Besonders wichtig ist der Raiffeisenbank im Oberland auch das Thema Crowdfunding - also viele kleine Spender statt einem großen. Mit diesem Prinzip werden viele regionale Projekte unterstützt.

Die positive Stimmung nach der Verschmelzung teilte auch der Aufsichtsratsvorsitzende Josef Lechner. Normalerweise schlössen sich Geldhäuser zusammen, wenn sich eine der Banken in wirtschaftlicher Not befinde, erklärte er nach dem Pressegespräch. „Hier ist die Fusionierung bewusst herbeigeführt worden. Es waren zwei Banken, die sich ideal ergänzen.“ Besonders lobte er die Arbeit der fünf Vorstandsmitglieder. Lechner: „Das war nur so eine erfolgreiche Fusion, weil innerhalb des Vorstands alles so gut funktioniert.“ Mittelfristig sollen die Geschäfte der Bank von drei Vorstandsmitgliedern geführt werden.

Lesen Sie auch: Banken-Fusion: Vorstand stet Rede und Antwort.

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