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Hat offenbar genug von der Politik: Jakob Kreidl (CSU), ehemaliger Miesbacher Landrat.

Kreidl: "Weil man das Rad der Zeit nicht zurückdrehen"

Ex-Landrat Jakob Kreidl verzichtet auf Kreistags-Mandat

Miesbach - Wie die Kreis-CSU mitteilt, tritt ihr ehemaliger Landrat Jakob Kreidl nicht als Kreisrat an. Nach dem tragischen Tod des Kreuther Vize-Bürgermeisters wäre er Nachrücker gewesen.

Ein Auszug aus der Erklärung der Kreis-CSU im Wortlaut:

Durch das bedauerliche Ableben eines Fraktionsmitgliedes kommt aufgrund des Wahlergebnisses der Kreistagswahl von 2014 auf den ehemaligen Landrat Jakob Kreidl die Entscheidung zu, ob er das frei gewordene Kreistags-Mandat annimmt und so auf die politische Bühne zurückkehrt, oder ob er es ablehnt.

Nach reiflicher Überlegung und auch nach Rücksprache mit politischen Freunden und Weggefährten und vor allem auch im Interesse seiner Familie, kam Jakob Kreidl zu dem Ergebnis, dass er das Mandat nicht annehmen wird.

Für diese Entscheidung, die ihm wahrlich nicht leicht gefallen ist, bittet er diejenigen Landkreisbürgerinnen und –bürger um Verständnis, die ihm nach wie vor wohlwollend gegenüberstehen und ihn gerne im Kreistag gesehen hätten. 

Im Rahmen einer Gesamtabwägung war es nach seiner Überzeugung die richtige Entscheidung, „weil man das Rad der Zeit nicht zurückdrehen kann.“ Als Begründung führt er auch an, dass sein Ausscheiden aus der aktiven Politik im Jahre 2014 das endgültige Ende seiner politischen Tätigkeit darstellt.„Eine Rückkehr nach zweieinhalb Jahren würde zu allerlei Spekulationen und Fehldeutungen führen“, sagt Kreidl.

Und weiter: 

„So hoffe ich durch meine Entscheidung einen wichtigen Beitrag dazu geleistet zu haben, dass die CSU wieder zu alter Stärke im Landkreis Miesbach zurückfindet.“

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