Integrationsklasse im Türkisch-Islamischen Kulturzentrum in Miesbach
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Omar Dahraoj 26, Gmund: Omar Dahraoj arbeitet in Schaftlach drei Mal pro Woche als Friseur. In seiner Heimat war er Friseurmeister, hier wird ihm dieser Status nicht anerkannt. Er schneidet nur Herren die Haare. Nun hat er erfahren, dass seine Frau nachkommen darf. Die verbleibende Freizeit nutzt er zum Lernen.
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Najm Aldin Shik Allzour 27, Miesbach: Der Syrer hat in seiner Heimat Ausbildungen als Gärtner und Maurer gemacht. Hier werden seine Abschlüsse nicht anerkannt, und er müsste eine neue dreijährige Ausbildung machen. Das dauert ihm aber zu lange. Derzeit wohnt er in einem Container in Miesbach, da er noch keine Wohnung gefunden hat.
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Mataz Srion 45, Tegernsee: Mataz Srion hat in Syrien selbstständig als Architekt gearbeitet. Einige Zeit war er auch in Dubai tätig, bis dort sein Visum nicht mehr verlängert wurde. Er spricht Englisch, Russisch, Arabisch und ein wenig Französisch. Mit Deutsch tut er sich dennoch sehr schwer. Arbeit als Architekt hat er noch keine gefunden.
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Abdulrahmen Saket 19, aus Rottach-Egern, hat in seiner Heimat ein Zahnmedizinstudium begonnen. Er träumt davon, es hier zu beenden, allerdings ist das Sprachniveau an der Universität sehr hoch. Ende Oktober konnte seine siebenköpfige Familie nachkommen. Er hat zwei Jobs, unter anderem arbeitet er bei Netto im Marketing.
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Majed Mzher 58, Hausham: Mzher arbeitet seit sechs Monaten in der Gemeinde Hausham auf Minijob-Basis. Dort bekommt der 58-Jährige 470 Euro im Monat. Mit der deutschen Grammatik tut sich der Syrer besonders schwer. Wenn er es schafft, spielt er in Hausham Volleyball, doch Kurs und Arbeit nehmen viel Zeit in Anspruch.
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Ghiyath Kallas 50, Miesbach: Zehn Monate hat es gedauert, um eine Wohnung für die Familie von Ghiyath Viallas zu finden. Nun wohnt er mit seiner Frau und den vier Kindern (sechs, neun, 16 und 18 Jahre) zusammen. Viallas möchte, dass seine Kinder hier studieren. Sich die vielen neuen Wörter zu merken, findet der 50-Jährige sehr schwer.
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Mazen Kadro 43, Miesbach: Noch wohnt Mazen Kadro allein, bald wird aber seine Familie nach Deutschland kommen dürfen. Acht Monate hat er gesucht, um eine Wohnung zu finden. In seiner Freizeit spielt er jeden Dienstag in Miesbach Volleyball. Ansonsten geht er spazieren. Er freut sich auf seine Familie und dass er nicht mehr allein ist.

Asylbewerber im Landkreis Miesbach

Flüchtlinge auf Arbeitssuche - Was sie können, was sie wollen

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Landkreis - Diese sieben anerkannten Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien machen gerade einen Integrationskurs in Miesbach. Neben Arbeit und lernen bleibt nicht viel Freizeit. Aber das ist ok, denn sie wollen endlich wieder in ihre alten Jobs.

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