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Das duftet und schmeckt: Regina Leder holt mit Tochter Romy das frische Bauernbrot aus dem Holzofen.  

Wir kochen uns durch den Winter

Unser Adventsrezept des Tages: Bauernbrot aus dem Holzofen

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So ein Holzofen sorgt nicht nur für wohlige Wärme: Die Famile von Fotograf Andreas Leder schiebt jetzt im Advent gerne ein Bauernbrot in die Röhre. 

Miesbach – Andreas Leder, der als selbstständiger Fotograf für unsere Zeitung nahezu rund um die Uhr im Einsatz ist, fährt zwar flotte Autos, trägt moderne Brillen und ist auch sonst immer up to date. Daheim mag er es aber bodenständig. Und da schwimmt er mit seiner Frau Regina voll auf einer Wellenlänge. Als die beiden ihr Haus umbauten, entschlossen sie sich zum Einbau eines Holzofens. Und zwar in der Küche. „So wie früher“, sagt Regina Leder und gerät gleich richtig ins Schwärmen. „Der Ofen macht im Winter nicht nur eine tolle Wärme, sein Backrohr ist einfach der Hit.“ Hauptsächlich Brot, aber auch Schweinsbraten oder Pizza werden darin zubereitet – zur vollen Begeisterung von Tochter Romy (7) und Sohn Dominik (4), die dann vor der Scheibe hängen, das Feuer beobachten, dem Knistern der Holzscheite lauschen, den köstlichen Duft einatmen und es kaum erwarten können, bis alles endlich fertig ist.

Alle Rezepte aus unserer Serie finden Sie hier.

Bei jeder Gelegenheit und vor allem jetzt in der Adventszeit muss Papa Andreas also die Kamera mal beiseite legen und dafür einschüren. „Männersache ist das“, findet Regina. Sie ist derweilen dafür zuständig, was später in die Röhre soll.

Vor allem das Brot aus dem Holzofen ist bei den Leders der Hit. Mal gibt’s Ciabatta, mal Baguette, „aber am liebsten mögen wir das Bauernbrot“, sagt Regina Leder. Sie vertraut regionalen Produkten und kauft das Mehl dafür in der Leitzachmühle bei Parsberg. Die Zubereitung ist ganz einfach“, erzählt Regina Leder, die Zutaten überschaubar: 600 Gramm Weizen- und 400 Gramm Roggenmehl, zwei Päckchen Sauerteig, Salz (nicht zu wenig), 1 Würfel frische Hefe, 600 Milliliter lauwarmes Wasser, Brotgewürz, bestehend aus Koriander, Fenchel und Kümmel), Sonnenblumenkerne nach Belieben. 

Zunächst wird ein „Dampferl“ hergestellt: Dazu wird die Hefe mit ein wenig Wasser und ganz wenig Mehl („Achtung: kein Salz“) vermischt. Wenn es deutlich gärt, wird es mit den restlichen Zutaten kräftig verknetet. „Am besten, man lässt den Teig in einer Schüssel und abgedeckt über Nacht gehen“, rät Regina Leder. Am nächsten Tag ist es soweit: Der Teig wird nochmal gut durchgeknetet, zu zwei Laiben geformt und mit Sonnenblumenkernen bestreut. Dann geht’s für 45 Minuten ins Rohr, wo es eine Temperatur von rund 200 Grad hat. „Zwei Brote deshalb, weil’s dann mehr knusprige Scherzl gibt“, lacht Regina Leder. Dann wird das Brot verspeist: mit Butter, mit Butter und Salz, mit Butter und Honig, mit Butter und Schnittlauch undsoweiter undsofort.

Einen Traum hat Regina Leder noch im Hinterkopf: „Ein Brot-Backofen im Garten, das wär’s!“ Und ein neuer Auftrag für ihren Mann, den Fotografen: „Andi muss dann einschüren.“

Die Zutaten

Für zwei Laibe Bauernbrot benötigt man folgende Zutaten:

600 Gramm Weizenmehl, 400 Gramm Roggenmehl, 2 Packerl Sauerteig, 1 Würfel frische Hefe, Salz (reichlich), 750 ml Wasser (lauwarm), Brotgewürz, Sonnenblumenkerne.

gr

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